Museum Folkwang Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Sommer Spezial: Museum Folkwang lädt auch in diesem Sommer zu Kunst und Getränken ein

Posted by on August 17th, 2018  •  0 Comments  • 

Sommer Spezial: Museum Folkwang lädt auch in diesem Sommer zu Kunst und Getränken ein.

Auch in diesem Sommer lädt das Museum Folkwang wieder zur beliebten Reihe Sommer Spezial ein. An drei Terminen stellen Folkwang-Kurator_innen Daheimbleibenden ihre Favoriten aus der Sammlung des Museums vor. Während Petra Steinhardt anlässlich der aktuellen Ausstellung Luigi Ghirri einen Blick auf die Farbfotografie der 1970er Jahre wirft (20.7.), beschäftigt sich Anna Fricke mit verschiedenen Realismus-Konzeptionen von Paul Cézanne bis Otto Dix (3.8.). Tobias Burg stellt unter dem Titel Infernalische Hitze William Blakes Illustrationen zu Dantes Göttlicher Komödie vor (17.8.). Anschließend klingt der Abend bei einem gemeinsamen Drink im Lichthof des Museums aus. Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 €.

Den Auftakt macht am kommenden Freitag, 20. Juli, 18 Uhr, Petra Steinhardt. Ausgangspunkt ihres Sommer Spezials sind Luigi Ghirri und seine Fotos. Es rücken an diesem Abend vor allem die farbfotografischen Arbeiten von Ghirris Zeitgenossen in den Mittelpunkt. Die Fotografien von William Eggleston und Stephen Shore, den bekannten Vertretern der New Color Photography, sowie weitere künstlerische Positionen der Farbfotografie wie u.a. Christian Boltanski, Timm Rautert oder Andreas Horlitz werden gemeinsam betrachtet.

Information

Kuratoren führen – Sommer Spezial
Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Freitag, 20. Juli, 18 Uhr
Farbfotografie der 70er Jahre
Mit Petra Steinhardt, Fotografische Sammlung
Freitag, 3. August, 18 Uhr
In Windesstille – Realismus von Cézanne bis Dix Mit Anna Fricke, Zeitgenössische Kunst
Freitag, 17. August, 18 Uhr
Infernalische Hitze – William Blakes Illustrationen zu Dantes Göttlicher Komödie
Mit Tobias Burg, Grafische Sammlung

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Luigi Ghirri, Hergiswil, Vedute, 1973 © Eredi Luigi Ghirri


Sommer Spezial: Museum Folkwang lädt auch in diesem Sommer zu Kunst und Getränken ein

Posted by on August 3rd, 2018  •  0 Comments  • 

Sommer Spezial: Museum Folkwang lädt auch in diesem Sommer zu Kunst und Getränken ein.

Auch in diesem Sommer lädt das Museum Folkwang wieder zur beliebten Reihe Sommer Spezial ein. An drei Terminen stellen Folkwang-Kurator_innen Daheimbleibenden ihre Favoriten aus der Sammlung des Museums vor. Während Petra Steinhardt anlässlich der aktuellen Ausstellung Luigi Ghirri einen Blick auf die Farbfotografie der 1970er Jahre wirft (20.7.), beschäftigt sich Anna Fricke mit verschiedenen Realismus-Konzeptionen von Paul Cézanne bis Otto Dix (3.8.). Tobias Burg stellt unter dem Titel Infernalische Hitze William Blakes Illustrationen zu Dantes Göttlicher Komödie vor (17.8.). Anschließend klingt der Abend bei einem gemeinsamen Drink im Lichthof des Museums aus. Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 €.

Den Auftakt macht am kommenden Freitag, 20. Juli, 18 Uhr, Petra Steinhardt. Ausgangspunkt ihres Sommer Spezials sind Luigi Ghirri und seine Fotos. Es rücken an diesem Abend vor allem die farbfotografischen Arbeiten von Ghirris Zeitgenossen in den Mittelpunkt. Die Fotografien von William Eggleston und Stephen Shore, den bekannten Vertretern der New Color Photography, sowie weitere künstlerische Positionen der Farbfotografie wie u.a. Christian Boltanski, Timm Rautert oder Andreas Horlitz werden gemeinsam betrachtet.

Information

Kuratoren führen – Sommer Spezial
Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Freitag, 20. Juli, 18 Uhr
Farbfotografie der 70er Jahre
Mit Petra Steinhardt, Fotografische Sammlung
Freitag, 3. August, 18 Uhr
In Windesstille – Realismus von Cézanne bis Dix Mit Anna Fricke, Zeitgenössische Kunst
Freitag, 17. August, 18 Uhr
Infernalische Hitze – William Blakes Illustrationen zu Dantes Göttlicher Komödie
Mit Tobias Burg, Grafische Sammlung

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Luigi Ghirri, Hergiswil, Vedute, 1973 © Eredi Luigi Ghirri


Klangstruktur als Grafik: Julius Bockelt mit Phase Shifter bei 6 ½ Wochen im Museum Folkwang

Posted by on April 6th, 2018  •  0 Comments  • 

Klangstruktur als Grafik: Julius Bockelt mit Phase Shifter bei 6 ½ Wochen im Museum Folkwang

Das Museum Folkwang zeigt vom 22. März bis 6. Mai 2018 rund 40 grafische und 20 fotografische Arbeiten sowie eine Videoarbeit des Frankfurter Künstlers Julius Bockelt (*1986). Die Präsentation Phase Shifter setzt die Reihe 6 ½ Wochen fort, die sich als junges Format erfolgreich etabliert hat. In diesem Jahr unterstützt die Stiftung der Sparda-Bank West als neuer Förderer das Format. Zum Auftakt von Phase Shifter findet am 23. März 2018 die Performance Superposition mit Julius Bockelt und Sven Fritz statt.

Julius Bockelt arbeitet seit mehr als zehn Jahren an einem Werk, das sich an der Schnittstelle von visuellen und akustischen Prozessen bewegt. Seine musikalischen Experimente, in denen er komplexe Klangphänomene untersucht, sind eng mit seinen vielschichtigen zeichnerischen und fotografischen Arbeiten verknüpft. Bockelts minimalistische Filzstift- und Tuschezeichnungen zeigen strenge Raster, die durch Störmomente in Bewegung gebracht werden. Neu hinzukommende Linien durchkreuzen oder überlagern die bestehenden Register. Es entstehen komplexe Netzstrukturen, die wie optische Täuschungen eine Illusion von räumlicher Tiefe und Dynamik erzeugen.

Aus seinem über 27.000 Fotografien umfassenden Wolkenarchiv, das der Künstler seit 2011 führt, zeigt Phase Shifter eine Auswahl. Eine eigens für Essen produzierte Videoarbeit präsentiert ein Experiment mit verschiedenen Erscheinungsformen von Seifenblasen, die aufgrund einer speziellen Rezeptur eine verlängerte Lebensdauer haben. Charakteristisch für Bockelts künstlerische Arbeit ist diese Spanne zwischen Zufall und Berechnung, Forschung und Fantasie.

Julius Bockelt (*1986) ist bildender Künstler und Musiker und arbeitet seit 2004 im Atelier Goldstein in Frankfurt am Main. Neben seinen künstlerischen und performativen Projekten ist er
seit 2015 Workshopleiter im Rahmen des KulturTagJahr der Altana Kulturstiftung. Von 2010 bis 2016 war er als Bildhauer, Grafiker und Klangkünstler maßgeblich an der Neugestaltung der Marienkirche Aulhausen beteiligt.
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West fördert im Jahr 2018 die Reihe
6 ½ Wochen des Museum Folkwang.

Information

Das Format 6 ½ Wochen basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan sechs Mal im Jahr für 45 Tage Arbeiten und Positionen junger Künstlerinnen und Künstler vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang.
6 ½ Wochen
Julius Bockelt
Phase Shifter
22. März bis 6. Mai 2018

Auftaktveranstaltung

Fr, 23. März, 18.30 Uhr
6:30 p.m. with Julius Bockelt
Begrüßung und Einführung durch Kurator Peter Daners
Performance Superposition mit elektronischer Musik von Julius Bockelt und Sven Fritz
Anschließend im Foyer: Getränke und Vinyl mit DJ
Der Eintritt ist frei.

Weiterer Termin

Fr, 6. April 2018,19 Uhr Performance mit elektronischer Musik von Julius Bockelt und Achim Zepezauer

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: © Atelier Goldstein, Frankfurt a.M.


Drei öffentliche Themenführungen mit Spezialistin Carola Nafroth

Posted by on Februar 25th, 2018  •  0 Comments  • 

Drei öffentliche Themenführungen mit Spezialistin Carola Nafroth

Präsentation Nofretete, Ramses und Osiris – Die Ägyptische Sammlung

Am Sonntag, 26. November 2017, 13 Uhr, findet die erste von drei öffentlichen Themenführungen in der Präsentation Nofretete, Ramses und Osiris. Die Ägyptische Sammlung im Museum Folkwang statt. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten – wie Die ägyptische Götterwelt (26.11.2017), Gefäße aus Stein, Ton und Alabaster (7.1.2018) oder Wider den bösen Blick: Das Udjat-Auge und andere magische Amulette (25.2.2018) – führt die Ägyptologin Dr. Carola Nafroth aus Münster durch die ägyptische Sammlung.

Die Führungen beginnen jeweils mit einem Überblick zu den ausgestellten Exponaten und vertiefen die Betrachtung anhand eines Speziellen Themas aus Kunst und Alltag im Alten Ägypten.

Das Museum Folkwang zeigt erstmalig mit Nofretete, Ramses und Osiris vom 30. September 2017 bis 2. April 2018 seine ägyptische Sammlung vollständig. Die Sammlung umfasst 150 Objekte von den Anfängen der ägyptischen Zeit (3100 – 3000 v. Chr.) bis in die römische Zeit (300 v. Chr. bis 300 n. Chr.) und bietet einen großen Überblick über die künstlerische und kunsthandwerkliche Produktion des Alten Ägypten – darunter Spitzenwerke wie der Kopf der ägyptischen Königin Nofretete aus dem 13. Jh. v. Chr. Präsentiert wird die Sammlung aktuell im Helm/Helmet/Yelmo des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros.

Information:

Öffentliche Themenführungen Im Land der Pharaonen
Mit Dr. Carola Nafroth, Ägyptologin und Koptologin (Münster)
So, 26.11.2017, 13 Uhr
„O Isis und Osiris!“: Die ägyptische Götterwelt
So, 7.1.2018, 13 Uhr
Leben und Tod am Nil: Gefäße aus Stein, Ton und Alabaster
So, 25.2.2018, 13 Uhr
Wider den bösen Blick: Das Udjat-Auge und andere magische Amulette
Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Teilnahmesticker ab
einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: MFolkwang Ansicht Nofretete Ramses Und Osiris © Jens Nober


Drei öffentliche Themenführungen mit Spezialistin Carola Nafroth

Posted by on Januar 7th, 2018  •  0 Comments  • 

Drei öffentliche Themenführungen mit Spezialistin Carola Nafroth

Präsentation Nofretete, Ramses und Osiris – Die Ägyptische Sammlung

Am Sonntag, 26. November 2017, 13 Uhr, findet die erste von drei öffentlichen Themenführungen in der Präsentation Nofretete, Ramses und Osiris. Die Ägyptische Sammlung im Museum Folkwang statt. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten – wie Die ägyptische Götterwelt (26.11.2017), Gefäße aus Stein, Ton und Alabaster (7.1.2018) oder Wider den bösen Blick: Das Udjat-Auge und andere magische Amulette (25.2.2018) – führt die Ägyptologin Dr. Carola Nafroth aus Münster durch die ägyptische Sammlung.

Die Führungen beginnen jeweils mit einem Überblick zu den ausgestellten Exponaten und vertiefen die Betrachtung anhand eines Speziellen Themas aus Kunst und Alltag im Alten Ägypten.

Das Museum Folkwang zeigt erstmalig mit Nofretete, Ramses und Osiris vom 30. September 2017 bis 2. April 2018 seine ägyptische Sammlung vollständig. Die Sammlung umfasst 150 Objekte von den Anfängen der ägyptischen Zeit (3100 – 3000 v. Chr.) bis in die römische Zeit (300 v. Chr. bis 300 n. Chr.) und bietet einen großen Überblick über die künstlerische und kunsthandwerkliche Produktion des Alten Ägypten – darunter Spitzenwerke wie der Kopf der ägyptischen Königin Nofretete aus dem 13. Jh. v. Chr. Präsentiert wird die Sammlung aktuell im Helm/Helmet/Yelmo des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros.

Information:

Öffentliche Themenführungen Im Land der Pharaonen
Mit Dr. Carola Nafroth, Ägyptologin und Koptologin (Münster)
So, 26.11.2017, 13 Uhr
„O Isis und Osiris!“: Die ägyptische Götterwelt
So, 7.1.2018, 13 Uhr
Leben und Tod am Nil: Gefäße aus Stein, Ton und Alabaster
So, 25.2.2018, 13 Uhr
Wider den bösen Blick: Das Udjat-Auge und andere magische Amulette
Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Teilnahmesticker ab
einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: MFolkwang Ansicht Nofretete Ramses Und Osiris © Jens Nober


Führungsmarathon im Museum Folkwang

Posted by on Dezember 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Führungsmarathon im Museum Folkwang

Troxler, Burkhard, Kluge, Sammlung und NRW-Premiere Loving Vincent

Am kommenden Adventssonntag, 17. Dezember 2017, bietet das Museum Folkwang gleich sechs Führungen an. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, die aktuellen Sonderausstellungen Niklaus Troxler (12 Uhr), Balthasar Burkhard (15 Uhr) sowie Alexander Kluge (16 Uhr) im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen. Die Führung durch die ständige Sammlung Verliebt, verlobt, verheiratet widmet sich den Darstellungen von Paaren bei Otto Mueller, Ferdinand Hodler und Oskar Kokoschka (14 Uhr).

Um 16 und um 17 Uhr erläutert je eine Themenführung Hintergründe und Geschichte rund um das Gemälde Armand Roulin von Vincent van Gogh. Anlass der Führungen ist die NRW-Premiere des Animationsfilms Loving Vincent, in dem das berühmte Porträt Roulins aus der Sammlung Folkwang im Mittelpunkt der Handlung steht. Die NRW-Premiere findet um
20 Uhr im Filmstudio Glückauf statt. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino, Leipzig.

Information

Sonntag, 17. Dezember 2017 Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahmesticker ab einer Stunde vor Beginn an der Kasse erhältlich.
12 Uhr: Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate (kostenfrei)
14 Uhr: Verliebt, verlobt, verheiratet – Paare bei Mueller, Hodler und Kokoschka (kostenfrei)
15 Uhr: Balthasar Burkhard (kostenfrei mit Eintrittskarte)
16 Uhr Alexander Kluge. Pluriversum (kostenfrei)
16 und 17 Uhr: Themenführung: Loving Vincent – Vincent van Gogh im Museum Folkwang
( 3 € / 1,50 € )

20 Uhr: NRW-Premiere Loving Vincent Eine Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino Filmverleih, Leipzig.
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Tel. 0201 / 439 366 33
Eintritt: 9 € / 8 €

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Museum Folkwang-van Gogh Portrait D’Armand Roulin ©Jens Nober, Museum Folkwang


Führungsmarathon im Museum Folkwang

Posted by on Dezember 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Führungsmarathon im Museum Folkwang

Troxler, Burkhard, Kluge, Sammlung und NRW-Premiere Loving Vincent

Am kommenden Adventssonntag, 17. Dezember 2017, bietet das Museum Folkwang gleich sechs Führungen an. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, die aktuellen Sonderausstellungen Niklaus Troxler (12 Uhr), Balthasar Burkhard (15 Uhr) sowie Alexander Kluge (16 Uhr) im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen. Die Führung durch die ständige Sammlung Verliebt, verlobt, verheiratet widmet sich den Darstellungen von Paaren bei Otto Mueller, Ferdinand Hodler und Oskar Kokoschka (14 Uhr).

Um 16 und um 17 Uhr erläutert je eine Themenführung Hintergründe und Geschichte rund um das Gemälde Armand Roulin von Vincent van Gogh. Anlass der Führungen ist die NRW-Premiere des Animationsfilms Loving Vincent, in dem das berühmte Porträt Roulins aus der Sammlung Folkwang im Mittelpunkt der Handlung steht. Die NRW-Premiere findet um
20 Uhr im Filmstudio Glückauf statt. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino, Leipzig.

Information

Sonntag, 17. Dezember 2017 Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahmesticker ab einer Stunde vor Beginn an der Kasse erhältlich.
12 Uhr: Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate (kostenfrei)
14 Uhr: Verliebt, verlobt, verheiratet – Paare bei Mueller, Hodler und Kokoschka (kostenfrei)
15 Uhr: Balthasar Burkhard (kostenfrei mit Eintrittskarte)
16 Uhr Alexander Kluge. Pluriversum (kostenfrei)
16 und 17 Uhr: Themenführung: Loving Vincent – Vincent van Gogh im Museum Folkwang
( 3 € / 1,50 € )

20 Uhr: NRW-Premiere Loving Vincent Eine Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino Filmverleih, Leipzig.
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Tel. 0201 / 439 366 33
Eintritt: 9 € / 8 €

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Museum Folkwang-van Gogh Portrait D’Armand Roulin ©Jens Nober, Museum Folkwang


Führungsmarathon im Museum Folkwang

Posted by on Dezember 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Führungsmarathon im Museum Folkwang

Troxler, Burkhard, Kluge, Sammlung und NRW-Premiere Loving Vincent

Am kommenden Adventssonntag, 17. Dezember 2017, bietet das Museum Folkwang gleich sechs Führungen an. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, die aktuellen Sonderausstellungen Niklaus Troxler (12 Uhr), Balthasar Burkhard (15 Uhr) sowie Alexander Kluge (16 Uhr) im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen. Die Führung durch die ständige Sammlung Verliebt, verlobt, verheiratet widmet sich den Darstellungen von Paaren bei Otto Mueller, Ferdinand Hodler und Oskar Kokoschka (14 Uhr).

Um 16 und um 17 Uhr erläutert je eine Themenführung Hintergründe und Geschichte rund um das Gemälde Armand Roulin von Vincent van Gogh. Anlass der Führungen ist die NRW-Premiere des Animationsfilms Loving Vincent, in dem das berühmte Porträt Roulins aus der Sammlung Folkwang im Mittelpunkt der Handlung steht. Die NRW-Premiere findet um
20 Uhr im Filmstudio Glückauf statt. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino, Leipzig.

Information

Sonntag, 17. Dezember 2017 Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahmesticker ab einer Stunde vor Beginn an der Kasse erhältlich.
12 Uhr: Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate (kostenfrei)
14 Uhr: Verliebt, verlobt, verheiratet – Paare bei Mueller, Hodler und Kokoschka (kostenfrei)
15 Uhr: Balthasar Burkhard (kostenfrei mit Eintrittskarte)
16 Uhr Alexander Kluge. Pluriversum (kostenfrei)
16 und 17 Uhr: Themenführung: Loving Vincent – Vincent van Gogh im Museum Folkwang
( 3 € / 1,50 € )

20 Uhr: NRW-Premiere Loving Vincent Eine Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino Filmverleih, Leipzig.
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Tel. 0201 / 439 366 33
Eintritt: 9 € / 8 €

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Museum Folkwang-van Gogh Portrait D’Armand Roulin ©Jens Nober, Museum Folkwang


Führungsmarathon im Museum Folkwang

Posted by on Dezember 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Führungsmarathon im Museum Folkwang

Troxler, Burkhard, Kluge, Sammlung und NRW-Premiere Loving Vincent

Am kommenden Adventssonntag, 17. Dezember 2017, bietet das Museum Folkwang gleich sechs Führungen an. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, die aktuellen Sonderausstellungen Niklaus Troxler (12 Uhr), Balthasar Burkhard (15 Uhr) sowie Alexander Kluge (16 Uhr) im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen. Die Führung durch die ständige Sammlung Verliebt, verlobt, verheiratet widmet sich den Darstellungen von Paaren bei Otto Mueller, Ferdinand Hodler und Oskar Kokoschka (14 Uhr).

Um 16 und um 17 Uhr erläutert je eine Themenführung Hintergründe und Geschichte rund um das Gemälde Armand Roulin von Vincent van Gogh. Anlass der Führungen ist die NRW-Premiere des Animationsfilms Loving Vincent, in dem das berühmte Porträt Roulins aus der Sammlung Folkwang im Mittelpunkt der Handlung steht. Die NRW-Premiere findet um
20 Uhr im Filmstudio Glückauf statt. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino, Leipzig.

Information

Sonntag, 17. Dezember 2017 Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahmesticker ab einer Stunde vor Beginn an der Kasse erhältlich.
12 Uhr: Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate (kostenfrei)
14 Uhr: Verliebt, verlobt, verheiratet – Paare bei Mueller, Hodler und Kokoschka (kostenfrei)
15 Uhr: Balthasar Burkhard (kostenfrei mit Eintrittskarte)
16 Uhr Alexander Kluge. Pluriversum (kostenfrei)
16 und 17 Uhr: Themenführung: Loving Vincent – Vincent van Gogh im Museum Folkwang
( 3 € / 1,50 € )

20 Uhr: NRW-Premiere Loving Vincent Eine Veranstaltung des Museum Folkwang und der Essener Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit Weltkino Filmverleih, Leipzig.
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Tel. 0201 / 439 366 33
Eintritt: 9 € / 8 €

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Museum Folkwang-van Gogh Portrait D’Armand Roulin ©Jens Nober, Museum Folkwang


Museum Folkwang

Posted by on Dezember 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum Folkwang Foto: Frank Vinken

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang in Essen ist eines der bedeutendsten Museen im Ruhrgebiet und bei Kunstliebhabern auch über die Grenzen NRWs hinaus in ganz Deutschland bekannt. Als eines der insgesamt 20 RuhrKunstMuseen zählt es zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet.

Insbesondere seitdem der Eintritt in die ständige Sammlung an allen Öffnungstagen frei ist, strömen deutlich mehr Besucher in das Museum und es kommen auch Personen, die sonst vielleicht nicht die finanziellen Mittel hätten in den Genuss, die wertvollen Kunstwerke zu bestaunen.

Die ständige Sammlung des Museums Folkwang umfasst primär Werke der Modernen und Zeitgenössischen Kunst wie dem Impressionismus und dem Expressionismus. Aber auch andere Stilrichtungen der Modernen Kunst sind in diesem Museum NRW vertreten.

Ursprünglich im Jahre 1902 von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus in der Ruhrgebietsstadt Hagen unter dem Namen Folkwang Museum gegründet, wurde die Sammlung nach seinem Tod 1921 nach Essen verkauft.

Die Sammlung veränderte sich insbesondere durch Verkäufe und Beschlagnahmungen innerhalb des Nationalsozialismus. Durch zahlreiche Rück- und Neukäufe konnte die Sammlung im Museum Folkwang jedoch wieder deutlich erweitert werden. Heute umfasst sie circa 600 Gemälde, 12.000 Graphiken und 50.000 Fotografien. Aber auch 280 Skulpturen und Objekte des Kunsthandwerks können in diesem Museum NRW besichtigt werden. Unter den rund 600 Gemälden befinden sich u.a. Meisterwerke von Paul Gauguin, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Édouard Manet, August Macke und Edvard Munch. Zu den bedeutendsten Skulpturen der ständigen Sammlung gehören Werke des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Aber auch zahlreiche andere Skulpturen namhafter Künstler wie beispielsweise dem deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck bereichern die Sammlung.

 

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen Foto: Giorgio Pastore, 2017

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen
Foto: Giorgio Pastore, 2017

 

Aktuelle Ausstellungen im Museum Folkwang Essen

Balthasar Burkhard | bis 14. Januar 2018

Unterstützt durch | Supported by E.ON SE 
Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Alexander Kluge. Pluriversum | bis 7. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Kulturstiftung des Bundes und Kunststiftung NRW

Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Catharina van Eetvelde. Ilk  | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Ausstellungsprogramm 2018 Museum Folkwang zeigt Hans Josephsohn, Luigi Ghirri, Edvard Munch und italienische Malerei Essen

Das Museum Folkwang zeigt im kommenden Ausstellungsjahr eine Vielzahl von Neu- und Wiederentdeckungen. Höhepunkt des Jahres 2018 ist eine Schau mit Werken des italienischen Realismo Magico, einer Strömung der Neuen Sachlichkeit, die in Deutschland bislang kaum Aufmerksamkeit erfahren hat. Zwei weitere Sonderausstellungen stellen mit Luigi Ghirri und Hans Josephsohn künstlerische Positionen vor, die mit Kraft und Intensität überraschen.

Das Museum Folkwang, international bekannt für seine Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie, startet eine neue Reihe, bei der hochkarätige Meisterwerke anderer Museen in Dialog mit Werken aus der Sammlung treten werden.
Erster Gast ist Edvard Munchs Die Mädchen auf der Brücke (1927) aus dem Munch-Museum Oslo. Das Werk bildet den Mittelpunkt einer Kabinett-Ausstellung von Gemälden und Grafiken Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang.

Das Ausstellungsformat mit zeitgenössischer Kunst, 6 ½ Wochen, wird in 2018 fortgesetzt.

 

Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:

Klaus Staeck – Sand fürs Getriebe
Plakate und Provokationen
9. Februar – 8. April 2018

Klaus Staecks Plakate gehörten zu ihrer Zeit zu den wirkmächtigsten Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Bildwelt prägte das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik von den späten 1960er bis in die späten 1980er Jahre mit. Staeck verstand sich immer als Politprovokateur, der mit seinen Entwürfen gesellschaftlich brisante Themen sowie Krisen kommentierte und damit bewusst weitreichende Skandale auslöste. Die Werkschau zeigt nicht nur rund 180 seiner Pressemitteilung Plakate, sondern sie präsentiert auch Klaus Staecks frühe Druckgrafik erstmals öffentlich. Ergänzt wird die Schau durch einige Multiples, in denen Staeck seine politischen Intentionen auf dreidimensionale Weise inszeniert.

 

Meisterwerke zu Gast in der Sammlung
Edvard Munch
Sehnsucht und Erwartung
16. Februar – 22. April 2018

Im Frühjahr 2018 gastiert Edvard Munchs (1863–1944) Gemälde Die Mädchen auf der Brücke aus dem Munch-Museum Oslo im Museum Folkwang. Das Gemälde kommt als Gegengabe für die Ausleihe von Paul Gauguins Contes Barbares (1902) an das Munch-Museum nach Essen. Das Werk entstand 1927 und zeigt drei wartende Mädchen auf einer Brücke im Badeort Åsgårdstrand am Oslofjord. Der hochrangige Gast bildet den Mittelpunkt einer KabinettAusstellung von Gemälden und Grafiken Edvard Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang. Erwartung und Sehnsucht sind die verbindenden Sujets dieser Präsentation. Meisterwerke zu Gast in der Sammlung ist ein neues Ausstellungsformat des Museum Folkwang.

 

Hans Josephsohn
Existenzielle Plastik
30. März – 24. Juni 2018

Die Retrospektive würdigt eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der figurativen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Künstler Hans Josephsohn (1920–2012) gehört zu den großen Bildhauern der europäischen Moderne nach 1945. Sein umfangreiches bildhauerisches Werk verbindet auf eigentümliche und unverwechselbare Weise Fragen nach der existentiellen Verfassung des Menschen mit einer Überprüfung bildhauerischer Mittel und ihrer heutigen Wirkungsmöglichkeiten. Die Ausstellung Existenzielle Plastik im Museum Folkwang versammelt Plastiken des Künstlers von seinen Anfängen in den1950er Jahren bis zum fulminanten Spätwerk seit den 1990er Jahren.
In Kooperation mit dem Kesselhaus, St. Gallen

 

Luigi Ghirri
Karte und Gebiet
4. Mai – 22. Juli 2018

Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung Karte und Gebiet stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor. Sein Werk zeichnet sich durch scharfsinnige Ironie aus und thematisiert das Verhältnis zwischen Menschen und ihren natürlichen und künstlichen Umgebungen. Ghirris Motivwelt umfasst Landschaften, Stillleben und Architekturmotive und steht in engem Bezug zur konzeptuellen Kunst der 1970er Jahre.
Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, und der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris.

 

Unheimlich real
Italienische Malerei der 20er Jahre
28. September 2018 – 13. Januar 2019

Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung sind im Herbst 2018 im Museum Folkwang zu sehen, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, die mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Carlo Carrà oder Gino Severini in Dialog treten. Malerische Virtuosität wird auf diesen Gemälden nie zum gefälligen Selbstzweck, stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der glatten Oberfläche der Abgrund. Zwischen Melancholie und Idylle, zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entspringen aus der Bewegung des Magischen Realismus einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Quelle Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:
Museum Folkwang

 

Eintritt Museum Folkwang

Der Eintritt in die ständige Sammlung des Museum Folkwang ist an allen Öffnungstagen frei. Dies wird ermöglicht durch die Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Die Eintrittspreise für die wechselnden Sonderausstellungen finden Sie auf der Homepage des Museums www.museum-folkwang.de

 

Öffnungszeiten Museum Folkwang Essen:

montags geschlossen
dienstags, mittwochs sowie samstags und sonntags von 10 – 18 Uhr geöffnet
donnerstags und freitags von 10 – 20 Uhr

Das Museum Folkwang bietet an den bevorstehenden Feiertagen zusätzliche Öffnungstage an: Die ständige Sammlung und die aktuellen Sonderausstellungen sind am 26. Dezember sowie an Neujahr (1.1.2018) zusätzlich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag und an den Tagen zwischen den Jahren ist der Besuch der großen Fotoschau „Balthasar Burkhard“ ab 10 Uhr möglich. Die ständige Sammlung sowie die Ausstellungen „Alexander Kluge. Pluriversum“, „Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate“ sowie „Catharina van Eetvelde. Ilk“ können eintrittsfrei besichtigt werden. Im UG im Folkwang ist die Ausstellung der Wüstenrot Stiftung „The Voids“ geöffnet. Während der Feiertage schließt das Museum nur an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) sowie an Silvester (31.12).

 

Öffnungszeiten an Weihnachten 2017 und Neujahr 2018

So, 24.12., Heiligabend: geschlossen
Mo, 25.12., 1. Weihnachtsfeiertag: geschlossen
Di, 26.12.1., 2. Weihnachtsfeiertag: 10-18 Uhr
Mi, 27.12.: 10-18 Uhr
Do. 28.12.: 10-20 Uhr
Fr, 29.12.: 10-20 Uhr
Sa, 30.12.: 10-18 Uhr
So, 31.12.: Silvester: geschlossen
Mo,1.1.: Neujahr: 10-18 Uhr

 

Das Angebot an Feiertagen wird im Jahr 2018 mit weiteren zusätzlichen Öffnungstagen fortgesetzt.
Das Museum Folkwang ist an folgenden Feiertagen geöffnet:

Neujahr (1.1.),
Karfreitag (30.3..),
Ostersonntag (1.4.),
Ostermontag (2.4.),
Maifeiertag (1.5.),
Christi Himmelfahrt (10.5.),
Pfingstsonntag (20.5.),
Pfingstmontag (21.5.),
Fronleichnam (31.5.),
Tag der Deutschen Einheit (3.10.),
Allerheiligen (1.11.),
Totensonntag (25.11.),
26. Dezember

 

Adresse Museum Folkwang:

Museum Folkwang Essen
Museumsplatz 1
45128 Essen

Tel. 0201-8845444

E-Mail: info(at)museum-folkwang.essen.de

www.museum-folkwang.de

 

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Beitragsbild: Museum Folkwang , Foto: Frank Vinken

 

 

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„Ginge da ein Wind…“ Workshop-Marathon zu Kluges Pluriversum

Posted by on Dezember 7th, 2017  •  0 Comments  • 

„Ginge da ein Wind…“ Workshop-Marathon zu Kluges Pluriversum

Mit Alexander Kluge, Sarah Morris, Leslie Adelson und Richard Langston

Am Donnerstag, 7. Dezember 2017, 10 bis 17 Uhr, diskutieren Alexander Kluge und namhafte internationale Gäste über Kluges Prinzip der Zusammenarbeit in einer Reihe von Vorträgen, Lesungen und abschließendem Podium. Der ganztägige Workshop-Marathon „Ginge da ein Wind…“ widmet sich dem Wirken, Denken, Arbeitsweisen und künstlerischen Prozessen des Filmemachers und bildet das Finale der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Im Rausch der Arbeit.“

Zum Abschluss des hochkarätigen Begleitprogramms der aktuellen Kluge-Ausstellung sprechen Richard Langston, University of North Carolina und Leslie Adelson, Cornell University, Christian Schulte, Universität Wien, Rainer Stollmann, Universität Bremen, Bert-Christoph Streckhardt, Stiftung Schloss Friedenstein Gotha sowie die New Yorker Künstlerin Sarah Morris gemeinsam mit Alexander Kluge über das dynamische Werk des Filmemachers und erarbeiten neue Denkansätze.

„Dem All“, sagt Ferdinand von Schirach in seiner Publikation „Die Herzlichkeit der Vernunft. Gespräche mit Alexander Kluge“ (2017), „bedeuten die Begriffe nichts“. Kluges Pluriversum hingegen ist voll von wiederkehrenden und rätselhaften Begriffen, Ideen und Bildern. Die Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ (bis 7.1.2018) und die Veranstaltungsreihe „Im Rausch der Arbeit“ bieten nicht nur einen Einblick in seinen Kosmos, sie sind zugleich seine Gedankenwerkstatt. Alexander Kluge kollaboriert mit Gleichgesinnten, kombiniert Filme, Texte und Objekte zu neuen Konstellationen und verleiht ihnen aus dem daraus resultierenden Dialog einen neuen Sinn. Dieses Prinzip der Kooperation steht im Vorder-grund des Workshop-Marathons: Frei nach dem Motto „Keiner ist alleine schlau genug“ dienen Vorträge, Lesungen und Podium dazu neue Projekte zu entwickeln, bei deren Entstehung das Publikum eingeladen ist, sich jederzeit einzubringen.

Information

Do, 7.12., 10-17 Uhr und 19-20:30 Uhr

„Ginge da ein Wind…“

Ganztägiger Workshop-Marathon

Karl Ernst Osthaus-Saal und Gartensaal, Teilnahmebeitrag: 10 Euro, ermäßigt: 5 Euro

Tickets online unter www.museum-folkwang.de sowie an der Museumskasse erhältlich.

Die Veranstaltungsreihe „Im Rausch der Arbeit“ wird gefördert durch die Stiftung Mercator und die Innogy-Stiftung.

 

Quelle: Museum Folkwang

Foto: MFolkwang-Schiff Kairosfilm 2017


Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Dezember 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Helge Schneider, Hannelore Hoger und Georg Baselitz im Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung Alexander Kluge. Pluriversum (ab 15. September 2017) veranstaltet das Museum Folkwang gemeinsam mit dem Filmemacher und Autor Alexander Kluge ein hochkarätiges Programm.

Helge Schneider, Hannelore Hoger, Sir Henry und Georg Baselitz kommen im Rahmen der Reihe „Im Rausch der Arbeit“ ins Museum Folkwang. Die sechs Veranstaltungen geben Einblicke in den Kosmos Alexander Kluges.

Die Veranstaltungsreihe Im Rausch der Arbeit ist Teil der Ausstellung Pluriversum und widmet sich dem Wirken, Denken und künstlerischen Prozess des Filmemachers Alexander Kluge. Georges Didi-Huberman spricht am 21. September über die Flüchtlingsfrage, die Kluge derzeit in seinem Werk thematisiert. Im Rahmen der Kooperation mit Lit.Ruhr trifft Alexander Kluge am 7. Oktober Georg Baselitz zum Gespräch über das gemeinsame Buch Weltverändernder Zorn (2017). Am
9. November stellt sich Helge Schneider im improvisierten Gespräch den Fragen Kluges. Hannelore Hoger singt zum Film zu Nachrichten vom Tausendfüssler (die Liebe) am 30. November – begleitet von Sir Henry. Am 7. Dezember findet ein ganztägiger Workshop-Marathon zu Kluges Prinzip des Zusammenhangs und der Kooperation.

Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Ausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges neueste Filme in den musealen Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar.

In Kooperation mit dem 21er Haus, Wien.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Innogy-Stiftung.

Die Tickets sind ab 15. September, 10 Uhr, im Museum Folkwang und im Onlineshop unter www.museum-folkwang.de erhältlich. Karten für das Georg Baselitz-Gespräch sind seit 1.9. nur über www.lit.ruhr/ erhältlich.

Information und Eintrittspreise
Do, 21. September 2017, 18 Uhr
Des spectres hantent l’Europe
Vortrag von Georges Didi-Huberman in dt. und frz. Sprache
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Sa, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern. Alexander Kluge trifft
Georg Baselitz
Karl Ernst Osthaus-Saal
Kooperationsveranstaltung mit lit.RUHR
Tickets ab 1.9. erhältlich nur über www.lit.ruhr/

Do, 26. Oktober 2017, 18 Uhr
Durch mehr Haare zu mehr Anerkennung
Vortrag von Ann Cotten
Gartensaal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Do, 9. November 2017, 18 Uhr
Stellungnahme eines Kriegsministers im Schlafanzug, ratlos
Helge Schneider und Alexander Kluge
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22 Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 30. November 2017, 18 Uhr
Auf Rasiermessers Klinge
Ein Abend mit Hannelore Hoger und Sir Henry
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 7. Dezember 2017, ganztägig
Ginge da ein Wind…
Workshop-Marathon mit Podium
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Tickets ab dem 15. September, 10 Uhr an der Kasse im Museum Folkwang und online
unter www.museum-folkwang.de erhältlich.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Helge Schneider, Museum Folkwang


Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on November 30th, 2017  •  0 Comments  • 

Helge Schneider, Hannelore Hoger und Georg Baselitz im Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung Alexander Kluge. Pluriversum (ab 15. September 2017) veranstaltet das Museum Folkwang gemeinsam mit dem Filmemacher und Autor Alexander Kluge ein hochkarätiges Programm.

Helge Schneider, Hannelore Hoger, Sir Henry und Georg Baselitz kommen im Rahmen der Reihe „Im Rausch der Arbeit“ ins Museum Folkwang. Die sechs Veranstaltungen geben Einblicke in den Kosmos Alexander Kluges.

Die Veranstaltungsreihe Im Rausch der Arbeit ist Teil der Ausstellung Pluriversum und widmet sich dem Wirken, Denken und künstlerischen Prozess des Filmemachers Alexander Kluge. Georges Didi-Huberman spricht am 21. September über die Flüchtlingsfrage, die Kluge derzeit in seinem Werk thematisiert. Im Rahmen der Kooperation mit Lit.Ruhr trifft Alexander Kluge am 7. Oktober Georg Baselitz zum Gespräch über das gemeinsame Buch Weltverändernder Zorn (2017). Am
9. November stellt sich Helge Schneider im improvisierten Gespräch den Fragen Kluges. Hannelore Hoger singt zum Film zu Nachrichten vom Tausendfüssler (die Liebe) am 30. November – begleitet von Sir Henry. Am 7. Dezember findet ein ganztägiger Workshop-Marathon zu Kluges Prinzip des Zusammenhangs und der Kooperation.

Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Ausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges neueste Filme in den musealen Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar.

In Kooperation mit dem 21er Haus, Wien.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Innogy-Stiftung.

Die Tickets sind ab 15. September, 10 Uhr, im Museum Folkwang und im Onlineshop unter www.museum-folkwang.de erhältlich. Karten für das Georg Baselitz-Gespräch sind seit 1.9. nur über www.lit.ruhr/ erhältlich.

Information und Eintrittspreise
Do, 21. September 2017, 18 Uhr
Des spectres hantent l’Europe
Vortrag von Georges Didi-Huberman in dt. und frz. Sprache
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Sa, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern. Alexander Kluge trifft
Georg Baselitz
Karl Ernst Osthaus-Saal
Kooperationsveranstaltung mit lit.RUHR
Tickets ab 1.9. erhältlich nur über www.lit.ruhr/

Do, 26. Oktober 2017, 18 Uhr
Durch mehr Haare zu mehr Anerkennung
Vortrag von Ann Cotten
Gartensaal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Do, 9. November 2017, 18 Uhr
Stellungnahme eines Kriegsministers im Schlafanzug, ratlos
Helge Schneider und Alexander Kluge
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22 Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 30. November 2017, 18 Uhr
Auf Rasiermessers Klinge
Ein Abend mit Hannelore Hoger und Sir Henry
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 7. Dezember 2017, ganztägig
Ginge da ein Wind…
Workshop-Marathon mit Podium
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Tickets ab dem 15. September, 10 Uhr an der Kasse im Museum Folkwang und online
unter www.museum-folkwang.de erhältlich.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Helge Schneider, Museum Folkwang


Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on November 9th, 2017  •  0 Comments  • 

Helge Schneider, Hannelore Hoger und Georg Baselitz im Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung Alexander Kluge. Pluriversum (ab 15. September 2017) veranstaltet das Museum Folkwang gemeinsam mit dem Filmemacher und Autor Alexander Kluge ein hochkarätiges Programm.

Helge Schneider, Hannelore Hoger, Sir Henry und Georg Baselitz kommen im Rahmen der Reihe „Im Rausch der Arbeit“ ins Museum Folkwang. Die sechs Veranstaltungen geben Einblicke in den Kosmos Alexander Kluges.

Die Veranstaltungsreihe Im Rausch der Arbeit ist Teil der Ausstellung Pluriversum und widmet sich dem Wirken, Denken und künstlerischen Prozess des Filmemachers Alexander Kluge. Georges Didi-Huberman spricht am 21. September über die Flüchtlingsfrage, die Kluge derzeit in seinem Werk thematisiert. Im Rahmen der Kooperation mit Lit.Ruhr trifft Alexander Kluge am 7. Oktober Georg Baselitz zum Gespräch über das gemeinsame Buch Weltverändernder Zorn (2017). Am
9. November stellt sich Helge Schneider im improvisierten Gespräch den Fragen Kluges. Hannelore Hoger singt zum Film zu Nachrichten vom Tausendfüssler (die Liebe) am 30. November – begleitet von Sir Henry. Am 7. Dezember findet ein ganztägiger Workshop-Marathon zu Kluges Prinzip des Zusammenhangs und der Kooperation.

Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Ausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges neueste Filme in den musealen Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar.

In Kooperation mit dem 21er Haus, Wien.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Innogy-Stiftung.

Die Tickets sind ab 15. September, 10 Uhr, im Museum Folkwang und im Onlineshop unter www.museum-folkwang.de erhältlich. Karten für das Georg Baselitz-Gespräch sind seit 1.9. nur über www.lit.ruhr/ erhältlich.

Information und Eintrittspreise
Do, 21. September 2017, 18 Uhr
Des spectres hantent l’Europe
Vortrag von Georges Didi-Huberman in dt. und frz. Sprache
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Sa, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern. Alexander Kluge trifft
Georg Baselitz
Karl Ernst Osthaus-Saal
Kooperationsveranstaltung mit lit.RUHR
Tickets ab 1.9. erhältlich nur über www.lit.ruhr/

Do, 26. Oktober 2017, 18 Uhr
Durch mehr Haare zu mehr Anerkennung
Vortrag von Ann Cotten
Gartensaal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Do, 9. November 2017, 18 Uhr
Stellungnahme eines Kriegsministers im Schlafanzug, ratlos
Helge Schneider und Alexander Kluge
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22 Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 30. November 2017, 18 Uhr
Auf Rasiermessers Klinge
Ein Abend mit Hannelore Hoger und Sir Henry
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 7. Dezember 2017, ganztägig
Ginge da ein Wind…
Workshop-Marathon mit Podium
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Tickets ab dem 15. September, 10 Uhr an der Kasse im Museum Folkwang und online
unter www.museum-folkwang.de erhältlich.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Helge Schneider, Museum Folkwang


Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 26th, 2017  •  0 Comments  • 

Helge Schneider, Hannelore Hoger und Georg Baselitz im Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung Alexander Kluge. Pluriversum (ab 15. September 2017) veranstaltet das Museum Folkwang gemeinsam mit dem Filmemacher und Autor Alexander Kluge ein hochkarätiges Programm.

Helge Schneider, Hannelore Hoger, Sir Henry und Georg Baselitz kommen im Rahmen der Reihe „Im Rausch der Arbeit“ ins Museum Folkwang. Die sechs Veranstaltungen geben Einblicke in den Kosmos Alexander Kluges.

Die Veranstaltungsreihe Im Rausch der Arbeit ist Teil der Ausstellung Pluriversum und widmet sich dem Wirken, Denken und künstlerischen Prozess des Filmemachers Alexander Kluge. Georges Didi-Huberman spricht am 21. September über die Flüchtlingsfrage, die Kluge derzeit in seinem Werk thematisiert. Im Rahmen der Kooperation mit Lit.Ruhr trifft Alexander Kluge am 7. Oktober Georg Baselitz zum Gespräch über das gemeinsame Buch Weltverändernder Zorn (2017). Am
9. November stellt sich Helge Schneider im improvisierten Gespräch den Fragen Kluges. Hannelore Hoger singt zum Film zu Nachrichten vom Tausendfüssler (die Liebe) am 30. November – begleitet von Sir Henry. Am 7. Dezember findet ein ganztägiger Workshop-Marathon zu Kluges Prinzip des Zusammenhangs und der Kooperation.

Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Ausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges neueste Filme in den musealen Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar.

In Kooperation mit dem 21er Haus, Wien.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Innogy-Stiftung.

Die Tickets sind ab 15. September, 10 Uhr, im Museum Folkwang und im Onlineshop unter www.museum-folkwang.de erhältlich. Karten für das Georg Baselitz-Gespräch sind seit 1.9. nur über www.lit.ruhr/ erhältlich.

Information und Eintrittspreise
Do, 21. September 2017, 18 Uhr
Des spectres hantent l’Europe
Vortrag von Georges Didi-Huberman in dt. und frz. Sprache
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Sa, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern. Alexander Kluge trifft
Georg Baselitz
Karl Ernst Osthaus-Saal
Kooperationsveranstaltung mit lit.RUHR
Tickets ab 1.9. erhältlich nur über www.lit.ruhr/

Do, 26. Oktober 2017, 18 Uhr
Durch mehr Haare zu mehr Anerkennung
Vortrag von Ann Cotten
Gartensaal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Do, 9. November 2017, 18 Uhr
Stellungnahme eines Kriegsministers im Schlafanzug, ratlos
Helge Schneider und Alexander Kluge
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22 Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 30. November 2017, 18 Uhr
Auf Rasiermessers Klinge
Ein Abend mit Hannelore Hoger und Sir Henry
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 7. Dezember 2017, ganztägig
Ginge da ein Wind…
Workshop-Marathon mit Podium
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Tickets ab dem 15. September, 10 Uhr an der Kasse im Museum Folkwang und online
unter www.museum-folkwang.de erhältlich.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Helge Schneider, Museum Folkwang


Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Helge Schneider, Hannelore Hoger und Georg Baselitz im Begleitprogramm der Kluge-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung Alexander Kluge. Pluriversum (ab 15. September 2017) veranstaltet das Museum Folkwang gemeinsam mit dem Filmemacher und Autor Alexander Kluge ein hochkarätiges Programm.

Helge Schneider, Hannelore Hoger, Sir Henry und Georg Baselitz kommen im Rahmen der Reihe „Im Rausch der Arbeit“ ins Museum Folkwang. Die sechs Veranstaltungen geben Einblicke in den Kosmos Alexander Kluges.

Die Veranstaltungsreihe Im Rausch der Arbeit ist Teil der Ausstellung Pluriversum und widmet sich dem Wirken, Denken und künstlerischen Prozess des Filmemachers Alexander Kluge. Georges Didi-Huberman spricht am 21. September über die Flüchtlingsfrage, die Kluge derzeit in seinem Werk thematisiert. Im Rahmen der Kooperation mit Lit.Ruhr trifft Alexander Kluge am 7. Oktober Georg Baselitz zum Gespräch über das gemeinsame Buch Weltverändernder Zorn (2017). Am
9. November stellt sich Helge Schneider im improvisierten Gespräch den Fragen Kluges. Hannelore Hoger singt zum Film zu Nachrichten vom Tausendfüssler (die Liebe) am 30. November – begleitet von Sir Henry. Am 7. Dezember findet ein ganztägiger Workshop-Marathon zu Kluges Prinzip des Zusammenhangs und der Kooperation.

Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Ausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges neueste Filme in den musealen Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar.

In Kooperation mit dem 21er Haus, Wien.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Innogy-Stiftung.

Die Tickets sind ab 15. September, 10 Uhr, im Museum Folkwang und im Onlineshop unter www.museum-folkwang.de erhältlich. Karten für das Georg Baselitz-Gespräch sind seit 1.9. nur über www.lit.ruhr/ erhältlich.

Information und Eintrittspreise
Do, 21. September 2017, 18 Uhr
Des spectres hantent l’Europe
Vortrag von Georges Didi-Huberman in dt. und frz. Sprache
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Sa, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern. Alexander Kluge trifft
Georg Baselitz
Karl Ernst Osthaus-Saal
Kooperationsveranstaltung mit lit.RUHR
Tickets ab 1.9. erhältlich nur über www.lit.ruhr/

Do, 26. Oktober 2017, 18 Uhr
Durch mehr Haare zu mehr Anerkennung
Vortrag von Ann Cotten
Gartensaal, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Do, 9. November 2017, 18 Uhr
Stellungnahme eines Kriegsministers im Schlafanzug, ratlos
Helge Schneider und Alexander Kluge
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22 Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 30. November 2017, 18 Uhr
Auf Rasiermessers Klinge
Ein Abend mit Hannelore Hoger und Sir Henry
Karl Ernst Osthaus-Saal, Eintritt: 22Euro, ermäßigt: 12Euro

Do, 7. Dezember 2017, ganztägig
Ginge da ein Wind…
Workshop-Marathon mit Podium
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Tickets ab dem 15. September, 10 Uhr an der Kasse im Museum Folkwang und online
unter www.museum-folkwang.de erhältlich.

Quelle: Museum Folkwang Presse

Foto: Helge Schneider, Museum Folkwang


Vom Nutzen der Angst

Posted by on September 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Vom Nutzen der Angst

Posted by on September 2nd, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Vom Nutzen der Angst

Posted by on September 1st, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 31st, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 30th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 29th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 28th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 27th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 26th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 25th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 24th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 23rd, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 22nd, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 21st, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 20th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 19th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 18th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 16th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 15th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 14th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 13th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

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Posted by on August 12th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 11th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 9th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 7th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 6th, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 5th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 4th, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Posted by on August 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

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Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 2nd, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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Vom Nutzen der Angst

Posted by on August 1st, 2017  •  0 Comments  • 

Vom Nutzen der Angst

Peggy Buths sozialkritische Fotografie im Museum Folkwang

Essen, 8. Juni 2017 – Vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 präsentiert das
Museum Folkwang das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung Vom Nutzen der Angst erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri. Für die Ausstellung im Museum Folkwang hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.

Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überla- gern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirt- schaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstleri- sche Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerien- krieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven die- ser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

Peggy Buth führte ihre Arbeit 2015 fort und recherchierte zu Projekten des sozialen Woh- nungsbaus im US-Bundesstaat Missouri. Auch dort zeichnet die Künstlerin eine Geschichte der gescheiterten Utopien und der wachsenden Diskriminierung nach. In der fotografischen Arbeit MLK Blvd steht der Martin Luther King Boulevard für die Emanzipation der Afroamerikaner in den 1960er Jahren. Er ist auch Sinnbild der heutigen urbanen Realität und ihrer sozialen Unge- rechtigkeit, Diskriminierung und Paranoia. Von dem urbanistischen Modellprojekt Pruitt-Igoe, das bereits in den 1950er Jahren in St. Louis errichtet worden ist, bleibt nur die Erinnerung der einstigen Bewohner, wie dies in Buths Film PRUITT IGOE REUNION-GALA zum Ausdruck kommt.

Ausgangspunkt der Arbeit über die urbane Situation in Essen und das Ruhrgebiet ist die viel- fach geführte Diskussion über die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. So sucht das Video Leute wie wir nach den Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen Aus- grenzung vor Ort. Es stellt Fragen zur Relevanz von Solidarität und Empathie, zur Konstruktion und Funktion des Arbeiter-Mythos und reflektiert die Bedeutung der Arbeit während der (De-) Industrialisierung und Globalisierung. Andere installative Arbeiten hingegen verweisen auf die historischen Verflechtungen und Verwerfungen, die auf die über Jahrzehnte hinweg herrschen- de Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG zurückzuführen sind.

Peggy Buth steht mit ihren Arbeiten in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Kunst, wie sie von Hans Haacke und Harun Farocki betrieben worden ist. Für ihr Konzept Vom Nutzen der Angst hat die Künstlerin 2014 das Stipendium für Zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erhalten.

Quelle: Museum Folkwang

 

 

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