junger Westen Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Aufbruch nach 1945

Posted by on Oktober 1st, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 30th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 29th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 28th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 27th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

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Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 26th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 25th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 24th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 24th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 23rd, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 23rd, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 22nd, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Aufbruch nach 1945

Posted by on September 22nd, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 20th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 20th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 19th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

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Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 19th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 


Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 18th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

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Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

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Aufbruch nach 1945

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RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
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Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

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Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 17th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Aufbruch nach 1945

Posted by on September 16th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

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Aufbruch nach 1945

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Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

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Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

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Aufbruch nach 1945

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Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

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Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

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Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
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Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

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Güntherstraße 13 – 15
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Aufbruch nach 1945

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Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

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Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
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€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
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Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
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Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
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Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

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€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

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Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Aufbruch nach 1945

Posted by on September 10th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 


Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 9th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 9th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 8th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


Aufbruch nach 1945

Posted by on September 7th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 


Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 6th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

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RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
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Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

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Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

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RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 


Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 4th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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Aufbruch nach 1945

Posted by on September 4th, 2017  •  0 Comments  • 

RuhrKunstMuseen-Dokumentation: Campusmuseum der Ruhruniversität Bochum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“

18. Mai bis 01. Oktober 2017

1948 gründeten die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns in Recklinghausen die deutsche Kunstgruppe „junger westen“ mit dem Ziel, die Zeit des Nationalsozialismus an die Kunst der Moderne anzuknüpfen. Darüber hinaus wollten die talentierten Künstler eigene Ausdrucksformen, die gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver waren, finden.

Hinzu stoß ein bedeutender Unterstützer: Albert Schulze Vellinghausen. Albert Schulze Vellinghausen (ASV) wurde 1905 in Bochum-Werne geboren und war Kunst-, Literatur- und Theaterkritiker, Buchhändler, Übersetzer und Privatsammler. Außerdem war Vellinghausen an der Entwicklung sowie kulturellen Erweiterung des Ruhrgebiets interessiert. Er begleitete mit großem Engegament durch Ankäufe die Kunstgruppe „junger westen“. Besondern die bildende Kunst, das Theater und die Literatur betrafen sein Engagement für den Aufbruch nach 1945. Ebenso wie die Kunstgruppe „junger westen“ setzte sich Vellinghausen für den Anschluss an die Kunst der Moderne ein. Er braute eine Kunstsammlung mit Werken von Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Heinrich Siepmann und Fritz Winter.

1967 überschrieb Vellinghausen einen beträchtlichen Teil der Sammlung an die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Ruhr-Universität Bochum war die erste Universitätsneugründung (1965) in der Bundesrepublik Deutschland. Damit legte er einen Grundstein im Museum auf dem Campus der Universität. Die Ausstellung ist dem bedeutenden Albert Schulze Vellinghausen sowie der Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“ gewidmet, die dank ihrer besonderen Beziehung eine Moderne-Sammlung für die RUB schaffen konnten.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Öffentliche Führung
Infos auf der Website des Museums
Gruppenführung
€ 3,00 / Person, Anmeldungen unter: kunstsammlungen-moderne@rub.de

Eintrittspreise:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Campusmuseum Ruhr-Universität

Universitätsstraße 150 (Eingang Forumsplatz, Gebäude der Universitätsbibliothek)
44801 Bochum

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

© Foto: Frank Vinken | dwb

 

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Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

Posted by on September 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Museum_DKM_Duisburg

Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen.

Museum DKM – 25. März bis 24. September 2017

„Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr“ – 1947 der Grundstein für die Künstlergruppe „junger westen“. Ernst Hermanns, geboren 1914 in Münster, verstorben 2000 in Bad Aibling, war nicht nur Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch ein bedeutender Künstler der Konkreten Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. 1951 war Hermanns als Preisträger für den gleichnamigen Recklinghausen Kunstpreises auserwählt. Damals präsentierte er die ersten Skulpturen, zu denen beispielsweise abstrakt-geometrische Formen gehörten, in seinem Werk. Sie dringen kraftvoll in den Raum und überwinden die Figuration. Die abstrakt-geometrischen Formen, die seine Arbeiten in den folgenden Jahren geprägt haben, gaben ihm seine Formsprache.

Nach 10 Jahren entschlossen die Künstler der Gruppe „junger westen“ eigene Wege zu gehen und lösten sich freundschaftlich auf. Trotz alle dem wurde weiterhin alle 2 Jahre der Kunstpreis vergeben. Die Vergabe von kommunalen Kunstpreisen ermöglichte Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. In Anlehnung an den Gedanken Kontakte zu knüpfen, soll auch die heutige Ausstellung zwischen den Preisträgern und der Sammlung DKM vermitteln und wichtige Beziehungen schaffen. Hermanns Werke werden in Relation zu Arbeiten weiter Preisträger gesetzt, die die Museumsgeschichte prägen.

Otto Boll, einst Schüler Hermanns, erhielt 1981 den Preis für Bildhauerei. Eine unscheinbare Präsentation im Museum DKM entzieht 1980 seiner schwebenden Skulptur die Kognition vieler Besucherinnen und Besucher.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr
Jeden ersten Freitag im Monat und Feiertage 12:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag nach Vereinbarung und für angemeldete Gruppen

Öffentliche Führung
Offene Themenführung jeden ersten Freitag im Monat; Sonderführungen an Feiertagen
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter +49 (0)203.93 55 54 70

Eintrittspreise:

€ 10,00, ermäßigt € 5,00 (Schüler /Studenten)
Kinder (bis 7 Jahre) Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 9,00 / Person

Veranstaltungsort:

Museum DKM

Güntherstraße 13 – 15
47051 Duisburg

Dieses Museum ist beschränkt barrierefrei

© Foto: Werner J. Hannappel 2009

 

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