Schimmelbildung durch Kellerlüftung im Sommer - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Schimmelbildung durch Kellerlüftung im Sommer

Posted by on Juli 27th, 2017

Updated: Juli 27th, 2017

  

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Kellerlüftung – Warum im Sommer Vorsicht geboten ist

Endlich ist Sommer. Bei den manchmal hohen Temperaturen können problemlos die Wohnräume gelüftet werden – keiner friert und Heizenergie geht auch nicht verloren. Eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um auch den feuchten, muffigen Keller zu lüften, so mögen Hausbesitzer denken. Aber weit gefehlt! Wer jetzt unüberlegt Kellerfenster und -türen aufmacht, riskiert einen Feuchte- oder sogar Schimmelschaden, und der sorgt dann erst recht für muffige Kelleratmosphäre.

Sommerkondensation nennt sich dieses Phänomen. Die warme Außenluft dringt in die Kellerräume ein und kühlt sich dort an den kalten Kellerwänden ab. Es kommt zur Kondensation, die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden nieder. „Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte Luft. Als Folge des falschen Lüftungsverhaltens können Feuchtigkeitsschäden entstehen. Schlimmstenfalls breitet sich jetzt Schimmel aus“, so Markus Werntgen-Orman, Bereichsleiter Umwelt bei der Stadt Oberhausen.

Um Feuchtigkeit und Schimmelschäden im Keller zu vermeiden, wird geraten, nur dann zu lüften, wenn die Luft draußen trockener und merklich kühler ist als im Keller.

In der Regel ist das an warmen Sommertagen morgens, abends sowie in den Nachtstunden. Jetzt darf kräftig stoßgelüftet werden. Mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattete Lüftungssysteme können diese Aufgabe übernehmen.

In den kühleren Jahreszeiten sollten die Kellerräume vermehrt gelüftet werden, um überschüssige Feuchtigkeit nach draußen zu transportierten. Ist der Keller trotz regelmäßiger Fensterlüftung feucht, kann ein Bauschaden vorliegen. Hier empfiehlt sich eine Begutachtung durch einen Baufachmann.

Weiterführende Informationen zum optimalen Raumklima gibt es in der aktuell erschienenen ALT-BAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima – Mit Energieeffizienz zu behaglichem Wohnen ohne Schimmel“ sowie unterwww.alt-bau-neu.de/oberhausen. Die Broschüre liegt sowohl im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstraße 66 als auch im Rathaus Alt-Oberhausen, Schwartzstraße 72, jeweils im Foyer aus. Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert wird und zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung informiert.

Quelle: Pressestelle der Stadt Oberhausen

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