Kunstausstellung Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Kunst und Kaffee

Posted by on November 6th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, finden Sie vielleicht auch weitere Veranstaltungstipps auf unserer Seite Ausstellungen.


Kunst und Kaffee

Posted by on Oktober 2nd, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on September 4th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on August 7th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Juli 3rd, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Juni 5th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Mai 1st, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on April 3rd, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on März 6th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Februar 6th, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Januar 2nd, 2019  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Dezember 5th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on November 7th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Oktober 3rd, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on September 5th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on August 1st, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Juli 4th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Juni 6th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Mai 2nd, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on April 4th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on März 7th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, finden Sie vielleicht auch weitere Veranstaltungstipps auf unserer Seite Ausstellungen.


Kunst und Kaffee

Posted by on Februar 7th, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, finden Sie vielleicht auch weitere Veranstaltungstipps auf unserer Seite Ausstellungen.


Kunst und Kaffee

Posted by on Januar 3rd, 2018  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

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Museum Folkwang

Posted by on Dezember 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum Folkwang Foto: Frank Vinken

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang in Essen ist eines der bedeutendsten Museen im Ruhrgebiet und bei Kunstliebhabern auch über die Grenzen NRWs hinaus in ganz Deutschland bekannt. Als eines der insgesamt 20 RuhrKunstMuseen zählt es zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet.

Insbesondere seitdem der Eintritt in die ständige Sammlung an allen Öffnungstagen frei ist, strömen deutlich mehr Besucher in das Museum und es kommen auch Personen, die sonst vielleicht nicht die finanziellen Mittel hätten in den Genuss, die wertvollen Kunstwerke zu bestaunen.

Die ständige Sammlung des Museums Folkwang umfasst primär Werke der Modernen und Zeitgenössischen Kunst wie dem Impressionismus und dem Expressionismus. Aber auch andere Stilrichtungen der Modernen Kunst sind in diesem Museum NRW vertreten.

Ursprünglich im Jahre 1902 von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus in der Ruhrgebietsstadt Hagen unter dem Namen Folkwang Museum gegründet, wurde die Sammlung nach seinem Tod 1921 nach Essen verkauft.

Die Sammlung veränderte sich insbesondere durch Verkäufe und Beschlagnahmungen innerhalb des Nationalsozialismus. Durch zahlreiche Rück- und Neukäufe konnte die Sammlung im Museum Folkwang jedoch wieder deutlich erweitert werden. Heute umfasst sie circa 600 Gemälde, 12.000 Graphiken und 50.000 Fotografien. Aber auch 280 Skulpturen und Objekte des Kunsthandwerks können in diesem Museum NRW besichtigt werden. Unter den rund 600 Gemälden befinden sich u.a. Meisterwerke von Paul Gauguin, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Édouard Manet, August Macke und Edvard Munch. Zu den bedeutendsten Skulpturen der ständigen Sammlung gehören Werke des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Aber auch zahlreiche andere Skulpturen namhafter Künstler wie beispielsweise dem deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck bereichern die Sammlung.

 

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen Foto: Giorgio Pastore, 2017

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen
Foto: Giorgio Pastore, 2017

 

Aktuelle Ausstellungen im Museum Folkwang Essen

Balthasar Burkhard | bis 14. Januar 2018

Unterstützt durch | Supported by E.ON SE 
Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Alexander Kluge. Pluriversum | bis 7. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Kulturstiftung des Bundes und Kunststiftung NRW

Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Catharina van Eetvelde. Ilk  | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Ausstellungsprogramm 2018 Museum Folkwang zeigt Hans Josephsohn, Luigi Ghirri, Edvard Munch und italienische Malerei Essen

Das Museum Folkwang zeigt im kommenden Ausstellungsjahr eine Vielzahl von Neu- und Wiederentdeckungen. Höhepunkt des Jahres 2018 ist eine Schau mit Werken des italienischen Realismo Magico, einer Strömung der Neuen Sachlichkeit, die in Deutschland bislang kaum Aufmerksamkeit erfahren hat. Zwei weitere Sonderausstellungen stellen mit Luigi Ghirri und Hans Josephsohn künstlerische Positionen vor, die mit Kraft und Intensität überraschen.

Das Museum Folkwang, international bekannt für seine Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie, startet eine neue Reihe, bei der hochkarätige Meisterwerke anderer Museen in Dialog mit Werken aus der Sammlung treten werden.
Erster Gast ist Edvard Munchs Die Mädchen auf der Brücke (1927) aus dem Munch-Museum Oslo. Das Werk bildet den Mittelpunkt einer Kabinett-Ausstellung von Gemälden und Grafiken Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang.

Das Ausstellungsformat mit zeitgenössischer Kunst, 6 ½ Wochen, wird in 2018 fortgesetzt.

 

Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:

Klaus Staeck – Sand fürs Getriebe
Plakate und Provokationen
9. Februar – 8. April 2018

Klaus Staecks Plakate gehörten zu ihrer Zeit zu den wirkmächtigsten Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Bildwelt prägte das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik von den späten 1960er bis in die späten 1980er Jahre mit. Staeck verstand sich immer als Politprovokateur, der mit seinen Entwürfen gesellschaftlich brisante Themen sowie Krisen kommentierte und damit bewusst weitreichende Skandale auslöste. Die Werkschau zeigt nicht nur rund 180 seiner Pressemitteilung Plakate, sondern sie präsentiert auch Klaus Staecks frühe Druckgrafik erstmals öffentlich. Ergänzt wird die Schau durch einige Multiples, in denen Staeck seine politischen Intentionen auf dreidimensionale Weise inszeniert.

 

Meisterwerke zu Gast in der Sammlung
Edvard Munch
Sehnsucht und Erwartung
16. Februar – 22. April 2018

Im Frühjahr 2018 gastiert Edvard Munchs (1863–1944) Gemälde Die Mädchen auf der Brücke aus dem Munch-Museum Oslo im Museum Folkwang. Das Gemälde kommt als Gegengabe für die Ausleihe von Paul Gauguins Contes Barbares (1902) an das Munch-Museum nach Essen. Das Werk entstand 1927 und zeigt drei wartende Mädchen auf einer Brücke im Badeort Åsgårdstrand am Oslofjord. Der hochrangige Gast bildet den Mittelpunkt einer KabinettAusstellung von Gemälden und Grafiken Edvard Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang. Erwartung und Sehnsucht sind die verbindenden Sujets dieser Präsentation. Meisterwerke zu Gast in der Sammlung ist ein neues Ausstellungsformat des Museum Folkwang.

 

Hans Josephsohn
Existenzielle Plastik
30. März – 24. Juni 2018

Die Retrospektive würdigt eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der figurativen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Künstler Hans Josephsohn (1920–2012) gehört zu den großen Bildhauern der europäischen Moderne nach 1945. Sein umfangreiches bildhauerisches Werk verbindet auf eigentümliche und unverwechselbare Weise Fragen nach der existentiellen Verfassung des Menschen mit einer Überprüfung bildhauerischer Mittel und ihrer heutigen Wirkungsmöglichkeiten. Die Ausstellung Existenzielle Plastik im Museum Folkwang versammelt Plastiken des Künstlers von seinen Anfängen in den1950er Jahren bis zum fulminanten Spätwerk seit den 1990er Jahren.
In Kooperation mit dem Kesselhaus, St. Gallen

 

Luigi Ghirri
Karte und Gebiet
4. Mai – 22. Juli 2018

Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung Karte und Gebiet stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor. Sein Werk zeichnet sich durch scharfsinnige Ironie aus und thematisiert das Verhältnis zwischen Menschen und ihren natürlichen und künstlichen Umgebungen. Ghirris Motivwelt umfasst Landschaften, Stillleben und Architekturmotive und steht in engem Bezug zur konzeptuellen Kunst der 1970er Jahre.
Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, und der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris.

 

Unheimlich real
Italienische Malerei der 20er Jahre
28. September 2018 – 13. Januar 2019

Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung sind im Herbst 2018 im Museum Folkwang zu sehen, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, die mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Carlo Carrà oder Gino Severini in Dialog treten. Malerische Virtuosität wird auf diesen Gemälden nie zum gefälligen Selbstzweck, stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der glatten Oberfläche der Abgrund. Zwischen Melancholie und Idylle, zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entspringen aus der Bewegung des Magischen Realismus einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Quelle Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:
Museum Folkwang

 

Eintritt Museum Folkwang

Der Eintritt in die ständige Sammlung des Museum Folkwang ist an allen Öffnungstagen frei. Dies wird ermöglicht durch die Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Die Eintrittspreise für die wechselnden Sonderausstellungen finden Sie auf der Homepage des Museums www.museum-folkwang.de

 

Öffnungszeiten Museum Folkwang Essen:

montags geschlossen
dienstags, mittwochs sowie samstags und sonntags von 10 – 18 Uhr geöffnet
donnerstags und freitags von 10 – 20 Uhr

Das Museum Folkwang bietet an den bevorstehenden Feiertagen zusätzliche Öffnungstage an: Die ständige Sammlung und die aktuellen Sonderausstellungen sind am 26. Dezember sowie an Neujahr (1.1.2018) zusätzlich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag und an den Tagen zwischen den Jahren ist der Besuch der großen Fotoschau „Balthasar Burkhard“ ab 10 Uhr möglich. Die ständige Sammlung sowie die Ausstellungen „Alexander Kluge. Pluriversum“, „Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate“ sowie „Catharina van Eetvelde. Ilk“ können eintrittsfrei besichtigt werden. Im UG im Folkwang ist die Ausstellung der Wüstenrot Stiftung „The Voids“ geöffnet. Während der Feiertage schließt das Museum nur an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) sowie an Silvester (31.12).

 

Öffnungszeiten an Weihnachten 2017 und Neujahr 2018

So, 24.12., Heiligabend: geschlossen
Mo, 25.12., 1. Weihnachtsfeiertag: geschlossen
Di, 26.12.1., 2. Weihnachtsfeiertag: 10-18 Uhr
Mi, 27.12.: 10-18 Uhr
Do. 28.12.: 10-20 Uhr
Fr, 29.12.: 10-20 Uhr
Sa, 30.12.: 10-18 Uhr
So, 31.12.: Silvester: geschlossen
Mo,1.1.: Neujahr: 10-18 Uhr

 

Das Angebot an Feiertagen wird im Jahr 2018 mit weiteren zusätzlichen Öffnungstagen fortgesetzt.
Das Museum Folkwang ist an folgenden Feiertagen geöffnet:

Neujahr (1.1.),
Karfreitag (30.3..),
Ostersonntag (1.4.),
Ostermontag (2.4.),
Maifeiertag (1.5.),
Christi Himmelfahrt (10.5.),
Pfingstsonntag (20.5.),
Pfingstmontag (21.5.),
Fronleichnam (31.5.),
Tag der Deutschen Einheit (3.10.),
Allerheiligen (1.11.),
Totensonntag (25.11.),
26. Dezember

 

Adresse Museum Folkwang:

Museum Folkwang Essen
Museumsplatz 1
45128 Essen

Tel. 0201-8845444

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Beitragsbild: Museum Folkwang , Foto: Frank Vinken

 

 

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Kunst und Kaffee

Posted by on Dezember 6th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, finden Sie vielleicht auch weitere Veranstaltungstipps auf unserer Seite Ausstellungen.


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 19th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 18th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 16th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 15th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 14th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
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Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 12th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
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Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 11th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 9th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

Posted by on November 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

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Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

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Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

Posted by on November 4th, 2017  •  0 Comments  • 

Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

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Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

Posted by on November 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

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Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 2nd, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunst und Kaffee

Posted by on November 1st, 2017  •  0 Comments  • 

Kunst und Kaffee im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee über Kunst austauschen

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu der beliebten Veranstaltungsreihe Kunst und Kaffee ein. Der Museumsnachmittag startet um 15 Uhr mit einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder einer Führung zu ausgesuchten Kunstwerken der ständigen Sammlung. Im Anschluss an die Führung, kann man dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich mit gleichgesinnten Ausstellungsbesuchern über das Gesehene und Gehörte plauschen. Diese Veranstaltung erfreut sich insbesondere bei Senioren größter Beliebtheit. Selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Altersklassen herzlich zum Museumsnachmittag „Kunst und Kaffee“ willkommen.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 3,- € pro Person.

 

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, finden Sie vielleicht auch weitere Veranstaltungstipps auf unserer Seite Ausstellungen.


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on November 1st, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Rosemarie Koczÿ

Posted by on Oktober 31st, 2017  •  0 Comments  • 

Ausstellung – Rosemarie Koczÿ

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangen werden.

Geboren am 5. März 1939 in Recklinghausen, wird die aus einer jüdischen Familie stammende Rosemarie Koczÿ 1942 zunächst nach Traunstein, in ein Außenlager des KZs Dachau und später in das Konzentrationslager Ottenhausen-Saarbrücken deportiert. Sie überlebt durch die Hilfe von Mitgefangenen, verbleibt aber trotz Kriegsende und Befreiung noch bis 1951 in einem Lager für „Displaced Persons“. Als ihre Großeltern sie nach langer Suche ausfindig machen, kehrt sie noch einmal
nach Recklinghausen zurück, wächst aber schließlich in einem katholischen Waisenhaus nahe Münster auf, da ihre durch Krieg und Verfolgung traumatisierte Mutter mit der Erziehung des
Kindes überfordert ist.

1959 geht sie in die Schweiz und bewirbt sich zwei Jahre später erfolgreich an der École des Arts Décorafis in Genf. Nach Abschluss ihres Studiums entwirft sie vor allem Tapisserien und es entstehen mehr als siebzig, teilweise großformatige Wandbehänge, zunächst klassisch flach gewebt, später materialhaft aufgeworfen und plastisch gestaltet. 1972 lernt sie Peggy Guggenheim kennen, die eine Tapisserie für ihren Venezianischen Palazzo Venier dei Leoni, die heutige Peggy Guggenheim Collection, in Auftrag gibt, sie vor allem aber mit ihrem späteren Mentor Thomas Messer, dem Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, bekannt macht. Beide ermutigen Rosemarie Koczÿ, nach New York zu ziehen, um im damaligen „Hotspot“ der Kunstszene ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Mitte der 1970er Jahre rücken schließlich die Aufarbeitung ihrer Kindheitserlebnisse und der Holocaust ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Bis zu ihrem Tod entstehen mehr als 12.000 Tuschzeichnungen, mit denen die Künstlerin der Opfer der Shoa gedenkt und die sie rückseitig stets mit demselben Text versieht: „Ich webe Euch ein Leichentuch“. So zollt sie den Toten Respekt: „Das Leichentuch ist das Strichgewebe, das jede meiner Gestalten umgibt, um sie in Würde zu beerdigen.“
Der gestischen Intensität vieler Zeichnungen stehen Blätter von einer geradezu immateriellen Flüchtigkeit und Transparenz der Linie gegenüber: Ein „seidener Faden“, an dem das Leben hängt und doch stark genug, Hoffnung zu geben. 1984 heiratet sie in zweiter Ehe den amerikanischen
Komponisten Louis Pelosi, den sie als Stipendiatin der MacDowell Künstlerkolonie kennenlernt und zieht mit ihm im selben Jahr nach Croton-on-Hudson nahe New York. Hier laden beide regelmäßig zu Kunst- und Musikveranstaltungen ein, fördern vor allem aber junge Künstlerinnen und Künstler. Als Rosemarie Koczÿ im Dezember 2007 stirbt, hinterlässt sie ein ebenso umfangreiches wie eindringliches OEuvre, das überzeugend die Möglichkeiten der bildenden Kunst im „Angesicht der Shoah“ begreifen lässt.

Koczÿs Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Israel gezeigt. Sie sind u. a. in der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, New York vertreten, in der Peggy Guggenheim Collection, Venedig oder in der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Aber auch die Gedenkstätten Buchenwald und Yad Vashem, Jerusalem besitzen Arbeiten der Künstlerin.

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Recklinghausen Rosemarie Koczÿ:

27. August bis 19. November 2017
dienstags bis sonntags sowie feiertags 11 bis 18 Uhr

montags geschlossen

Öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr

 

Eintrittspreise

normal: 5,- € | ermäßigt: 2,50 € | Gruppen: je 2,50 €
samstags: pay-what-you-want
Quelle: Kunsthalle Recklinghausen

Bildunterschrift: Rosemarie I. Koczÿ, April 2006, Tusche auf Papier, 35,6 x 27,4 cm


Kunstausstellung Emil Nolde

Posted by on Oktober 29th, 2017  •  0 Comments  • 

Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Studioausstellung in der Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Aquarelle, Gemälde, Grafiken

7. Mai 2017 – 7. Januar 2018

 

„Absolute Ursprünglichkeit“, den „Ausdruck von Kraft und Leben in allereinfachster Form“ wollte Nolde darstellen und die Triebkräfte der Natur im intuitiven Prozess des Malens nachvollziehen. Spontanität und Geschwindigkeit beim Arbeiten wurden dabei als Funktion des Elementaren und Unbewussten verstanden und zugleich als wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines Kunstwerkes, denn „je schneller mir ein Bild entstehen konnte“, so schrieb er rückblickend, „umso besser war es.“ Eine mythische Naturvorstellung charakterisiert seine Bilder; Heimat und Erdverbundenheit, Instinkt und kraftvolle Ursprünglichkeit sind ihre Kennzeichen.

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über zahlreiche Aquarelle, Gemälde und Grafiken von Emil Nolde (1867-1956). Zum 150. Geburtstag des deutsch-dänischen Künstlers erinnert die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit einer Studioausstellung an einen der einflussreichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Nach seiner Ausbildung zum Möbelschnitzer und einer mehrjährigen Tätigkeit als Zeichenlehrer gelang dem fast Vierzigjährigen der Anschluss an die Kunst der deutschen Avantgarde. Umworben von den erheblich jüngeren Malern der Brücke trat Nolde 1906 dieser Künstlergruppe bei, konnte bereits 1908 sein erstes Bild an ein öffentliches Museum verkaufen und beteiligte sich 1912 an der Zweiten Ausstellung des Blauen Reiters. Mit seiner Frau reiste er quer durch Europa bis nach Ostasien, pendelte zwischen Land- und Großstadtleben, arbeitete aber vorwiegend in der Abgeschiedenheit seiner norddeutschen Heimat, wo er sich 1927 in Seebüll ein Wohn- und Atelierhaus errichten ließ. 1935 wurde er Mitglied in der dänischen Sektion der Nationalsozialistischen Partei; 1937 wurden über tausend Bilder des als „entartet“ diffamierten Künstlers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt.

 

Über 40 Nolde-Arbeiten aus den Beständen der Stiftung und des Kunstmuseums laden den Besucher zu einem farbenprächtigen Rundgang in der ersten Etage des Museums ein

Ansichten entlegener Landschaften in den Bergen, an den Küsten oder gar in fernen Ländern wechseln sich ab mit leuchtenden Blumenstillleben, strahlenden Figurenbildern, exotischen Tierdarstellungen und phantasierten Mythen aus grauer Vorzeit. Neben Noldes Bildern werden 15 Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Alexej Jawlensky, Erich Heckel, August Macke und Franz Marc gezeigt, die zum vergleichenden Sehen herausfordern und dazu beitragen, Noldes Werk im künstlerischen Kontext würdigen zu können.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Stationen, beginnend mit einer umfassenden Biographie mit fotografischen Eindrücken aus dem Leben des Künstlers, gefolgt von einer Darstellung seiner künstlerischen Anfänge im Bereich der Druckgrafik; die anschließende Station ist den Blumenstillleben gewidmet, die Nolde zeitlebens in großer Zahl und in unterschiedlichen Techniken ausführte. Das Hauptaugenmerk liegt hier wie auch bei den nachfolgenden drei Themenfeldern – Figur-, Landschafts- und Tierdarstellung – auf der Aquarellmalerei, die zweifellos einen Schwerpunkt im Werk Emil Noldes ausmacht. Die intensiv leuchtenden Blätter zeigen eindrucksvoll, wie der Künstler die gefürchtete Routine technischer Geschicklichkeit, das kontrollierende Denken beim Malen auszublenden suchte, indem er den Zufall als Variable im Gestaltungsprozess einkalkulierte. Die nass ineinander laufenden Farben sollten sich Nolde zufolge „so folgerichtig auswirken, wie die Natur selbst ihre Gebilde schafft, wie Erz und Kristallisierungen sich bilden, wie Moose und Algen wachsen.“

 

Öffnungszeiten Ausstellung Emil Nolde zum 150. Geburtstag

Di–So sowie Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 3. Oktober, Fronleichnam und 2. Weihnachtstag: 11–18 Uhr
Mo sowie Reformationstag, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

 

 

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

So, 11.30 Uhr: 2.7., 30.7., 20.8., 3.9., 24.9., 8.10., 29.10., 12.11., 26.11. und 10.12.2017
So, 15 Uhr: 3.12.2017

 

Kunst & Kaffee
Mi, 2.8.2017, 15 Uhr

Weitere Infos zu Kunst und Kaffee 

 

Gruppenführungen nach Anmeldung, Tel.: 0208–455 41 93

 

Quelle: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Foto: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr