Biedermann und die Brandstifter Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Biedermann und die Brandstifter

Posted by on Juli 14th, 2017  •  0 Comments  • 

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

VON MAX FRISCH | REGIE: HASKO WEBER

Gottlieb Biedermann und seine Frau Babette sind wirkliche Gutbürger. Bieten sie doch dem arbeits- und wohnungslosen Ringer Schmitz Obdach. Und als sich ein ungutes Gefühl einschleichen will, bleiben die Biedermanns tapfer. So findet sich auch für Schmitz‘ Freund Eisenring eine Bleibe. Abwegig, dass die neuen, so verständnisvollen Mitbewohner etwas mit den jüngsten Bränden zu tun haben. Und Benzin und Holzwolle, gleichwohl sie so gut zündeln, kann schließlich jeder gut gebrauchen, der doch deshalb nicht gleich ein Brandstifter ist!
Das „Lehrstück ohne Lehre“ von 1953, oft als Analogie zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelesen, entzieht sich bis heute einer monokausalen Lesart. Welches gleichsam totalitäre System – ob in Gestalt von scheinbar unbeirrter Rechtschaffenheit oder radikaler Impertinenz – um seine Glaubwürdigkeit ringt, liegt im Auge des Betrachters. Regisseur Hasko Weber zieht zudem das Nachspiel hinzu, um welches Max Frisch sein Stück 1958 ergänzte. Vorgeblich eine konkrete Analyse über Verdrängung und Verschleierung von Mittäterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, legt es als Vexierspiel die vielfache Umdeutung von Teilhabe und Widerstand offen.
© Schauspielhaus Bochum

Biedermann und die Brandstifter

Posted by on Juli 9th, 2017  •  0 Comments  • 

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

VON MAX FRISCH | REGIE: HASKO WEBER

Gottlieb Biedermann und seine Frau Babette sind wirkliche Gutbürger. Bieten sie doch dem arbeits- und wohnungslosen Ringer Schmitz Obdach. Und als sich ein ungutes Gefühl einschleichen will, bleiben die Biedermanns tapfer. So findet sich auch für Schmitz‘ Freund Eisenring eine Bleibe. Abwegig, dass die neuen, so verständnisvollen Mitbewohner etwas mit den jüngsten Bränden zu tun haben. Und Benzin und Holzwolle, gleichwohl sie so gut zündeln, kann schließlich jeder gut gebrauchen, der doch deshalb nicht gleich ein Brandstifter ist!
Das „Lehrstück ohne Lehre“ von 1953, oft als Analogie zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelesen, entzieht sich bis heute einer monokausalen Lesart. Welches gleichsam totalitäre System – ob in Gestalt von scheinbar unbeirrter Rechtschaffenheit oder radikaler Impertinenz – um seine Glaubwürdigkeit ringt, liegt im Auge des Betrachters. Regisseur Hasko Weber zieht zudem das Nachspiel hinzu, um welches Max Frisch sein Stück 1958 ergänzte. Vorgeblich eine konkrete Analyse über Verdrängung und Verschleierung von Mittäterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, legt es als Vexierspiel die vielfache Umdeutung von Teilhabe und Widerstand offen.
© Schauspielhaus Bochum

Biedermann und die Brandstifter

Posted by on Juni 24th, 2017  •  0 Comments  • 

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

VON MAX FRISCH | REGIE: HASKO WEBER

Gottlieb Biedermann und seine Frau Babette sind wirkliche Gutbürger. Bieten sie doch dem arbeits- und wohnungslosen Ringer Schmitz Obdach. Und als sich ein ungutes Gefühl einschleichen will, bleiben die Biedermanns tapfer. So findet sich auch für Schmitz‘ Freund Eisenring eine Bleibe. Abwegig, dass die neuen, so verständnisvollen Mitbewohner etwas mit den jüngsten Bränden zu tun haben. Und Benzin und Holzwolle, gleichwohl sie so gut zündeln, kann schließlich jeder gut gebrauchen, der doch deshalb nicht gleich ein Brandstifter ist!
Das „Lehrstück ohne Lehre“ von 1953, oft als Analogie zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelesen, entzieht sich bis heute einer monokausalen Lesart. Welches gleichsam totalitäre System – ob in Gestalt von scheinbar unbeirrter Rechtschaffenheit oder radikaler Impertinenz – um seine Glaubwürdigkeit ringt, liegt im Auge des Betrachters. Regisseur Hasko Weber zieht zudem das Nachspiel hinzu, um welches Max Frisch sein Stück 1958 ergänzte. Vorgeblich eine konkrete Analyse über Verdrängung und Verschleierung von Mittäterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, legt es als Vexierspiel die vielfache Umdeutung von Teilhabe und Widerstand offen.
© Schauspielhaus Bochum

Biedermann und die Brandstifter

Posted by on Juni 16th, 2017  •  0 Comments  • 

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

VON MAX FRISCH | REGIE: HASKO WEBER

Gottlieb Biedermann und seine Frau Babette sind wirkliche Gutbürger. Bieten sie doch dem arbeits- und wohnungslosen Ringer Schmitz Obdach. Und als sich ein ungutes Gefühl einschleichen will, bleiben die Biedermanns tapfer. So findet sich auch für Schmitz‘ Freund Eisenring eine Bleibe. Abwegig, dass die neuen, so verständnisvollen Mitbewohner etwas mit den jüngsten Bränden zu tun haben. Und Benzin und Holzwolle, gleichwohl sie so gut zündeln, kann schließlich jeder gut gebrauchen, der doch deshalb nicht gleich ein Brandstifter ist!
Das „Lehrstück ohne Lehre“ von 1953, oft als Analogie zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelesen, entzieht sich bis heute einer monokausalen Lesart. Welches gleichsam totalitäre System – ob in Gestalt von scheinbar unbeirrter Rechtschaffenheit oder radikaler Impertinenz – um seine Glaubwürdigkeit ringt, liegt im Auge des Betrachters. Regisseur Hasko Weber zieht zudem das Nachspiel hinzu, um welches Max Frisch sein Stück 1958 ergänzte. Vorgeblich eine konkrete Analyse über Verdrängung und Verschleierung von Mittäterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, legt es als Vexierspiel die vielfache Umdeutung von Teilhabe und Widerstand offen.
© Schauspielhaus Bochum