Klassik Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Echoes of Swing: Travelin’

Posted by on September 29th, 2018  •  0 Comments  • 

Echoes of Swing: Travelin’

Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano: Seit nunmehr 20 Jahren konzertieren die „Echoes of Swing“ schon in dieser kompakten, wendigen Formation und dabei unverändert in derselben Besetzung

Eine Seltenheit im oft so schnelllebigen Musikbusiness. Größte harmonische Flexibilität haben sich die vier auf die Fahnen geschrieben, lassen sich Freiraum für ihr agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Colin T. Dawson an der Trompete, Chris Hopkins am Altsaxofon, Bernd Lhotzky am Piano und Oliver Mewes am Schlagzeug sind ein gleichberechtigtes Team.

Ohne jede museale Nostalgie schöpft das Quartett beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das „Great American Songbook“, die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden sowie Vorlagen aus Klassik, Folklore und Pop-Musik bilden den Nährboden für die Kreativität der Band. Diese schlägt sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen nieder und überschreitet längst alle gängigen Klischees und stilistische Grenzen. Wirft man dann noch ihre humorvolle Moderation und die enorme Bühnenpräsenz in die Waagschale, ist es kein Wunder, dass die vier mittlerweile weltweit gefragt sind. Diverse Auszeichnungen wie der Preis der Deutschen Schallplattenkritik, der Prix de l’Académie du Jazz oder der Grand Prix du Disque de Jazz zeugen von dieser Qualität.

Mit seinem jüngsten Album, „Travelin‘“, feiert das Quartett am Samstag, 29. September, um 19.30 Uhr im Kurhaus seine 20 gemeinsamen Jahre und die unzähligen auf seinen Touren gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse. Eine mitreißende musikalische Weltreise, gespickt mit Harmonie- und Tempowechseln. Da gibt es die rasante Piraten-Sturmfahrt, aber auch den entspannten Südsee-Ausflug, man ist mit dem Oldtimer oder dem Flugzeug unterwegs. Egal ob Eigenkomposition oder komplexes Arrangement, alle Stücke zeugen von profunder Kenntnis der Musikgeschichte. Und natürlich fehlt auch der feine Humor nicht, der schon ihre früheren Alben auszeichnete. Stil, Eleganz, Finesse, Improvisationsfähigkeit und Humor – die Essenz der Echoes of Swing.

Quelle: Kulturbüro der Stadt Hamm

Foto: Echoes Of Swing © Sascha Kletzsch


Konzert Essen Auris Quintett

Posted by on September 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Auris Quintett

Konzert des Holzbläserquintetts Auris im Schloß Borbeck

Christopher Koppitz: Flöte
Federico Kurtz: Klarinette
Ujeong Kim: Fagott
Edwin Reinhard Rist: Flöte
Rosa Salomé Schell: Horn

Fünf junge motivierte Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln gründeten 2013
ein Holzbläserquintett und gaben ihm den Namen Auris. Der Name des Ensembles kommt
aus dem Lateinischen und bedeutet „Gehörsinn“ oder „Zuhörer“. Die fünf Meisterbläser
stammen aus Deutschland, Japan, Portugal, Spanien und den USA. Ihr ehrgeiziges Ziel ist: Die
erstaunliche Mannigfaltigkeit der Holzbläsermusik, quer durch alle musikalischen Epochen,
den Zuhörern näher zu bringen.

An diesem Abend schlägt das Quintett einen musikalischen
Bogen von der Wiener Klassik bis in die Gegenwart mit Kompositionen von Wolfgang A.
Mozart, Maurice Ravel, Franz Danzi, Henri Tomasi, Samuel Barber und Astor Piazzolla.
Das Quintett spielte bereits mehrfach bei Kammermusikkonzerten in der Musikhochschule
Köln und zeichnet sich durch sein international geprägtes Musikverständnis aus. Weitere
Konzerttätigkeiten verbindet das Auris Quintett mit der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz
– so erhielten die Musiker bereits die Gelegenheit intensiv mit dem Ma´alot Quintett
kammermusikalisch zusammen zu arbeiten. 2016 wurde das Ensemble in die Förderung der
Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen

 

Zu den Ensemble-Mitgliedern von Auris:

Der portugiesische Oboist, Christopher Koppitz, 1993 geboren, hat von 2002 bis 2010 an der
Musikschule “Nossa Senhora do Cabo” in Lissabon, bei Prof. Francisco Luís Vieira, Oboe
studiert. Er ist Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie, sowie im Gustav Mahler
Jugend Orchester. Zurzeit ist er als Akademist in der „Sächsischen Staatskapelle Dresden“
tätig.

Federico Kurtz wurde 1989 in Badajoz (Spanien) geboren. Mit acht Jahren beginnt er seine
musikalische Ausbildung im Fach Klarinette. Ab 2008 studierte er bei Prof. José Luis Estellés
und Anthony Pay und schloss 2012 sein Diplom mit summa cum laude ab.
Er gewann unter anderem 2008 den ersten Preis des „VII. Wettbewerbs für junge Musiker
aus Extremadura“ (Almendralejo, Spanien) und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a.
bei Martin Fröst und Johannes Peitz.
Edwin Reinhard Rist wurde 1988 in New York City geboren und begann im Jahr 2007 sein
Flötenstudium an der der Royal Academy of Music in London bei Prof. Michael Cox und

Karen Jones. Edwin ist seit 2015 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und sammelte
Orchestererfahrung u.a. mit dem Azalea Contemporary Music Orchestra und dem Orion
Symphony Orchestra. Solistische und kammermusikalische Tätigkeiten führten ihn bereits
nach Serbien, Japan und England.
Ujeong Kim wurde 1991 in Japan geboren, besitzt aber die südkoreanische
Staatsbürgerschaft. Von 2007 bis 2010 bekam er Fagottunterricht bei Kazuhiro Yamamoto,
später auch bei Kazusa Mizutani an der „Rakunan high school“. 2012 gewann er den 1. Preis
beim 60. Hochschulwettbewerb im Fach Bläserensemble. Ujeong ist Mitglied der Jungen
Deutschen Philharmonie und spielte 2013 als 1. Fagottist bei der Sommer Oper Bamberg.
Zurzeit ist Ujeong Akademist der Düsseldorfer Symphoniker.

Rosa Salomé Schell wurde 1993 in Deutschland geboren und begann ihre musikalische
Ausbildung im Fach Horn im Alter von 10 Jahren. Bereits 2008 wurde sie Jungstudentin an
der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Wolfgang Wipfler, später bei Prof. Wolfgang
Gaag. Sie gewann 2009 einen 2. Preis auf Bundesebene beim Wettbewerb „Jugend
Musiziert“ und erhielt 2013 ein Stipendium von Promos DAAD für Fachkurse im Ausland. Seit
2014 spielt sie regemäßig mit dem Folkwang Kammerorchester Essen zusammen.

 

Freitag, 08. September, 19 Uhr, Schloss Borbeck, Residenzsaal, Eintritt: 17,-€/ 14,-€ erm.

 

Quelle: Kulturzentrum Schloß Borbeck

Foto: Auris Quintett


TANGO FOR FOUR Konzert Moers

Posted by on Juli 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Die temperamentvolle Geigerin Zsuzsa Debre lebt für die Musik © Zsuzsa Debre Foto: Volker Beushausen

TANGO FOR FOUR:  Vier Persönlichkeiten – Ein Gefühl

Sommerkonzert des Lauri Quartetts und Sándor Szilvágyi mit Werken von Astor Piazolla, H. Villa-Lobos und José Bragato

 

Tango – kaum eine Musikrichtung ist mit so viel Leidenschaft, Dramatik und Herzblut verbunden wie der argentinische Tango. Diese Leidenschaft greift das Lauri Quartett mit Zsuzsa Debre an der ersten Geige und Sándor Szilvágyi in ihrem Sommerkonzert Tango for four auf.

Der Tango entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Mischung verschiedenster, von Sehnsucht geprägter Musikrichtungen in Argentinien. Sowohl lateinamerikanische Musikrichtungen wie Habanero und Milonga als auch europäische Einflüsse aus polnischer Polka verschmolzen im Tango Argentino zu sinnlichen Melodien voller Passion.

 

Leidenschaft in Töne umgesetzt – Tangokonzert Moers

Das Lauri Quartett versteht es diese Gefühle in Töne umzusetzen. Die gebürtige Ungarin Zsuzsa Debre an der ersten Violine, spielt mit so viel leidenschaftlichem Temperament, dass die Klänge ihrer Geige als flammendes Feuer entströmen zu scheinen. Reiko Sawada aus Japan ist die fernöstliche Weisheit im Lauri Quartett. Sie füllt die Rolle der 2. Violine auf vollkommene Weise aus und begeistert auch an der Bratsche und als Partner der ersten Violine mit Anmut.  Alina Rober (Bratsche) aus Moskau hat ihre klare Linie auch beim Spielen. Sie stärkt das Streichquartett durch Ihre präzise Tongebung aus der Mitte heraus. Krassimira Kostova (Violoncello) aus Bulgarien besticht durch ihren weichen Ton die Zuhörer. Mit ihrem seidenen Klang zieht sie das Publikum in ihren Bann.

Der Tango Nuevo, auch neuer Tango genannt, stellt eine Modernisierung des Tango Argentino dar und wurde vor allem durch den Komponisten Astor Piazzolla geprägt. Der neue, als Konzertmusik angelegte Tango, galt lange als nicht tanzbar, wurden bei diesem doch die zuvor rhythmischen Muster nun durch Einflüsse aus Jazz, Folklore, Klassik und Kunstmusik unvorhersehbar.

Erst im 21. Jahrhundert trauten sich passionierte Tänzer, vollständig improvisierte, jedoch führbare Schritte zum Tango Nuevo auf die Bühne zu bringen.

 

Sándor Szilvágyi studierte bei Tokos Zoltán in Debrecen/Ungarn an der Hochschule für Musik. Anschließend erwarb er in Wien bei Prof. Walther Würdinger das Künstlerische Diplom mit Auszeichnung. Sándor Szilvágyi ist bei zahlreichen CD -, Rundfunk- und Kammermusikaufführungen als Solist unterwegs. Ein wichtiger Bestandteil seines Repertoires ist die zeitgenössische Musik. Im Jahr 1997 erhielt er den höchsten ungarischen Staatspreis für Musiker: den Franz-Liszt-Preis.

 

Tickets – Sommerkonzert- Tango for four – Tangokonzert Moers

Tickets für das Tango-Konzert im Martinstift sind ab sofort zum Preis von 19,-€ zzgl. Vorverkaufsgebühr über folgenden Link https://www.eventbrite.de/e/tango-for-four-vier-personlichkeiten-ein-gefuhl-tickets-35233090121

oder im Kulturhaus Villa Zsuzsa, Boverstr. 4a in 45473 Mülheim an der Ruhr, Tel: 0208/88344801 erhältlich.

 

Konzertbeginn: Freitag, 07. Juli 2017 um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kammermusiksaal im Martinstift Moers, Filder Str. 126, 47447 Moers

 

Beitragsbild: Die temperamentvolle Geigerin Zsuzsa Debre lebt für die Musik © Zsuzsa Debre Foto: Volker Beushausen


Konzert Klassiksommer Unerhörter Mozart

Posted by on Juli 5th, 2017  •  0 Comments  • 

Unerhörter Mozart – KlassikSommer Hamm

So kernig und profiliert, wie Frank Beermann letztes Jahr den Mozart-Zyklus auf Gut Kump eröffnete, geht es in diesem KlassikSommer am Mittwoch, 5. Juli, um 20 Uhr mit Fagott-Virtuosin Rie Koyama und Ausnahmepianist Matthias Kirschnereit weiter.

Ausgerechnet Fagott! Bei seinem ersten Bläserkonzert widmete Mozart sich 1774 diesem etwas sonderlichen Instrument. Sicher: Das Konzert ist nicht sein gewichtigstes. Aber sensationell fühlt sich Mozart in die besonderen Qualitäten des Fagotts ein, nutzt seine Beweglichkeit, den außerordentlich großen Tonumfang, lässt es in seiner eigentümlichen Mittellage schwelgen. Und spickt sein Werk mit humoristischen Einfällen – natürlich auch mit gehörigen technischen Schwierigkeiten. Es war aus dem Stand ein Meisterwerk – maßgeschneidert für Rie Koyama, Gewinnerin des ARD-Wettbewerbs sowie des Deutschen Musikwettbewerbs.

Beileibe nicht aus dem Stand schuf Mozart das G-Dur Klavierkonzert – es ist Nummer 17! Mozart schrieb die meisten Klavierkonzerte für sich selbst – längst war er Mitte der 1780er-Jahre Everybody’s Darling und einer der größten Klavierspieler seiner Zeit. KV 453 ist eins von zwei Konzerten, die der Meister für eine Star-Schülerin schrieb. Barbara von Ployer führte es im Juni 1784 auf. Ob sie es schaffte, Seufzer und Sonnenschein auf den Tasten heraufzubeschwören? Dies, so Musikforscher Albert Einstein, sei nämlich die Eigenart des Konzerts. Matthias Kirschnereit, ausgewiesener Spezialist seit seiner Referenz-Einspielung sämtlicher Klavierkonzerte von Mozart mit den Bamberger Sinfonikern und Frank Beermann, schafft es bestimmt.

Höhe- und Schlusspunkt Mozart´scher Meisterschaft sind die drei letzten Sinfonien, unter ihnen die Es-Dur-Sinfonie. „Mozart hat die Grenzen der Musik erreicht und sich drübergeschwungen“, sagte Nikolaus Harnoncourt, der „Detektiv“ unter den Dirigenten. Er sah die drei als geheimen Zyklus, als eine Art „Instrumental-Oratorium“.

Matthias Kirschnereit ist ein „Spätberufener“: Erst im Alter von 14 Jahren begann er als Jungstudent an der Musikhochschule in Detmold – und zählt heute zu den spannendsten und erfolgreichsten deutschen Pianisten seiner Generation. Der Echo-Klassik-Preisträger gibt jährlich etwa 50 Konzerte mit führenden Orchestern und ist in den bedeutendsten Sälen und Musikzentren der Welt zu Gast. Ebenso wichtig sind ihm aber auch kammermusikalische Momente in kleinem Rahmen, in denen er das Publikum mit seinen feinsinnig-intensiven Interpretationen zu fesseln versteht. Seit 1997 hat er eine Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne, seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Gezeitenkonzerte Ostfriesland.

Rie Koyama, geboren 1991 in Stuttgart, stammt aus einer japanischen Musikerfamilie und hat bei 24 bedeutenden Wettbewerben Erste Preise gewonnen. Sie konzertierte u. a. mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Aargauer Sinfonieorchester, dem Irish Chamber Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Tickets unter www.klassiksommer.de.

Quelle: Pressestelle der Stadt Hamm

Foto: © Meike Helbig


Fidolino Kinderkonzerte

Posted by on Februar 23rd, 2017  •  0 Comments  • 

Fidolino Kinderkonzerte sind bunt, abwechslungsreich und manchmal auch ein wenig magisch wie hier beim Hexeneinmaleins Foto: Sabrina Voss

Fidolino Kinderkonzerte

Konzerte mit klassischer Musik speziell für Kinder entwickelt

Wer denkt klassische Musik sei nur etwas für Leute ab 40, der irrt sich gewaltig. Auch Kinder lassen sich für Werke von Mozart und Bach durchaus begeistern, wenn sie richtig präsentiert werden. Die Konzertreihe Fidolino Kinderkonzerte kombiniert klassische Musikstücke mit kindgerechten Geschichten.

Anders als  bei anderen Konzerten werden die Kinder bei Fidolino aktiv mit ins Geschehen einbezogen. So darf mitgesungen, geklatscht, geschnippt oder gestampft werden. Auch muss man nicht mucksmäuschenstill im Theatersessel sitzen. Die Musiker fordern gezielt dazu auf auch einmal aufzustehen und sich rhythmisch zu bewegen.

 

Fidolino Kinderkonzerte bringen Kindern im Vorschul- und Grundschulalter klassische Musik auf kindgerechte Art und Weise näher Foto: Detlef Güthenke

Fidolino Kinderkonzerte bringen Kindern im Vorschul- und Grundschulalter klassische Musik auf kindgerechte Art und Weise näher
Foto: Detlef Güthenke

 

Das Konzept welches hinter den Fidolino Kinderkonzerten steht, wurde von Flötistin Claudia Runde, nach ihrem Zusatzstudium „Musikvermittlung-Konzertpädagogik“ entwickelt. Es richtet sich an Kinder im Alter von ca. 4-7 Jahren. Im Mittelpunkt steht das Erfahren von Musik und das Kennenlernen verschiedener Instrumente sowie des klassischen Gesangs. Viele Elemente, die auch in der musikalischen Früherziehung in der Musikschule erarbeitet werden, finden sich hier wieder. Jedes Konzertprogramm hat sein eigenes Thema. Bekannte Melodien und unbekannte Stücke werden gekonnt miteinander kombiniert und im ausgewählten Rahmenthema präsentiert. Dabei stehen Solostücke ebenso auf dem Programm, wie Werke für kleine Ensembles.

 

Fidolino Kinderkonzerte finden regelmäßig an verschiedenen Veranstaltungsorten im Ruhrgebiet statt Foto: Sabrina Voss

Fidolino Kinderkonzerte finden regelmäßig an verschiedenen Veranstaltungsorten im Ruhrgebiet statt
Foto: Sabrina Voss

 

Konzertprogramme und Termine der Fidolino Kinderkonzerte in NRW

„Monster gibt es nicht! Monsterklänge aber schon“, „Blechschaden – Unterwegs mit Trompete, Posaune und Co.“, „Bachblüten – Musik und Geschichten über Johann Sebastian Bach“, „Spanien, olé!- Musik und Tanz aus Spanien“,  „Hexeneinmaleins – Hexentanz und Zaubermusik“ und  „Auf die Plätze – Fertig – Los! Olympische Spiele im Konzertsaal“ sind nur einige Titel aus der Fülle an bereits erschienenen Konzertprogrammen.

Fidolino Kinderkonzerte finden in verschiedenen Theatern und Konzertsälen im Ruhrgebiet sowie in weiteren Städten in NRW statt. Regelmäßig im Veranstaltungskalender steht das Kinderprogramm in folgenden Einrichtungen:

 

  • Kulturzentrum August Everding Bottrop
  • Forum Alte Sparkasse Dülmen
  • Mathias-Jakobs-Stadthalle Gladbeck
  • Scharounschule Marl
  • Friedenskapelle Münster

 

Weitere Termine in Ahlen, Gütersloh, Wiedenbrück und Viersen.

Die einzelnen Konzerte dauern ca. eine Stunde (ohne Pause) und finden mit wenigen Ausnahmen sonntags im Vormittagsbereich statt.

Alle Termine sowie Informationen zu den Stücken finden Sie unter http://www.fidolino-konzerte.de/konzerttermine/

 

Fidolino Konzerte für Kinder in NRW

Fidolino Konzerte für Kinder in NRW

 

Fidolino Konzerte für Kinder "Bachblüten - Musik und Geschichten über Johann Sebastian Bach“ Foto: Detlef Güthenke

Fidolino Konzerte für Kinder
„Bachblüten – Musik und Geschichten über Johann Sebastian Bach“
Foto: Detlef Güthenke

 

 

Weitere Veranstaltungen für Kinder

 


Klavier-Festival Ruhr

Posted by on Januar 31st, 2017  •  0 Comments  • 

Klavierkunst der Meisterklasse im Ruhrgebiet

Klavier-Festival Ruhr

Gerade wenn hierzulande der Winter anklopft, kann ein Blick ins Frühjahr und in  den Sommer Vorfreude wecken.

In der Zeit vom 05.05.- 20.07.2017  findet wieder das bekannte Klavier-Festival Ruhr statt. Es gehört zu den größten Pianistentreffen in Deutschland. Dass Ruhrgebiet kann stolz das „weltweit bedeutenste Klavierfestival“ präsentieren. Dem Festival Intendanten Franz-Xaver Ohnesorg gelingt es Jahr für Jahr zahlreiche Künstler zu gewinnen. Dadurch ist es möglich, dem Publikum ein facettenreiches und individuell gestaltetes Programm darzubieten. Neben den großen Meistern ihres Faches, finden auch immer wieder Nachwuchspianisten, Wettbewerbssieger und Debütanten, ihren Platz im Programm des Festivals.

Die Konzerte der Veranstaltungsreihe finden in den TOP-Locations des Ruhrgebiets statt. Neben berühmten Konzerthäusern wie der Philharmonie Essen, dem Ruhrfestspielhaus Recklinghausen oder dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen sind auch diverse Stadthallen, Museen, Schlösser und Industriedenkmäler Austragungsort dieser hochkarätigen Konzertreihe

Das Klavier-Festival Ruhr bietet dem Publikum ein facettenreiches Programm, welches die unterschiedlichsten Musikrichtungen zulässt. Für nahezu jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.

Das Publikum darf sich auf fantastische Stunden  mit  Klassik und Jazz, Recitals, Kammer- und Orchesterkonzerten, Meisterkursen und Liederabenden freuen.

Durch die, durch das Festival vergebenen Kompositionsverträge, kam es in den letzten Jahren zu gut 100 Ur- und Erstaufführungen.

Die hohen Besucherzahlen der vergangenen Jahre, Jahr für Jahr nehmen rund 50 – 60 tausend Besucher teil, spiegeln den hohen Qualitätsanspruch des Festivals wieder.  Die enorme Bandbreite Festivals lässt sich auf über 100 CDs „ Edition Klavier-Festival-Ruhr“ nachvollziehen.

Im Jahr 2016 wurde das Klavier-Festival Ruhr  für seine herausragenden Education Programme mit dem Deutschen Musikpreis ECHO Klassik ausgezeichnet.

In diesem Jahr feiert das  Klavier-Festivals-Ruhr  Amerika oder besser gesagt „The Americas“. Die Mitwirkenden des Festivals begeben  sich auf eine musikalische Reise durch das vielfältige und bunte Land Amerika. In den Werken amerikanischer Komponisten spiegelt sich der faszinierende melting pot der Nationen und Traditionen wieder. Sie zeigen , wie groß und vielfältig das Land Amerika ist. Das Klavier-Festival- Ruhr lädt sie auf eine mitreißende Entdeckungstour durch den großen und vielfätigen Doppelkontinent Amerika ein.

Klavier-Solo

Sie dürfen sich darauf freuen, wenn Stars wie Tamara Stefanovich,Pierre-Laurent Aimard, Benjamin Moser, Joseph Moog und zahlreiche andere die Kompositionen bekannter amerikanischer Komponisten spielen. Mit auf dem Progamm stehen unter anderem Kompositionen von Elliott Carter, George Gershwin, Charles Ives, William Bolcom, Aaron Copland, John Adams.

Werke für zwei und drei Klaviere

Auch hier wird ein buntes amerikanisches Programm zu hören sein. Freuen sie sich auf die Darbietungen von den Labèque-Schwestern und den Naughton-Zwillingen, den Klavierduos Ya-Fei Chaung & Robert Levin und Maki Namekawa & Dennis Russell Davies. Seien sie live dabei, wenn Philip Glass, Maki Namekawa und Dennis Russell Davies im Rahmen einens Konzertes der Preis des Klavier-Festivals – Ruhr verliehen wird. Das wird sicherlich ein Höhepunkt des Festivals sein.

Durch die, durch das Festival vergebenen Kompsitionsverträgen, kam es in den letzten Jahren zu gut 100 Ur- und Erstaufführungen. Die hohen Besucherzahlen der vergangenen Jahre, Jahr für Jahr nehmen rund 50 – 60 tausend Besucher teil, spiegeln den hohen Qualitätsanspruch des Festivals wieder.  Die enorme Bandbreite Festivals lässt sich auf über 100 CDs „ Edition Klavier-Festival-Ruhr“ nachvollziehen.

Am 14. Januar 2017 hat  der offizielle Vorverkauf für alle Veranstaltungen begonnen.

Wer die Zeit bis zur Festival-Saison 2017 nicht mehr abwarten möchte, kann sich bereits im März  an den Konzerten des Klavier-Festival Ruhr Extra erfreuen.

Die Philharmonie in Essen gilt auch in diesem Jahr als Zentrum des Klavier-Festivals Ruhr. Allerdings finden anders als bisher nur noch sechs Konzerte in der Philharnmonie Essen  statt.

Zum Auftakt des Klavier-Festival Ruhr lädt die Stadt Bochum am Freitag,05.Mai 2017 in das Anneliese Brost Musikforum ein. Das Eröffnungskonzert geben Christina und Michelle Naughton am Klavier. Die beiden Schwestern werden von den Bochumer Symphonikern begleitet.

Das Abschlusskonzert wird am Donnerstag, 20.Juli 2017 in der Mercatorhalle im City Palais,Duisburg präsentiert von Grigory Sokolov . Er war 2010 Ehrenpreisträger des Klavier-Festival Ruhr. Grigory Sokolov tritt dieses Jahr zum 20.Mal mit einem Soloabend auf und wird sein Publikum mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven verzaubern. Die gesamte erste Programmhälfte hat er Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet.

Freuen Sie sich also auf schöne Stunden einer hochkarätgen Konzertreihe und sichern Sie sich rechtzeitig Karten.

 


Baltic Sea Philharmonic – Waterworks Tour 2017

Posted by on Januar 1st, 1970  •  0 Comments  • 

Ein Aquarium der Sinne – Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Mal sanft sprudelnd, mal reißend und tosend wie das Meer: Mit einem besonderen Programm rund um das Thema „Wasser“ verwandelt das Baltic Sea Philharmonic am Freitag (5.5.) zum Auftakt seiner „Waterworks“-Tour auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Gebläsehalle im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen in ein Aquarium der Sinne.

„Waterworks“ ist eine Konzert-Show, die Musik, Projektionen, Licht, Klang und Choreografien kombiniert. Musikalisch deckt die Show ein breites Spektrum an Wassermusiken ab: Das Programm beginnt mit einer popmusikalischen Bearbeitung von Händels weltbekannter „Wassermusik“, die Kristjan Järvi, der Gründungsdirigent und künstlerische Leiter des Baltic Sea Philharmonic, für Orchester arrangiert hat. Weiter geht es zu Philipp Glass’ Wasser-Komposition „Aquas da Amazonia“ und seinem zweiten Violinkonzert „Die amerikanischen Vier Jahreszeiten“ von 2009. Glass, einer der einflussreichsten Komponisten minimalistischer Musik, beispielsweise zum Film „The Hours“, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Als Solist wird der russische Violinvirtuose Mikhail Simonyan das Ensemble begleiten

Karten für das Konzert (Beginn 19 Uhr) im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind in drei Preiskategorien (12 / 15 / 18 Euro plus Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Jetzt Tickets für dieses Konzert buchen

Kristjan Järvi

Der Gründungsdirigent steht mit dem Baltic Sea Philharmonic im Ruf, seine Konzerte zu „lebensbereichernden Erfahrungen“ (The Baltic Times) zu machen und zählt zu den „geschicktesten und innovativsten Programmgestalter der klassischen Szene“ (Reuters). Zum Thema erklärt er: „Wasser verbindet uns alle. Es ist die Essenz des Lebens, nicht nur unserer physischen Körper, sondern auch der Regionen, die durch den endlosen Kreislauf des Wassers geprägt werden. Die Ostsee ist das Kraftwerk unserer Heimatregion – sie gibt uns alles Lebensnotwendige. Zugleich verbindet sie uns mit allen Weltmeeren. Die Musik spiegelt die Mentalität der Region und zugleich sind wir mit der ganzen Welt verbunden. Es spielt daher keine Rolle, ob es nun um die Ostsee oder den Amazonas geht: Alles ist verbunden und das ist die Botschaft von ‚Waterworks’“.

Über das Konzertformat sagt der Dirigent: „Wir kreieren mit ‚Waterworks’ mehr als nur eine Konzerterfahrung – es soll wegweisend werden und unser Erleben von Musik erweitern. Eine spezielle Lichtshow und Choreografien entführen das Publikum in eine eigene Welt voller Emotionen, Gerüche, Zeichen und Klänge, ähnlich wie die Show des Cirque du Soleil. Was ein Orchester sein kann, wird so neu erfahrbar.“

Baltic Sea Philharmonic

Das „Baltic Sea Philharmonic“ ist auf der Insel Usedom beheimatet und vereint führende Orchestermusiker aus allen zehn Ländern der Ostseeregion. Unter der Leitung seines Gründungsdirigenten und musikalischen Leiters Kristjan Järvi feiert das Ensemble die kulturelle Vielfalt der Region mit einem breitgefächerten Repertoire. Das „Baltic Sea Philharmonic“ will mit Musik Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Biografien in einer ehemals durch Krieg und Politik geteilten Region zusammenbringen und Vorbild für ein friedvolles und respektvolles Miteinander sein. Als Teil dieser Mission engagiert sich das Ensemble für die Umwelt.

Industriekultur trifft Engagement für die Umwelt

Ohne Wasser wäre auch Industrie nicht möglich. Wassermühlen, Wasserkraftwerke oder das Wasser als Rohstoff haben das Antlitz der Welt nicht nur an der Ostsee geprägt. Das Konzert in Hattingen findet in einem ehemaligen Eisenhüttenwerk statt. Hier trifft das Engagement des Baltic Sea Philharmonic für die Umwelt auf historische Industriekultur. Die Henrichshütte ist einer von acht Standorten des LWL-Industriemuseums, das die Geschichte des Industriezeitalters mit Ausstellungen, Schauvorführungen und vielfältigen Veranstaltungen wachhält.

„Waterworks“

Freitag, 5. Mai 2017, 19 Uhr
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen,
Werksstraße 31-33

Baltic Sea Philharmonic
Dirigent: Kristjan Järvi
Solist: Mikhail Simonyan (Violine)
Georg Friedrich Händel/Daniel Schnyder/Charles Coleman (arrangiert von Kristjan Järvi): Water Music
Philip Glass: Konzert für Violine Nr. 2 – Die amerikanischen Vier Jahreszeiten (2009)
Philip Glass (arrangiert von Charles Coleman): Aguas da Amazonia (2016)

Quelle: LWL-Pressestelle