Folkwang Museum Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 7th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 6th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 5th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 4th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on Oktober 1st, 2017  •  0 Comments  • 

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vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 29th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 28th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 27th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 26th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 24th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
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Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

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Moderation: Isabel Hufschmidt

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Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 23rd, 2017  •  0 Comments  • 

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vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

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Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
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Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 20th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 19th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 17th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 16th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 15th, 2017  •  0 Comments  • 

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vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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Posted by on September 14th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 13th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 12th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 9th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 8th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

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Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 7th, 2017  •  0 Comments  • 

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vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 5th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on September 3rd, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on September 2nd, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on September 2nd, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

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6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

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Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
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RAF – No Evidence / Kein Beweis

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 31st, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 31st, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 30th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 30th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 29th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 29th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

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RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 28th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 27th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 27th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 26th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 26th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


6 ½ Wochen – Ausstellung Museum Folkwang

Posted by on August 25th, 2017  •  0 Comments  • 

Kunstausstellung Folkwang Museum Essen 6 ½ Wochen

vom 24. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt das Museum Folkwang neue Arbeiten der Künstlerin und Designerin Jorieke Tenbergen.

Sie setzt sich in ihrer Arbeit „CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II“ mit der Umdeutung von Inhalten und der Verschiebung von Sinnzusammenhängen auseinander. Ihr Ausgangsmaterial ist eine Art ,found footage‘:Tenbergen sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet und setzt dies in textile Montagen um. Für die vierte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt sie fünf unikatäre Modestücke, sogenannte Collection Pieces, die sie im Ausstellungsraum installiert.

Jorieke Tenbergen (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design machte, zeigt ihr künstlerisches Werk zum ersten Mal im musealen Kontext. Ihre Arbeit changiert zwischen Design, Mode und zeitgenössischer Kunst und überschreitet die herkömmlichen Grenzen dieser Genres. Neonwesten von Bauarbeitern werden in Haute-Couture Manier mit Kuhfell „kontaminiert“.

Arabische Beduinenpose und signalfarbene Gesichtsschleier sowie Printstoffe im Bilderrausch kombiniert sie in monumentaler objet-trouvé-Motivik. Tenbergen recycelt die Kontexte ihrer Objekte, wie auch Erfahrung und Gewohnheiten im Umgang mit der haptisch-plastischen und visuell-digitalen Welt. In ihrer Arbeit reflektiert und modifiziert Tenbergen auch Elemente des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Den Windmühlen der Alten Meister setzt Tenbergen u.a. monumentale Motive einer Fabrik im blubbernden Smog oder eines Plastik-Stilllebens entgegen. Wie die zeitgenössische Interpretation narrativer Tapisserien hüllen sie den gesamten Raum ein. Skulptur, Plastik, Relief, Assemblage, Collage – Tenbergens Arbeiten sind das – tragbare – Teilstück eines erweiterten und seiner Widersprüche bewussten Mediums.

 

6:30 PM with Jorieke Tenbergen

Am Donnerstag, dem 31. August, 18.30 Uhr, findet anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II ein Walking Act mit den Entwürfen der Künstlerin statt. Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt dazu ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Der Eintritt ist frei.

Den Artist Talk mit den Künstlern Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko am Freitag, 22. August, 18.30 Uhr moderiert Isabel Hufschmidt.
6 ½ Wochen wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

6 ½ Wochen
Jorieke Tenbergen. CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

24. August – 8. Oktober 2017
Das Format „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger Planung und stellt unkompliziert und spontan künstlerische Positionen vor. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen und aktuellen Fragestellungen bespielt.
Anlässlich der Präsentation CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II gibt die Künstlerin eine Edition heraus. Der eigens von Jorieke Tenbergen designte Schal ist im Museum erhältlich. Preis 40 Euro.
Begleitveranstaltungen zu CAUTION! CONTAMINATED CONTEXT II

Do., 31.8.2017, 18.30 Uhr
6:30 PM with Jorieke Tenbergen
Walking Act, die Künstlerin ist anwesend
Performance Sounds like Sculpture mit Julia Bünnagel
Die Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin Julia Bünnagel spielt ein Live-Set mit modifizierten Schallplatten. Die veränderten Oberflächen der Schallplatten, die eingesägt, lackiert oder beklebt sind und dadurch spezifische Geräusche produzieren, werden so ineinander gemischt, dass rhythmische Soundscapes entstehen. Der Klang bewegt sich zwischen White Noise, Musikfragmenten und lauten Beats. Das DJane-Set wird zu Klangbildhauerei.
Anschließend im Foyer: Getränke. Der Eintritt ist frei.

Fr., 22.9.2017, 18.30 Uhr
Artist Talk mit Jorieke Tenbergen, Julia Bünnagel und Christian Jendreiko
Moderation: Isabel Hufschmidt

Quelle: Presse Museum Folkwang

Bild: Jorieke Tenbergen “Landscape with cloudy sky”, 2017
Polyester Jetflag, ca. 4,7 x 7,0 m © Jorieke Tenbergen

 

Öffnungszeiten Folkwang Museum Essen

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Weitere Ausstellungen im Ruhrgebiet


RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 25th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

Weitere Ausstellungen in NRW

 

 


RAF – No Evidence / Kein Beweis

Posted by on August 24th, 2017  •  0 Comments  • 

RAF – No Evidence / Kein Beweis

Museum Folkwang zeigt den Fotografen und Bildarchäologen Arwed Messmer mit seiner neuen Arbeit zu einem traumatischen Kapitel der deutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis

Essen, 8. Juni 2017 – Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte: RAF – No Evidence / Kein Beweis ist vom 9. Juni bis zum 3. September 2017 im Museum Folkwang zu sehen.

Die damalige gesellschaftliche Debatte über die Studentenproteste 1967 und die spätere terroristische Abspaltung wurde erbittert in den Medien geführt. Von der Roten Armee Fraktion existiert eine Vielzahl von Bildern, doch nur einige wenige sind in Erinnerung geblieben. Kannte die Generation der 1970er Jahre noch die Aufnahme des toten Holger Meins oder die 1978 im Stern veröffentlichten Fotografien der „Todesnacht“ in Stammheim, so denkt man heute eher an die Raster der Fahndungsplakate oder an das Videostill und die Polaroid-Aufnahmen des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer im sogenannten Volksgefängnis. Diese Bilder gehören zum kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Doch mit der Konzentration auf einige wenige Bilder, geht auch eine Verarmung historischer Zeugenschaft einher.

Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die bisher unbeachtet gebliebenen unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungs- dienstliche Aufnahmen –, die er in verschiedenen staatlichen Archiven gesichtet hat. Messmer stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche heute als künstlerische Recherche produktiv werden kann – im Sinne einer anderen Erkenntnis dieser Zeit.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Jahren 1967 bis 1977, von den Anfängen der RAF hin zur multiplen Gewaltentladung des Jahres 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns- Martin Schleyer und dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Arwed Messmers Methode des zweiten Blicks fördert Bilder zutage, die zuvor größtenteils noch nicht veröffentlicht worden sind und die sich auf den Filmstreifen neben den bekannten Aufnahmen befinden – etwa jener Aufnahmen aus Stammheim, die später, veröffentlicht unter anderem im Stern, zu Ikonen geworden sind. Oder er entdeckt auf Aufnahmen der Berliner Schutzpolizei aus dem Jahr 1967 die Szene des sterbenden Benno Ohnesorg am 2. Juni, ein Tod vor laufenden Kameras. Der Polizeifotograf hielt die ganze Szene fest – hierin unterscheidet er sich vom Journalisten, der immer verdichten und weglassen muss. Ihre ursprüngliche Funktion haben diese Aufnahmen gegen eine andere dokumentarische Qualität eingetauscht. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: Welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Dies rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potential für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet Arwed Messmer mit fotografischem Archivmaterial, das seinen eigentlichen, funktionalen Wert eingebüßt hat, nicht selten visueller Ausschuss der Geschichte geworden ist – und dem der Künstler nun neue Leseweisen abgewinnt. In Zusammenarbeit mit Annett Gröschner erschien 2016 die Neuauflage des vielbeachteten Bandes Die Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht. Zuletzt legte er den Band Zelle/Cell vor, der die Entführung des Politikers Peter Lorenz 1975 mit vergleichbarem Bildmaterial der Polizei nachzeichnet.

Für sein Projekt zur Erforschung der staatlichen Bildarchive zur RAF wurde Arwed Messmer 2014 mit dem Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie ausgezeichnet.

Arwed Messmer dankt dem Bundesarchiv, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und der Polizeihistorischen Sammlung Berlin für die Kooperation und der Stiftung Kunstfonds und der VG Bild-Kunst für die freundliche Unterstützung.

Quelle: Museum Folkwang

 

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