Freizeitprogramm Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

Außenansicht des LWL Industriemuseum Zeche Hannover in BochumFoto: LWL/ Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Das in Bochum gelegene Museum beleuchtet die Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet und eignet sich mit einem tollen Themenspielplatz als Ausflugsziel für die ganze Familie

Die ursprünglich zur Steinkohleförderung eröffnete Zeche Hannover in Bochum ist heute ein beliebtes Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Wo damals täglich mehrere Tonnen Kohlen gefördert wurden, befindet sich heute ein Industriemuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) welches Einblicke in die Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets gibt. Dem Thema Kohle bleibt die ehemalige Zechenanlage somit treu. Erhalten sind der Malakow-Turm über Schacht 1 sowie das ehemalige Maschinenhaus. Diese können innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums selbstständig oder im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Highlight des Museums ist die originale noch funktionstüchtige Fördermaschine von 1893.

Neben der Besichtigung der erhaltenen Zechengebäude bietet das Museum während der Saison von März bis Oktober mit dem Kohlenbergbau verbundene Ausstellungen sowie Sonderveranstaltungen. Dazu gehören beispielsweise Lesungen, Vorträge, Workshops sowie Führungen. Das Museum richtet sich jedoch nicht nur an erwachsene Besucher.  Kinder und Familien zeigen sich vor allem begeistert von dem tollen als Mini-Bergwerk gestalteten Themenspielplatz Zeche Knirps und Flözians Schatzkammer.

Wer also etwas über den Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet erfahren möchte, ist in diesem Museum NRW genau richtig. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei. Die Teilnahme an Führungen in der Zeche Hannover kostet in der Regel 2,50 € pro Person.

 

Die Dampffördermaschine der Zeche Hannover in Bochum ist die älteste an ihrem Originalstandort erhaltene Dampffördermaschine im Ruhrgebiet Foto: LWL/Hudemann

Die Dampffördermaschine der Zeche Hannover in Bochum ist die älteste an ihrem Originalstandort erhaltene Dampffördermaschine im Ruhrgebiet
Foto: LWL/Hudemann

 

Führungen in der Zeche Hannover

Innerhalb der Saison von April bis Oktober werden  an Wochenenden interessante Führungen für Erwachsene und Familien mit Kindern angeboten. Größter Beliebtheit erfreuen sich die sonntäglichen kostenfreien Führungen, bei denen die historische Dampfmaschine der Zeche vorgeführt wird. Diese finden immer sonntags sowie an Feiertagen um 12 und 15 Uhr statt.

Doch auch samstags finden in der Zeche Hannover in Bochum offene Führungen statt. Am jeweils 1. Samstag im Monat wird das Thema Wege der Migration näher beleuchtet. Am 2. Samstag widmet sich die offene Führung dem Thema Wohnen auf der Seilscheibe und am 3. Samstag heißt es Kohle, Koks und Konsumanstalt. Diese Führungen eignen sich für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 10 Jahre. Wer jüngere Kinder dabei hat, sollte an der Erlebnisführung am jeweils 4. Samstag im Monat teilnehmen. Denn diese eignet sich bereits für Kinder ab 6 Jahren.

Die Teilnahme an den samstäglichen Führungen kostet 2,50 €. Die Themenführungen der Zeche Hannover dauern circa 2 Stunden. Allgemeiner Treffpunkt ist der Zechenvorplatz. Um Anmeldung unter 0234 6100874 wird gebeten.

Für Gruppen sind weitere Führungen auf Anfrage möglich. Dazu gehören auch Sonderführungen für Kindergärten, Schulklassen und Menschen mit Behinderungen. Diese können ganzjährig Dienstag-Sonntag 9-18 Uhr stattfinden.

Weitere Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge und Touren finden Sie in unserem Veranstaltungskalender Ruhrgebiet.

Damit der Besuch in der Zeche Hannover unvergessen bleibt, bietet der Museumsshop allerlei Ruhrpott-Souvenirs  sowie Postkarten, Bücher und Ausstellungskataloge zu erstehen. Dieser ist  mittwochs bis samstags von 14 – 18 Uhr, sonn- und feiertags von 11 – 18 Uhr geöffnet.

 

Die Bade-Ente in Steiger-Kluft ist eines von vielen Souvenirs aus dem Ruhrgebiet. WIM 2012/234, Bergmann Gummi-Ente, mbw Vertriebsgesellschaft mbH, 2000er Jahre © Foto: LWL / Holtappels

Die Bade-Ente in Steiger-Kluft ist eines von vielen Souvenirs aus dem Ruhrgebiet.
WIM 2012/234, Bergmann Gummi-Ente, mbw Vertriebsgesellschaft mbH, 2000er Jahre
© Foto: LWL / Holtappels

 

Zeche Knirps – Das Kinderbergwerk in Bochum bietet Bergbaugeschichte zum anfassen

Die zum LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall zugehörige Zeche Knirps ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Kinder hier innerhalb der Saison von Ende März bis Ende Oktober unter museumspädagogischer Aufsicht frei spielen. Dabei bietet das sogenannte Kinderbergwerk, ein der Zeche Nachtigall nachempfundener Themenspielplatz,  alles, was zu einem richtigen Bergwerk halt so dazu gehört: Förderband und -maschinen stehen hier eben so bereit wie Lorenbahnen. Selbstverständlich ist wie bei einer echten Zeche auch alles in einen Unter- und Übertagebereich geteilt – nur das hier anstatt Kohle Kies gefördert wird.

Die dazu gehörige Technik wurde übrigens in der Zeche Hannover im Jahr 1876 entwickelt und befindet sich heute noch weltweit im Einsatz. In Flözians Schatzkammer können Kinder aufregende Fundstücke aus über 100 Jahren Bergbaugeschichte erleben. Bei gutem Wetter kann in der Zeche Knirps auch mit der ganzen Familie gepicknickt werden. Für Kindergruppen werden an der Zeche Knirps ganzjährig interessante Veranstaltungen angeboten. Auch Kindergeburtstage können in dem Kinderbergwerk in Bochum gefeiert werden. Weitere Ausflugstipps für Kinder finden sich übrigens in unserem Kinderprogramm Ruhrgebiet.

Öffnungszeiten Zeche Knirps

24. März – 28. Oktober 2018
samstags 14 – 18 Uhr
sonntags sowie an Feiertagen von 11 – 18 Uhr

Eintritt frei!

Achtung aufgrund von Renovierungsarbeiten / Restauration bleibt die Zeche Knirps bis voraussichtlich 03. Mai 2018 geschlossen. Das Museum hat normal geöffnet.

Schicht auf der Zeche Knirps - dem Spielplatz des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Bochum Foto: LWL/Janfeld

Schicht auf der Zeche Knirps – dem Spielplatz des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Bochum
Foto: LWL/Janfeld

 

Revierfolklore
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover beleuchtet Erinnerungskultur im Ruhrgebiet zwischen Heimatstolz und Kommerz

Bochum (lwl). Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl im Ruhrgebiet und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Das fragt eine neue Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag , den 23.3.2018 in Bochum eröffnete.

Gezeigt werden über 250 Exponate: alte und neue Stücke aus Kohle und Kunststoff, Metall und Vinyl, Andenken und Objekte aus der Imagewerbung, dem Fußball, der Musik sowie der Ess- und Trinkkultur des Reviers. Das Spektrum reicht vom Wandteppich über Skulpturen bis zu kuriosen Objekten wie Plüschpantoffeln mit Förderturm, Bade-Enten in Kumpel-Kluft und einer Eieruhr mit Schlägel und Eisen, die das Steigerlied spielt. An Hörstationen können Besucher Musik über den Ruhrpott lauschen. Ergänzt wird die Schau durch Fotos von Förderwagen, die Museumsfotograf Martin Holtappels in einer Serie dokumentiert hat – 80 werden im Malakowturm der Zeche Hannover gezeigt, alle 600 sind auf einer interaktiven Karte im Internet zu sehen (http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-hannover).

„Vor allem in der populären Kultur sind immer deutlichere Anzeichen einer Folklorisierung des Bergbaus und des Ruhrgebiets zu sehen. Einige sind Ergebnisse von gezielten Marketingstrategien, andere können eher als Ausdruck einer Identifizierung mit dem Ruhrgebiet verstanden werden“, erklärte LWL-Museumsleiter und Kurator Dietmar Osses am Donnerstag, den 22.3. bei der Vorstellung der Schau in Bochum. Symbole aus der Montanindustrie stünden heute nicht mehr für die aussterbende Branche des Bergbaus, sondern hätten sich vielmehr zu Zeichen für die gesamte Region und einer Identifikation mit dem neuen, gewandelten „Ruhrpott“ entwickelt.

 

Blick in die Ausstellung "Revierfolklore" in der Maschinenhalle der Zeche Hannover. Foto: LWL/HoltappelsAusstellung

Blick in die Ausstellung „Revierfolklore“ in der Maschinenhalle der Zeche Hannover.
Foto: LWL/HoltappelsAusstellung

 

Die Themen der Ausstellung Revierfolklore

Symbole aus dem Bergbau begegnen uns im Ruhrgebiet auf Schritt und Tritt. „Der Ruhrbergbau hat traditionelle Symbole wie Schlägel und Eisen aus alten Bergbaurevieren übernommen und teilweise neu gestaltet“, so Historikerin Lisa Weißmann vom LWL-Industriemuseum, die die Ausstellung mitgestaltet hat. Obwohl die Zeiten des Steinkohlenbergbaus in den meisten Städten des Ruhrgebiets schon lange vorüber sind, pflegen Knappen- und Traditionsvereine bis heute die bergmännische Traditionen. Barbarafeiern und Knappenumzüge sind wichtige wiederkehrende Ereignisse des Vereinslebens. Ein Film-Feature gibt Einblick in diese Tradition.

Vom Kohlenpott zum Ruhrpott: Das Image des rußgeschwärzten Kohlenpotts prägte lange das Bild des Reviers. Städtewerbung und regionale Imagekampagnen setzten seit den 1980er Jahren Bilder von grünen und dynamischen Städten dagegen. Plakate und Imagebroschüren zeugen von den breit angelegten Kampagnen „Ein starkes Stück Deutschland“ und „Der Pott kocht“, mit denen der Kommunalverband Ruhrgebiet für ein neues, gemeinsames Image der Region warb.

Fußball und Ruhrgebiet gehören für viele Menschen einfach zusammen. Viele Fußballvereine im Ruhrgebiet berufen sich auf eine tiefe Verwurzelung im Arbeiter- und Bergbaumilieu. Dies spiegelt sich in der Fankultur des Reviers, aber auch im Marketing der Vereine wider, wie die ausgestellten Artikel – von der Knappenkarte bis zur Pöhlerkappe – zeigen. Bier und Currywurst gelten als typisch für das Ruhrgebiet. Mit der Entstehung der Großbrauereien in der Region entwickelte sich der Dreiklang von Kohle, Stahl und Bier im Revier. Heute werben die Brauereien im Ruhrgebiet mit ihrer Verbundenheit zur Region – dafür steht nicht zuletzt das Dortmunder „Bergmann Bier“. Mit Flaschen, Werbeschildern und „Ruhrpott-Curry-Ketchup“ setzt die Ausstellung die kulinarische Seite des Reviers in Szene.

Vom Schlager bis zum Gangsta-Rap: Die Musikszene des Ruhrgebiets bedient sich in ihren Liedtexten über alle Genres hinweg der gängigen Symbole und Klischees des Reviers. Die Schlagermusik der 1990er-Jahre und die Rapmusik des 21. Jahrhunderts haben dem Ruhrgebiet in Songtexten große Popularität beschert. Museumsleiter Osses: „Das Steigerlied nimmt heute oft die Bedeutung einer Hymne der Region ein – bei bergmännischen Feiern genauso wie in den Fußballstadien. In der Rap-Musik dreht sich dagegen alles um den Ruhrpott“.

Ob Bergmann mit Mutterwitz, schrulliger Rentner oder prolliger Angeber mit dem Herz am rechten Fleck: Film und Comedy aus dem Ruhrgebiet greifen die Klischees und Stereotypen des typischen „Ruhris“ auf, vertiefen und variieren sie. Der Nachwuchswettbewerb „Tegtmeiers Erben“ entwickelt aus der Tradition der Ruhrgebietscomedy neue Formen und Formate. Die Siegertrophäe des Wettbewerbs, eine Tegtmeier-Mütze aus Bronze, ist in der Ausstellung ebenso zu sehen wie der Förderwagen des „Steigers“ aus der Ruhrgebietscomedy „Geierabend“.

Die Folklorisierung des Ruhrgebiets zeigt sich heute in einer Vielzahl von Andenken und Souvenirs. Ob Kaffeebecher, T-Shirt oder Pantoffeln – viele Objekte zeigen Symbole des Bergbaus und der Region. „Die Bandbreite reicht von der nostalgischen Verklärung des Bergbaus bis hin zur künstlerischen Bearbeitung der Skyline des neuen Ruhrgebiets als Ruhrpott mit Industriedenkmalen und Landmarken“, erläutert Lisa Weißmann.

 

Ausstellung "Revierfolklore" in Maschinenhaus und Malakowturm der Zeche Hannover - Galerie mit Förderwagen-Fotos von Martin Holtappels im Malakowturm. Foto: LWL/Holtappels

Ausstellung „Revierfolklore“ in Maschinenhaus und Malakowturm der Zeche Hannover – Galerie mit Förderwagen-Fotos von Martin Holtappels im Malakowturm.
Foto: LWL/Holtappels

 

Glückauf Zukunft

Die Ausstellung „Revierfolklore“ gehört zu einer Reihe von Ausstellungen, die das LWL-Industriemuseum 2018 unter dem Dach der Initiative „Glückauf Zukunft!“ zum Ende des Steinkohlenbergbaus an seinen fünf Standorten im Ruhrgebiet präsentiert. „Wir greifen diese Zäsur in Ausstellungen unter ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf“, erklärt Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums. Die bereits eröffnete Schau „RevierGestalten“‚ auf der Zeche Zollern in Dortmund richtet den Blick auf Orte und Menschen des Reviers und zeigt, wie sie den Strukturwandel mitgestaltet haben. Frauen im Bergbau hat Dariusz Kantor in Oberschlesien fotografiert. Seine Bilder sind zur Zeit auf der Zeche Nachtigall zu sehen.

Unter dem Titel „Laden und Löschen“ präsentiert das Schiffshebewerk Henrichenburg ab dem 25. März auf dem Schleppkahn „Ostara“ historische und aktuelle Fotos aus den Häfen im Ruhrgebiet. „Schließlich zeigen wir ab Oktober mit eindrucksvollen Luftbildaufnahmen des international renommierten Fotografen J. Henry Fair die Narben der Industrie, die Zerstörung der Natur durch die Suche nach Rohstoffen oder die Produktion von Industrie- und Massengütern“, kündigt Zache an.

Eröffnung
Bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag (23.3.) um 19 Uhr begrüßt Michael Pavlicic, stellvertretender Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung, die Gäste. Eine Einführung geben die Kuratoren Dietmar Osses und Lisa Weißmann. Für die musikalische Begleitung sorgen Thomas Döller (Kohle-Titan-Bassflöte) und Jürgen Schwalk (Gitarre). Der Eintritt ist frei.

 

Erinnerung an den Bergbau: die Stahlskulptur ist das Titelmotiv der Ausstellung "Revierfolklore" auf der Zeche Hannover. Foto: LWL/Holtappels

Erinnerung an den Bergbau: die Stahlskulptur ist das Titelmotiv der Ausstellung „Revierfolklore“ auf der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Holtappels

 

Begleitprogramm zur Ausstellung  Revierfolklore

Fr, 6.4. – So, 8.4. 2018
Heimat und Fremde im Revier. Theater-Workshop für Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Jungen Schauspielhaus Bochum. Anmeldung bis 26.3. unter Tel. 0231 6961-236. Abschlusspräsentation So (8.4.), 17 Uhr

So, 22.4.2018 | 16 Uhr
Der sagenhafte Bergbau. Bergbausagen erzählt mit Klang und Musik für jung und alt. Mit Jessica Burri, Sopran und Dulcimer. Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Revierfolklore“. Eintritt frei

So, 29.4. | 16 Uhr
„Kohle, Bier und Fußball“. Die Traditionsgeschichte des Ruhrgebiets. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Do, 3.5. | 18.30 Uhr
Schlägel und Eisen, Steigerlied, Knappenvereine: Bergmännische Symbole und Traditionen im Ruhrrevier. Vortrag und Gespräch mit Kuratorin Lisa Weißmann

So, 27.5. | 16 Uhr
„Glückauf, der Steiger kommt“. Traditionen und Folklore im Ruhrgebiet. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Do, 14.6. | 18.30 Uhr
Vom Kohlenpott zur Metropole Ruhr. Struktur, Image und Selbstverständnis des Ruhrgebiets im Wandel. Vortrag und Gespräch mit Kurator Dietmar Osses

So, 24.6. | 16 Uhr
„Schicht im Schacht“. Was war, was ist, was bleibt vom Revier in der Zukunft? Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

So, 29.7. | 16 Uhr
„Bade-Ente mit Schlägel und Eisen“. Ruhrgebietssymbole in der populären Alltagskultur. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Katalog
Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz. Das Ruhrgebiet am Ende des Bergbaus in der Populärkultur. Hg. LWL-Industriemuseum, Dietmar Osses und Lisa Weißmann. 272 Seiten, Essen 2018, ISBN 978-3-8375-1957-0. 19,95 Euro

 

 

 

Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz
Das Ruhrgebiet am Ende des Bergbaus in der Populärkultur

24. März bis 28. Oktober 2018

24.3–28.10.2018
Mittwoch-Samstag 14-18 Uhr
An Sonn- und Feiertagen 11-18 Uhr

 

 

 

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: [email protected]
http://www.lwl-industriemuseum.de

 

Beitragsbild: LWL/ Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Quelle Ausstellung Revierfolklore: LWL

 

Weitere Museen NRW und Veranstaltungstipps für Bochum

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Günnigfelder Str. 251

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Kreis Ennepe-Ruhr) Foto: LWL/Industriemuseum Zeche Nachtigall Witten

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten

Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten – Bommern erleben Sie 300 Jahre Inustriegeschichte zum Anfassen. In mehreren Gebäuden des ehemaligen Steinkohlebergwerks verfolgen Sie den Weg der Kohle im Ruhrgebiet. Das am Eingang des Muttentals gelegene Museum ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Erwachsene. Von 1714 bis 1892 wurde hier Steinkohle abgebaut. Anschließend wurde auf dem Gelände eine Ziegelei errichtet, welche noch bis 1964 in Betrieb war. Nicht umsonst ist die Zeche Nachtigall Ankerpunkt der Route der Industriekultur und Informationszentrum des GeoPark Ruhrgebiet.

 

Besucherbergwerk

Highlight des Museumsbesuchs ist die Besichtigung des Besucherbergwerks. Ausgestattet mit Helm und Grubenlampe geht es durch niedrige Gänge durch den waagerechten Stollen bis hin zu einem echten Steinkohlenflöz. Wie mühsam der damalige Kohlenabbau gewesen war, wird den kleinen und großen Besuchern hier schnell deutlich.

Das Besucherbergwerk kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Diese finden je nach Saison 4-7 x täglich statt und sind auf eine Teilnehmerzahl von 15 Personen beschränkt.

Bitte beachten Sie, dass das Besucherbergwerk nicht barrierefrei ist und dementsprechend nicht für Menschen mit Behinderungen geeignet ist. Des Weiteren dürfen Kinder unter 5 Jahren und Hunde nicht mit in den Stollen. Bei Teilnahme an der Stollenführung ist auf festes Schuhwerk sowie auf wärmende Kleidung zu achten. Die Temperatur im Stollen beträgt Jahreszeiten- und wetterunabhängig das ganze Jahr über 12 Grad Celsius.

 

Weitere Ausstellungsbereiche des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall

 

Unter Dampf

Doch nicht nur das Besucherbergwerk macht einen Ausflug ins LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall lohnenswert. Auch in den dazugehörigen Gebäuden können Groß und Klein allerlei Interessantes entdecken wie zum Beispiel die historische Dampfmaschine im Fördermaschinenhaus aus dem 19. Jahrhundert. An ausgewählten Terminen am Wochenende findet sogar eine Vorführung der historischen Fördermaschine von 1887 statt. Diese finden Sie im Veranstaltungskalender unter dem Titel „Unter Dampf“.

Der Schacht Hercules zeigt eindrucksvoll die schweren Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute.

Der Weg in die Tiefe – Schacht Hercules

Die Dauerausstellung „Der Weg in die Tiefe„demonstriert anschaulich, mit welchen Problemen die Bergleute damals zu kämpfen hatten. Denn um an die wertvolle Kohle zu gelangen, musste der Schacht mit ausreichend Luft und Licht versorgt werden. Auch Wasser erschwerte die Arbeit und musste fortlaufend abgepumpt werden. Am Beispiel des Schachtes Hercules wir der Übergang vom Stollen- zum Tiefbau markiert, denn um an die wertvolle Kohle zu gelangen, musste immer tiefer gefördert werden. Heute findet man über dem Schacht das Gewölbe des Ringofens der ehemaligen Ziegelei Dünkelberg, welche nach der Stilllegung der Zeche auf dem Gelände errichtet wurde.

In der Doppel-Ringofenanlage der ehemaligen Ziegelei Dünkelberg wird die Arbeit der Ziegler anschaulich dargestellt. Der unterhalb der Kohlenflöze lagernde Schieferton wurde damals im Ruhrtal abgebaut, verarbeitet, gebrannt und anschließend verladen.

Zeche Eimerweise

Die Ausstellung „Zeche Eimerweise“ erinnert an die zahlreichen Zechen im Ruhrgebiet, welche insbesondere in der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs aus der Not heraus entstanden.

Kohlenschifffahrt auf der Ruhr

Ein 35 Meter langes Segelschiff lässt die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr und den damaligen Schiffsbau wieder lebendig werden. Der Fluss, dem das Ruhrgebiet seinen Namen verdankt, wurde zum wichtigsten Transportweg für das „schwarze Gold“. Für Kinder und Erwachsene ist es gleichermaßen kaum vorstellbar, dass früher einmal Pferde die schwer beladenen Schiffe den Fluss hinauf zogen.

In den wärmeren Monaten verkehrt die Muttenthalbahn

 

Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)

 

bis zum 19. Februar 2018
Ansichten zum Alter – Fotografien von Andreas Vincke

Auch wenn sich das Bild des Alterns in der Gesellschaft langsam wandelt, sind die Ansichten zum Alter von zahlreichen Stereotypen geprägt. Als Fotokünstler und als Leiter eines Altenzentrums zeigt Andreas Vincke mit seinen Fotografien, wie facettenreich das Thema ist. Er porträtierte in der Öffentlichkeit stehende Personen von Wolfgang Niedecken über Margot Käßmann bis Franz Müntefering mit ihren ganz persönlichen „Ansichten zum Alter“. Die Ausstellung „Ansichten zum Alter“ ist noch bis zum 19. Februar 2018 zu sehen.

18. März bis November 2018
Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau

Unter dem Titel „Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau“ zeigen die Fotos von Dariusz Kantor die Arbeit von Frauen im Bergbau zu Beginn des 21. Jahrhunderts in künstlerischer Perspektive. Es handelt sich einerseits um Portrait-Fotografien, andererseits lassen die Bilder die Arbeitsbedingungen im oberschlesisch-polnischen Steinkohlenrevier ebenso erkennen wie die deutlich sichtbare „Endzeit“-Stimmung. Texte von Kantor schildern die Begegnung des Fotografen mit den porträtierten Frauen in der Männerbranche Bergbau. Die Ausstellung bezieht, ausgehend vom Ende des Ruhrbergbaus 2018, den Niedergang der beiden anderen großen Steinkohle-Reviere Europas ein. Kantors Fotos sind in der Zeit vom 18. März bis November 2018 in Witten zu sehen.

 

Eintritt in das Museum Zeche Nachtigall

ohne Stollenführung:
Erwachsene: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €
Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre): 1,50 €
Familientageskarte: 7,50 €
Schüler im Klassenverband: 1,10 €

mit Stollenführung:

Bei Teilnahme an einer Stollenbesichtigung erhöhen sich die oben genannten Preise um 3,- € pro erwachsener Person und 1,50€ pro Kind ab 5 Jahre.

Mehrmals im Jahr bietet das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall eintrittsfreie Tage an.

Im Jahr 2018 finden diese an folgenden Tagen statt:

Eintritt frei am:

05. Januar 2018
02. März 2018
25. März 2018
04. Mai 2018
13. Mai 2018
17. Juni 2018
06. Juli 2018
07. September 2018
09. September 2018
16. September 2018
03. Oktober 2018
02. November 2018

 

Öffnungszeiten LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall:

dienstags – sonntags sowie an Feiertagen geöffnet von 10–18 Uhr
Der letzte Einlass erfolgt um 17.30 Uhr

Geschlossen: montags (außer an Feiertagen)

Außerdem bleibt das Museum vom 23.12.2017 bis zum 2.1.2018 geschlossen.

 

LWL-Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten

Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: zeche-nachtigall(at)lwl.org
http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall

 

Weitere Museen im Ruhrgebiet

 

Beitragsbild: Maschinenhaus Zeche Nachtigall Witten Foto: LWL-Industriemuseum / Annette Hudemann

Quelle Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis): LWL-Industriemuseum

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Das Grafschafter Museum Moers im Moerser Schloss

Posted by on November 15th, 2016  •  0 Comments  • 

Der Eingang am Grafschafter Museum in Moers © VIP Ruhrgebiet

Das Grafschafter Museum im Schlosspark Moers

Neben der attraktiven Dauerausstellung zu 800 Jahren Schloss- und Stadtgeschichte, begeistert das Grafschafter Museum mit wechselnden Sonderausstellungen, interaktiven Führungen und einem abwechslungsreichem Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Ein Highlight im Veranstaltungskalender Moers ist der traditionelle Adventsbasar am 2. Advent.

Für das Grafschafter Museum im Moerser Schloss, hätte man sich keinen besseren Sitz aussuchen können, denn das Museum ist eng mit der Geschichte des Ortes verbunden. Die ehemalige Wasserburg der Grafen von Moers, ist nicht nur Ort des Geschehens sondern zugleich Mittelpunkt der Dauerausstellung, welche Überblick über 800 Jahre Schloss- und Stadtgeschichte Moers gibt.

Dazu führt die ehemalige Burgherrin Gräfin Walburgis von Neuenahr-Moers höchstpersönlich in Form einer Projektion durch verschiedene Räumlichkeiten im Schloss. Wie ein freundlich gesinnter Geist geleitet die Gräfin die Museumsbesucher durch die verschiedenen Räume der Dauerausstellung und gibt allerlei spannende Informationen zu Räumlichkeiten, Ausstellungsstücken, Historie sowie auch zu ihrer eigenen Lebensgeschichte.

Insbesondere diese eigene Lebensgeschichte wird so manchen Besucher in den Bann ziehen, hatte die Gräfin, die vor rund 400 Jahren im Moerser Schloss lebte, doch einige harte Schicksalsschläge zu verbuchen. Ihr erster Mann, der Graf von Horn, wurde 1568 von den Spaniern enthauptet, ihr zweiter Ehemann kam 1589 bei einer Pulverexplosion ums Leben.

Zahlreiche Exponate, darunter Kanonenkugeln, Schwerter, Rüstungen, sowie zahlreiche Gegenstände aus Glas und Keramik zeugen von den Lebensumständen der Menschen in der damaligen Zeit. Auch die Bedeutung der Stadt Moers im Mittelalter wird in dieser Ausstellung deutlich. Besonders sehenswert ist auch das Rokoko-Zimmer mit seiner Stuckdecke und kunstvollen Wandvitrinen. Trachten- und Aussteuerteile aus dem 18. und 19. Jahrhundert ergänzen die Ausstellung.

Die Dauerausstellung umfasst auch einen Ausgrabungsbereich, in dem man mittelalterliche Verteidigungsmauern und andere Überreste der mittelalterlichen Ringburganlage entdecken kann. Ein besonderes Ausstellungsstück ist der bei Ausgrabungsarbeiten entdeckte Lehmkuppelofen, welcher aus der Zeit um 1200 n. Chr. stammt.

 

Schloss Moers - Die Wasserburg beherbergt das Grafschafter Museum

Schloss Moers – Die Wasserburg beherbergt das Grafschafter Museum © VIP Ruhrgebiet

 

Das Grafschafter Museum für Kinder und Familien – ein Ausflugsziel NRW für alle Generationen

Doch nicht nur für Erwachsene ist dieses Museum in Moers äußerst interessant. Obwohl das Grafschafter Museum nicht offiziell als Kindermuseum bezeichnet wird, eignet es sich hervorragend als Ausflugsziel für die gesamte Familie. Das Grafschafter Museum ist kein reines Kindermuseum,  kann aber ohne Zweifel als kinderfreundliches Familienmuseum bezeichnet werden, bietet es doch zahlreiche interaktive Mitmachstationen zum anfassen, hören und ausprobieren. Überall in der Ausstellung gibt es Hörstationen an denen die Kinder spannenden Geschichten lauschen können, Klappen öffnen können, ein Möhren-Quiz lösen können und vieles mehr. Begleitet werden die Kinder dabei von dem kleinen Hasen Moritz.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt die, in der obersten Etage beheimatete, historische Puppenstubensammlung. Außerdem findet man dort einen großen Einkaufsladen, mit dem die Kinder spielen dürfen.

Ein weiteres Highlight der Ausstellung im Schlossmuseum ist der aus dem 19. Jahrhundert stammende Kaufladen im Erdgeschoss. In diesem darf zwar nicht gespielt werden, aber dort können heutzutage heiße Getränke zum Aufwärmen erstanden werden.

Im Schlosspark Moers, direkt hinter dem Grafschafter Museum gelegen, befindet sich ein wunderschöner Spielplatz. Auch dieser ist im Stil einer Ritterburg gestaltet und lädt zum Toben, Schaukeln und Rutschen ein.

 

Spielplatz am Schloss Moers am Grafschafter Musenhof

Spielplatz am Schloss Moers am Grafschafter Musenhof © VIP Ruhrgebiet

 

Ein weiterer Ausflugstipp Moers – Das Moerser Schlosstheater

Direkt am Grafschafter Museum, in den Gewölben des Moerser Schlosses, befindet sich übrigens dass Moerser Schlosstheater, welches seit 1975 sein Publikum mit modernen Theaterfassungen begeistert.

 

Der Grafschafter Musenhof bietet ein einzigartiges Spiel- und Betreuungsangebot

Durch das Museum betreut wird auch der in unmittelbarer Nähe befindliche Grafschafter Musenhof im Schlosspark. Als mittelalterliche Spiel- und Lernstadt einzigartig im Ruhrgebiet, können Kinder ein kostenfreies Betreuungsangebot nutzen und in Rollenspielen erfahren, wie die Menschen im Mittelalter gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Weitere Ausflugsziele für Kinder und Familien finden Sie in unserem Kinderprogramm.

 


 Veranstaltungen im Grafschafter Museum Moers


 

Wer das Grafschafter Museum nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch an einer der regelmäßigen Führungen im Schloss teilnehmen.

Um die ausgestellten Ausstellungsstücke besser deuten zu lernen und die Geschichten und Mythen zu erfahren, welche sich um die Fundstücke ranken, finden im Grafschafter Museum regelmäßig Führungen für Kinder und Erwachsene  statt. Auch zahlreiche Workshops stehen auf dem Veranstaltungsprogramm des Museums.

 

Führungen für Kinder

Öffentliche Führungen für Kinder und Familien finden regelmäßig am Wochenende statt. Unter dem Namen „Eine Kugel erzählt Geschichte“ erfahren die Teilnehmer auf kindgerechte Art und Weise einiges über die Vergangenheit des Schlosses und der Stadt Moers. Sie richtet sich vor allem an junge Museumsbesucher ab einem Alter von 6 Jahren.

Bei den Familienführungen häufig mit dabei, ist der Hase Moritz in Form einer Handpuppe. Während der Familienführung dürfen die Kinder auch aktiv werden und bestimmte Exponate in die Hand nehmen. Zum Beispiel kann man hier (versuchen) eine Kanonenkugel zu heben. Auch wie schwer ein Schwert damals war oder wie es ist, durch das Visier eines Ritterhelms zu schauen, dürfen die Kinder hier ausprobieren.

Im Anschluss an die Familienführung kann das Grafschafter Museum noch auf eigene Faust erkundet werden. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Puppenstubensammlung mit Kaufladen im Obergeschoss. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei – es muss lediglich der normale Museumseintritt entrichtet werden.

Führungen für Kindergruppen und Schulklassen können separat gebucht werden.

 

Führungen für Erwachsene

Die Herren von Moers und ihre Burg“ steht als öffentliche Führung regelmäßig auf dem Veranstaltungskalender des Grafschafter Museums. In der etwa einstündigen Führung durch die Dauerausstellung des Museums wird die etwa 800 jährige Geschichte des Schlosses vom ersten Wohnturm bis hin zur heutigen Museumsnutzung erläutert. Termine finden Sie in unserer Terminübersicht. Bei der öffentlichen Führung wird lediglich der normale Eintrittspreis für das Grafschafter Museum entrichtet. Private Führungen sind separat buchbar (kostenpflichtig). Speziell im Lutherjahr 2017 findet die Führung Eine Gefährliche Liebschaft – Reformation in Moers und die spanische Besatzung an ausgewählten Terminen statt. Diese öffentliche Führung dauert ebenfalls circa 90 Minuten und ist kostenfrei. Sie zahlen lediglich den normalen Museumseintritt.

 

Sonderausstellungen:

Neben der Dauerausstellung finden im Moerser Schloss auch wechselnde Sonderausstellungen statt. Noch bis zum 22. Oktober 2017 ist im Grafschafter Museum die Sonderausstellung: Völker. Wanderung. Menschen unterwegs zu bestaunen.

 

Museumssonntag

Aktuelle Angaben für den Adventsbasar 2017 liegen uns noch nicht vor. Im Folgenden finden Sie Infos zum Adventsbasar 2016.
Am 2. Advent, dem 04.12.2016 wird es im Moerser Schloss weihnachtlich. Von 11 bis 18 Uhr findet im Schloss der traditionelle Adventsbasar statt. Angeboten wird allerlei liebevoll gefertigtes Kunsthandwerk aus Holz, Stoff, Filz, Keramik und anderen Materialien ebenso wie Schmuck und Lichtertüten. Doch auch einige „historische“ Leckereien warten auf diesem Schlossmarkt im Advent u.a. Liköre, Marmeladen, Bonbons und Gebäck.

Weiterhin wird auch auf dem Adventsbasar ein interessantes Programm für Jung und Alt geboten. Auf die Kinder wartet ein kreatives Bastelprogramm und stündlich werden Kurzführungen zu den aktuellen Ausgrabungen im Schlosshof geboten.

Eröffnet wird der Adventsbasar um 10:45 Uhr durch den Bläserchor des CVJM Moers welche vom Schlossturm aus für musikalische Untermalung sorgen.

Der Eintritt zum Adventsbasar beträgt 2,- €.

 

Kastell 9
Moers,Nordrhein-Westfalen47441Deutschland
Keine anstehenden Veranstaltungen. Zeige alle Veranstaltungen an diesem Veranstaltungsort
Schlossgarten Moerser Schloss mit Grafschafter Museum im Hintergrund

Schlossgarten Moerser Schloss mit Grafschafter Museum im Hintergrund © VIP Ruhrgebiet

 

Eintrittspreise Grafschafter Museum im Schloss Moers:

Erwachsene 3,- €, Kinder ab 6 Jahren 1,- €, Familien 4,50 €
Kinder unter 6 erhalten freien Eintritt

An den Museumssonntagen gelten ermäßigte Eintrittspreise für Erwachsene ( Eintrittspreis 2,-€). Kindereintrittspreise weichen nicht ab.

Für Gruppen gilt eine Ermäßigung ab 10 Personen (Eintritt 2,- € pro Person)

Schulklassen erhalten freien Eintritt.

 

Der VIP-Ruhrgebiet Spartipp:

An jedem ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

 

Öffnungszeiten Grafschafter Museum:

dienstags bis freitags von 10 – 18 Uhr
am Wochenende und an Feiertagen  von 11 – 18 Uhr
Das Museum bleibt geschlossen am Nelkensamstag, am Samstag vor dem 2. Advent sowie am 24., 25. und 31. Dezember

 

Adresse Grafschafter Museum:

Grafschafter Museum im Moerser Schloss

Kastell 9
47441 Moers
Telefon: 0 28 41 / 88 15-10
E-Mail: grafschafter-museum(at)moers.de

 

Weitere interessante Museen und Ausstellungen finden Sie unter Museen im Ruhrgebiet und NRW

 

 

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