Museen Archives - Aktuelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Posted by on Januar 3rd, 2018  •  0 Comments  • 

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund

Fußball ist in Deutschland viel mehr als nur eine normale Sportart. Fußball ist Teil der deutschen Kultur und gehört für viele Menschen wie selbstverständlich zum Alltag dazu. Insbesondere im Ruhrgebiet schlägt bei vielen Besuchern das Herz für diesen Sport. Wer diesen Bereich des Sport- und Kulturlebens mal von einer neuen Seite erleben möchte, der sollte unbedingt das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund besuchen.

Die Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum

Obwohl grundsätzlich der deutsche Fußball im Mittelpunkt steht, ist die Ausstellung ist ein zwei Bereiche aufgeteilt; der eine Bereich umfasst den nationalen Fußball, der andere den Vereinsfußball.

 

Der nationale Fußball

Große und kleine Besucher werden in der Ausstellung zum nationalen Fußball fündig. Die Erwachsenen haben die Möglichkeit, sich näher mit der Entstehung des DFB auseinanderzusetzen. Im Zeit-Raum wird die historische Entwicklung des nationalen Fußballs an 115 Exponaten verdeutlicht. Wer glaubt, Fußball wäre ein Männer-Sport, wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund eines Besseren belehrt. Ein großer Bereich der Ausstellung ist dem Deutschen Frauenfußball gewidmet und zeigt, dass Fußball eben auch eine Lady-Angelegenheit  ist. Die älteren Besucher des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund werden mit Begeisterung die Geschichte des Deutschen Fußballs in der DDR mitverfolgen und die Augen nicht vom Original-Endspielball von 1954 lösen können – der Ball, der an den ersten Weltmeistertitel der deutschen Nationalmannschaft erinnert.

Die kleineren Besucher kommen auch auf ihre Kosten. Wer davon träumt, einmal zu einem großen und berühmten Fußballspieler zu werden, erfährt im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, wie er das schaffen kann. Anhand des Sichtungs- und Förderungssystems wird gezeigt, wie Talente entdeckt und gefördert werden – also nicht aufgeben. Will man aktiv am Geschehen teilnehmen, sollte man an der Station Wembley 1966 – Tor oder nicht? als Detektiv tätig werden. War es ein Tor oder vielleicht doch nicht? Im Deutschen Fußballmuseum kann man es herausfinden.

Ein Highlight der Ausstellung ist die Schatz-Kammer; Die großen Trophäen und Erfolge des deutschen nationalen  Fußballs sind zum Greifen nah. Großen und kleinen Besucher wird auch die Vorstellung verschiedener Trainer gefallen. Hat man sie bis jetzt nur am Rand des Spielfeldes gesehen, werden sie im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund an Medienstationen vorgestellt.

 

Der Vereinsfußball

Die Ausstellung zum Vereinsfußball beschäftigt sich mit der Geschichte der Bundesliga, der Professionalisierung des Fußballs und den Pokalwettbewerben. Die Geschichte der Bundesliga wird detailliert von der Gründung 1963 bis zur Gegenwart erzählt und mit Bildern und großen Momenten dargestellt.

Wer Interesse an Fußball hat, ist mit Sicherheit auch Fan einer Mannschaft. Wer sich die Erfolge und Misserfolge seiner Lieblingsmannschaft anschauen möchte, sollte sich mit dem  Zeitraffer beschäftigen. Die Auf- und Abs sämtlicher Bundesliga Vereine werden dort dargestellt. Diejenigen, die sich bei den TV-Übertragungen über die blöden Kommentatoren aufregen, können es im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund besser machen. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, selbst die Position des Kommentators einzunehmen.

Neben weiteren Attraktionen wie dem Tempel der Leidenschaft, und den Stationen Fans & Fankultur sowie Schiedsrichter & Regeln stellt die HALL OF FAME ein weiteres Highlight dar. Beliebte und berühmte deutsche Fußballspieler werden im Deutschen Fußballmuseum geehrt und vorgestellt.

 

Und sonst?

Wer früher als die anderen mit der Ausstellung fertig ist, kann sich das Amateur-Spiel der Woche auf der XXL-Leinwand ansehen. Wenn gerade nicht die Lieblingsmannschaft spielt, bietet die Vereinswand eine gute Alternative. Wer Lust hat, kann versuchen, unter den 26 000 Vereinsnamen seinen eigenen Verein heraussuchen. Erinnerungsstücke an den Besuch im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund können im Museums-Shop errungen werden.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. In der N11 Bar & Restaurant werden nicht irgendwelche Gerichte serviert, sondern eben die, die auch die Deutsche Nationalmannschaft aufgetischt bekommt. Wer schon immer mal wissen wollte, was die Idole so zu Mittag essen, sollte hier unbedingt zuschlagen.

 

Öffnungszeiten und Preise Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Die Adresse lautet: Deutsches Fußballmuseum, Platz der Deutschen Einheit 1, 44127 Dortmund. Die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto, als auch mit der Bahn möglich.

 

Öffnungszeiten

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat an allen Tagen außer Montags von 10-18 Uhr geöffnet. Allerdings ist der letzte Einlass um 17 Uhr. An Feiertagen gelten dieselben Öffnungszeiten.

Die N11 Bar & Restaurant hat ebenfalls an allen Tagen außer Montags geöffnet, schließt allerdings bereits um 17 Uhr. Der Eintritt ist auch ohne Museums-Ticket möglich.

 

Preise

Vollzahler zahlen 17 Euro, Kinder unter 14 Jahren und Schüler /  Studenten unter 26 Jahren zahlen 14 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Im online-Shop (hier klicken) sind alle Tickets 2 Euro preiswerter. Es besteht die Möglichkeit, Familien- oder Gruppentickets zu kaufen. Genauere Informationen finden Sie auf der website des Deutschen Fußballmuseums (siehe unten).

Jacken und Rücksäcke sind vor dem Besuch bei der Garderobe abzugeben. Wertgegenstände können in kostenlosen Schließfächern verstaut werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der website des Deutschen Fußballmuseums.

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Platz der Deutschen Einheit 1

Museum Folkwang

Posted by on Dezember 10th, 2017  •  0 Comments  • 

Museum Folkwang Foto: Frank Vinken

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang in Essen ist eines der bedeutendsten Museen im Ruhrgebiet und bei Kunstliebhabern auch über die Grenzen NRWs hinaus in ganz Deutschland bekannt. Als eines der insgesamt 20 RuhrKunstMuseen zählt es zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet.

Insbesondere seitdem der Eintritt in die ständige Sammlung an allen Öffnungstagen frei ist, strömen deutlich mehr Besucher in das Museum und es kommen auch Personen, die sonst vielleicht nicht die finanziellen Mittel hätten in den Genuss, die wertvollen Kunstwerke zu bestaunen.

Die ständige Sammlung des Museums Folkwang umfasst primär Werke der Modernen und Zeitgenössischen Kunst wie dem Impressionismus und dem Expressionismus. Aber auch andere Stilrichtungen der Modernen Kunst sind in diesem Museum NRW vertreten.

Ursprünglich im Jahre 1902 von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus in der Ruhrgebietsstadt Hagen unter dem Namen Folkwang Museum gegründet, wurde die Sammlung nach seinem Tod 1921 nach Essen verkauft.

Die Sammlung veränderte sich insbesondere durch Verkäufe und Beschlagnahmungen innerhalb des Nationalsozialismus. Durch zahlreiche Rück- und Neukäufe konnte die Sammlung im Museum Folkwang jedoch wieder deutlich erweitert werden. Heute umfasst sie circa 600 Gemälde, 12.000 Graphiken und 50.000 Fotografien. Aber auch 280 Skulpturen und Objekte des Kunsthandwerks können in diesem Museum NRW besichtigt werden. Unter den rund 600 Gemälden befinden sich u.a. Meisterwerke von Paul Gauguin, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Édouard Manet, August Macke und Edvard Munch. Zu den bedeutendsten Skulpturen der ständigen Sammlung gehören Werke des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Aber auch zahlreiche andere Skulpturen namhafter Künstler wie beispielsweise dem deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck bereichern die Sammlung.

 

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen Foto: Giorgio Pastore, 2017

Museum Folkwang Essen Aussenaufnahmen
Foto: Giorgio Pastore, 2017

 

Aktuelle Ausstellungen im Museum Folkwang Essen

Balthasar Burkhard | bis 14. Januar 2018

Unterstützt durch | Supported by E.ON SE 
Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Alexander Kluge. Pluriversum | bis 7. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Kulturstiftung des Bundes und Kunststiftung NRW

Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Catharina van Eetvelde. Ilk  | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Ausstellungsprogramm 2018 Museum Folkwang zeigt Hans Josephsohn, Luigi Ghirri, Edvard Munch und italienische Malerei Essen

Das Museum Folkwang zeigt im kommenden Ausstellungsjahr eine Vielzahl von Neu- und Wiederentdeckungen. Höhepunkt des Jahres 2018 ist eine Schau mit Werken des italienischen Realismo Magico, einer Strömung der Neuen Sachlichkeit, die in Deutschland bislang kaum Aufmerksamkeit erfahren hat. Zwei weitere Sonderausstellungen stellen mit Luigi Ghirri und Hans Josephsohn künstlerische Positionen vor, die mit Kraft und Intensität überraschen.

Das Museum Folkwang, international bekannt für seine Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie, startet eine neue Reihe, bei der hochkarätige Meisterwerke anderer Museen in Dialog mit Werken aus der Sammlung treten werden.
Erster Gast ist Edvard Munchs Die Mädchen auf der Brücke (1927) aus dem Munch-Museum Oslo. Das Werk bildet den Mittelpunkt einer Kabinett-Ausstellung von Gemälden und Grafiken Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang.

Das Ausstellungsformat mit zeitgenössischer Kunst, 6 ½ Wochen, wird in 2018 fortgesetzt.

 

Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:

Klaus Staeck – Sand fürs Getriebe
Plakate und Provokationen
9. Februar – 8. April 2018

Klaus Staecks Plakate gehörten zu ihrer Zeit zu den wirkmächtigsten Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Bildwelt prägte das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik von den späten 1960er bis in die späten 1980er Jahre mit. Staeck verstand sich immer als Politprovokateur, der mit seinen Entwürfen gesellschaftlich brisante Themen sowie Krisen kommentierte und damit bewusst weitreichende Skandale auslöste. Die Werkschau zeigt nicht nur rund 180 seiner Pressemitteilung Plakate, sondern sie präsentiert auch Klaus Staecks frühe Druckgrafik erstmals öffentlich. Ergänzt wird die Schau durch einige Multiples, in denen Staeck seine politischen Intentionen auf dreidimensionale Weise inszeniert.

 

Meisterwerke zu Gast in der Sammlung
Edvard Munch
Sehnsucht und Erwartung
16. Februar – 22. April 2018

Im Frühjahr 2018 gastiert Edvard Munchs (1863–1944) Gemälde Die Mädchen auf der Brücke aus dem Munch-Museum Oslo im Museum Folkwang. Das Gemälde kommt als Gegengabe für die Ausleihe von Paul Gauguins Contes Barbares (1902) an das Munch-Museum nach Essen. Das Werk entstand 1927 und zeigt drei wartende Mädchen auf einer Brücke im Badeort Åsgårdstrand am Oslofjord. Der hochrangige Gast bildet den Mittelpunkt einer KabinettAusstellung von Gemälden und Grafiken Edvard Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang. Erwartung und Sehnsucht sind die verbindenden Sujets dieser Präsentation. Meisterwerke zu Gast in der Sammlung ist ein neues Ausstellungsformat des Museum Folkwang.

 

Hans Josephsohn
Existenzielle Plastik
30. März – 24. Juni 2018

Die Retrospektive würdigt eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der figurativen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Künstler Hans Josephsohn (1920–2012) gehört zu den großen Bildhauern der europäischen Moderne nach 1945. Sein umfangreiches bildhauerisches Werk verbindet auf eigentümliche und unverwechselbare Weise Fragen nach der existentiellen Verfassung des Menschen mit einer Überprüfung bildhauerischer Mittel und ihrer heutigen Wirkungsmöglichkeiten. Die Ausstellung Existenzielle Plastik im Museum Folkwang versammelt Plastiken des Künstlers von seinen Anfängen in den1950er Jahren bis zum fulminanten Spätwerk seit den 1990er Jahren.
In Kooperation mit dem Kesselhaus, St. Gallen

 

Luigi Ghirri
Karte und Gebiet
4. Mai – 22. Juli 2018

Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung Karte und Gebiet stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor. Sein Werk zeichnet sich durch scharfsinnige Ironie aus und thematisiert das Verhältnis zwischen Menschen und ihren natürlichen und künstlichen Umgebungen. Ghirris Motivwelt umfasst Landschaften, Stillleben und Architekturmotive und steht in engem Bezug zur konzeptuellen Kunst der 1970er Jahre.
Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, und der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris.

 

Unheimlich real
Italienische Malerei der 20er Jahre
28. September 2018 – 13. Januar 2019

Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung sind im Herbst 2018 im Museum Folkwang zu sehen, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, die mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Carlo Carrà oder Gino Severini in Dialog treten. Malerische Virtuosität wird auf diesen Gemälden nie zum gefälligen Selbstzweck, stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der glatten Oberfläche der Abgrund. Zwischen Melancholie und Idylle, zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entspringen aus der Bewegung des Magischen Realismus einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Quelle Die wichtigsten Ausstellungen Museum Folkwang im Jahr 2018 in der Übersicht:
Museum Folkwang

 

Eintritt Museum Folkwang

Der Eintritt in die ständige Sammlung des Museum Folkwang ist an allen Öffnungstagen frei. Dies wird ermöglicht durch die Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Die Eintrittspreise für die wechselnden Sonderausstellungen finden Sie auf der Homepage des Museums www.museum-folkwang.de

 

Öffnungszeiten Museum Folkwang Essen:

montags geschlossen
dienstags, mittwochs sowie samstags und sonntags von 10 – 18 Uhr geöffnet
donnerstags und freitags von 10 – 20 Uhr

Das Museum Folkwang bietet an den bevorstehenden Feiertagen zusätzliche Öffnungstage an: Die ständige Sammlung und die aktuellen Sonderausstellungen sind am 26. Dezember sowie an Neujahr (1.1.2018) zusätzlich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag und an den Tagen zwischen den Jahren ist der Besuch der großen Fotoschau „Balthasar Burkhard“ ab 10 Uhr möglich. Die ständige Sammlung sowie die Ausstellungen „Alexander Kluge. Pluriversum“, „Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate“ sowie „Catharina van Eetvelde. Ilk“ können eintrittsfrei besichtigt werden. Im UG im Folkwang ist die Ausstellung der Wüstenrot Stiftung „The Voids“ geöffnet. Während der Feiertage schließt das Museum nur an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) sowie an Silvester (31.12).

 

Öffnungszeiten an Weihnachten 2017 und Neujahr 2018

So, 24.12., Heiligabend: geschlossen
Mo, 25.12., 1. Weihnachtsfeiertag: geschlossen
Di, 26.12.1., 2. Weihnachtsfeiertag: 10-18 Uhr
Mi, 27.12.: 10-18 Uhr
Do. 28.12.: 10-20 Uhr
Fr, 29.12.: 10-20 Uhr
Sa, 30.12.: 10-18 Uhr
So, 31.12.: Silvester: geschlossen
Mo,1.1.: Neujahr: 10-18 Uhr

 

Das Angebot an Feiertagen wird im Jahr 2018 mit weiteren zusätzlichen Öffnungstagen fortgesetzt.
Das Museum Folkwang ist an folgenden Feiertagen geöffnet:

Neujahr (1.1.),
Karfreitag (30.3..),
Ostersonntag (1.4.),
Ostermontag (2.4.),
Maifeiertag (1.5.),
Christi Himmelfahrt (10.5.),
Pfingstsonntag (20.5.),
Pfingstmontag (21.5.),
Fronleichnam (31.5.),
Tag der Deutschen Einheit (3.10.),
Allerheiligen (1.11.),
Totensonntag (25.11.),
26. Dezember

 

Adresse Museum Folkwang:

Museum Folkwang Essen
Museumsplatz 1
45128 Essen

Tel. 0201-8845444

E-Mail: info(at)museum-folkwang.essen.de

www.museum-folkwang.de

 

Weitere Museen im Ruhrgebiet

Beitragsbild: Museum Folkwang , Foto: Frank Vinken

 

 

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LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

Außenansicht des LWL Industriemuseum Zeche Hannover in BochumFoto: LWL/ Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Das in Bochum gelegene Museum beleuchtet die Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet und eignet sich mit einem tollen Themenspielplatz als Ausflugsziel für die ganze Familie

Die ursprünglich zur Steinkohleförderung eröffnete Zeche Hannover in Bochum ist heute ein beliebtes Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Wo damals täglich mehrere Tonnen Kohlen gefördert wurden, befindet sich heute ein Industriemuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) welches Einblicke in die Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets gibt. Dem Thema Kohle bleibt die ehemalige Zechenanlage somit treu. Erhalten sind der Malakow-Turm über Schacht 1 sowie das ehemalige Maschinenhaus. Diese können innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums selbstständig oder im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Highlight des Museums ist die originale noch funktionstüchtige Fördermaschine von 1893.

Neben der Besichtigung der erhaltenen Zechengebäude bietet das Museum während der Saison von März bis Oktober mit dem Kohlenbergbau verbundene Ausstellungen sowie Sonderveranstaltungen. Dazu gehören beispielsweise Lesungen, Vorträge, Workshops sowie Führungen. Das Museum richtet sich jedoch nicht nur an erwachsene Besucher.  Kinder und Familien zeigen sich vor allem begeistert von dem tollen als Mini-Bergwerk gestalteten Themenspielplatz Zeche Knirps und Flözians Schatzkammer.

Wer also etwas über den Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet erfahren möchte, ist in diesem Museum NRW genau richtig. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei. Die Teilnahme an Führungen in der Zeche Hannover kostet in der Regel 2,50 € pro Person.

 

Die Dampffördermaschine der Zeche Hannover in Bochum ist die älteste an ihrem Originalstandort erhaltene Dampffördermaschine im Ruhrgebiet Foto: LWL/Hudemann

Die Dampffördermaschine der Zeche Hannover in Bochum ist die älteste an ihrem Originalstandort erhaltene Dampffördermaschine im Ruhrgebiet
Foto: LWL/Hudemann

 

Führungen in der Zeche Hannover

Innerhalb der Saison von April bis Oktober werden  an Wochenenden interessante Führungen für Erwachsene und Familien mit Kindern angeboten. Größter Beliebtheit erfreuen sich die sonntäglichen kostenfreien Führungen, bei denen die historische Dampfmaschine der Zeche vorgeführt wird. Diese finden immer sonntags sowie an Feiertagen um 12 und 15 Uhr statt.

Doch auch samstags finden in der Zeche Hannover in Bochum offene Führungen statt. Am jeweils 1. Samstag im Monat wird das Thema Wege der Migration näher beleuchtet. Am 2. Samstag widmet sich die offene Führung dem Thema Wohnen auf der Seilscheibe und am 3. Samstag heißt es Kohle, Koks und Konsumanstalt. Diese Führungen eignen sich für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 10 Jahre. Wer jüngere Kinder dabei hat, sollte an der Erlebnisführung am jeweils 4. Samstag im Monat teilnehmen. Denn diese eignet sich bereits für Kinder ab 6 Jahren.

Die Teilnahme an den samstäglichen Führungen kostet 2,50 €. Die Themenführungen der Zeche Hannover dauern circa 2 Stunden. Allgemeiner Treffpunkt ist der Zechenvorplatz. Um Anmeldung unter 0234 6100874 wird gebeten.

Für Gruppen sind weitere Führungen auf Anfrage möglich. Dazu gehören auch Sonderführungen für Kindergärten, Schulklassen und Menschen mit Behinderungen. Diese können ganzjährig Dienstag-Sonntag 9-18 Uhr stattfinden.

Weitere Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge und Touren finden Sie in unserem Veranstaltungskalender Ruhrgebiet.

Damit der Besuch in der Zeche Hannover unvergessen bleibt, bietet der Museumsshop allerlei Ruhrpott-Souvenirs  sowie Postkarten, Bücher und Ausstellungskataloge zu erstehen. Dieser ist  mittwochs bis samstags von 14 – 18 Uhr, sonn- und feiertags von 11 – 18 Uhr geöffnet.

 

Die Bade-Ente in Steiger-Kluft ist eines von vielen Souvenirs aus dem Ruhrgebiet. WIM 2012/234, Bergmann Gummi-Ente, mbw Vertriebsgesellschaft mbH, 2000er Jahre © Foto: LWL / Holtappels

Die Bade-Ente in Steiger-Kluft ist eines von vielen Souvenirs aus dem Ruhrgebiet.
WIM 2012/234, Bergmann Gummi-Ente, mbw Vertriebsgesellschaft mbH, 2000er Jahre
© Foto: LWL / Holtappels

 

Zeche Knirps – Das Kinderbergwerk in Bochum bietet Bergbaugeschichte zum anfassen

Die zum LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall zugehörige Zeche Knirps ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Kinder hier innerhalb der Saison von Ende März bis Ende Oktober unter museumspädagogischer Aufsicht frei spielen. Dabei bietet das sogenannte Kinderbergwerk, ein der Zeche Nachtigall nachempfundener Themenspielplatz,  alles, was zu einem richtigen Bergwerk halt so dazu gehört: Förderband und -maschinen stehen hier eben so bereit wie Lorenbahnen. Selbstverständlich ist wie bei einer echten Zeche auch alles in einen Unter- und Übertagebereich geteilt – nur das hier anstatt Kohle Kies gefördert wird.

Die dazu gehörige Technik wurde übrigens in der Zeche Hannover im Jahr 1876 entwickelt und befindet sich heute noch weltweit im Einsatz. In Flözians Schatzkammer können Kinder aufregende Fundstücke aus über 100 Jahren Bergbaugeschichte erleben. Bei gutem Wetter kann in der Zeche Knirps auch mit der ganzen Familie gepicknickt werden. Für Kindergruppen werden an der Zeche Knirps ganzjährig interessante Veranstaltungen angeboten. Auch Kindergeburtstage können in dem Kinderbergwerk in Bochum gefeiert werden. Weitere Ausflugstipps für Kinder finden sich übrigens in unserem Kinderprogramm Ruhrgebiet.

Öffnungszeiten Zeche Knirps

24. März – 28. Oktober 2018
samstags 14 – 18 Uhr
sonntags sowie an Feiertagen von 11 – 18 Uhr

Eintritt frei!

Achtung aufgrund von Renovierungsarbeiten / Restauration bleibt die Zeche Knirps bis voraussichtlich 03. Mai 2018 geschlossen. Das Museum hat normal geöffnet.

Schicht auf der Zeche Knirps - dem Spielplatz des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Bochum Foto: LWL/Janfeld

Schicht auf der Zeche Knirps – dem Spielplatz des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Bochum
Foto: LWL/Janfeld

 

Revierfolklore
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover beleuchtet Erinnerungskultur im Ruhrgebiet zwischen Heimatstolz und Kommerz

Bochum (lwl). Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl im Ruhrgebiet und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Das fragt eine neue Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag , den 23.3.2018 in Bochum eröffnete.

Gezeigt werden über 250 Exponate: alte und neue Stücke aus Kohle und Kunststoff, Metall und Vinyl, Andenken und Objekte aus der Imagewerbung, dem Fußball, der Musik sowie der Ess- und Trinkkultur des Reviers. Das Spektrum reicht vom Wandteppich über Skulpturen bis zu kuriosen Objekten wie Plüschpantoffeln mit Förderturm, Bade-Enten in Kumpel-Kluft und einer Eieruhr mit Schlägel und Eisen, die das Steigerlied spielt. An Hörstationen können Besucher Musik über den Ruhrpott lauschen. Ergänzt wird die Schau durch Fotos von Förderwagen, die Museumsfotograf Martin Holtappels in einer Serie dokumentiert hat – 80 werden im Malakowturm der Zeche Hannover gezeigt, alle 600 sind auf einer interaktiven Karte im Internet zu sehen (http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-hannover).

„Vor allem in der populären Kultur sind immer deutlichere Anzeichen einer Folklorisierung des Bergbaus und des Ruhrgebiets zu sehen. Einige sind Ergebnisse von gezielten Marketingstrategien, andere können eher als Ausdruck einer Identifizierung mit dem Ruhrgebiet verstanden werden“, erklärte LWL-Museumsleiter und Kurator Dietmar Osses am Donnerstag, den 22.3. bei der Vorstellung der Schau in Bochum. Symbole aus der Montanindustrie stünden heute nicht mehr für die aussterbende Branche des Bergbaus, sondern hätten sich vielmehr zu Zeichen für die gesamte Region und einer Identifikation mit dem neuen, gewandelten „Ruhrpott“ entwickelt.

 

Blick in die Ausstellung "Revierfolklore" in der Maschinenhalle der Zeche Hannover. Foto: LWL/HoltappelsAusstellung

Blick in die Ausstellung „Revierfolklore“ in der Maschinenhalle der Zeche Hannover.
Foto: LWL/HoltappelsAusstellung

 

Die Themen der Ausstellung Revierfolklore

Symbole aus dem Bergbau begegnen uns im Ruhrgebiet auf Schritt und Tritt. „Der Ruhrbergbau hat traditionelle Symbole wie Schlägel und Eisen aus alten Bergbaurevieren übernommen und teilweise neu gestaltet“, so Historikerin Lisa Weißmann vom LWL-Industriemuseum, die die Ausstellung mitgestaltet hat. Obwohl die Zeiten des Steinkohlenbergbaus in den meisten Städten des Ruhrgebiets schon lange vorüber sind, pflegen Knappen- und Traditionsvereine bis heute die bergmännische Traditionen. Barbarafeiern und Knappenumzüge sind wichtige wiederkehrende Ereignisse des Vereinslebens. Ein Film-Feature gibt Einblick in diese Tradition.

Vom Kohlenpott zum Ruhrpott: Das Image des rußgeschwärzten Kohlenpotts prägte lange das Bild des Reviers. Städtewerbung und regionale Imagekampagnen setzten seit den 1980er Jahren Bilder von grünen und dynamischen Städten dagegen. Plakate und Imagebroschüren zeugen von den breit angelegten Kampagnen „Ein starkes Stück Deutschland“ und „Der Pott kocht“, mit denen der Kommunalverband Ruhrgebiet für ein neues, gemeinsames Image der Region warb.

Fußball und Ruhrgebiet gehören für viele Menschen einfach zusammen. Viele Fußballvereine im Ruhrgebiet berufen sich auf eine tiefe Verwurzelung im Arbeiter- und Bergbaumilieu. Dies spiegelt sich in der Fankultur des Reviers, aber auch im Marketing der Vereine wider, wie die ausgestellten Artikel – von der Knappenkarte bis zur Pöhlerkappe – zeigen. Bier und Currywurst gelten als typisch für das Ruhrgebiet. Mit der Entstehung der Großbrauereien in der Region entwickelte sich der Dreiklang von Kohle, Stahl und Bier im Revier. Heute werben die Brauereien im Ruhrgebiet mit ihrer Verbundenheit zur Region – dafür steht nicht zuletzt das Dortmunder „Bergmann Bier“. Mit Flaschen, Werbeschildern und „Ruhrpott-Curry-Ketchup“ setzt die Ausstellung die kulinarische Seite des Reviers in Szene.

Vom Schlager bis zum Gangsta-Rap: Die Musikszene des Ruhrgebiets bedient sich in ihren Liedtexten über alle Genres hinweg der gängigen Symbole und Klischees des Reviers. Die Schlagermusik der 1990er-Jahre und die Rapmusik des 21. Jahrhunderts haben dem Ruhrgebiet in Songtexten große Popularität beschert. Museumsleiter Osses: „Das Steigerlied nimmt heute oft die Bedeutung einer Hymne der Region ein – bei bergmännischen Feiern genauso wie in den Fußballstadien. In der Rap-Musik dreht sich dagegen alles um den Ruhrpott“.

Ob Bergmann mit Mutterwitz, schrulliger Rentner oder prolliger Angeber mit dem Herz am rechten Fleck: Film und Comedy aus dem Ruhrgebiet greifen die Klischees und Stereotypen des typischen „Ruhris“ auf, vertiefen und variieren sie. Der Nachwuchswettbewerb „Tegtmeiers Erben“ entwickelt aus der Tradition der Ruhrgebietscomedy neue Formen und Formate. Die Siegertrophäe des Wettbewerbs, eine Tegtmeier-Mütze aus Bronze, ist in der Ausstellung ebenso zu sehen wie der Förderwagen des „Steigers“ aus der Ruhrgebietscomedy „Geierabend“.

Die Folklorisierung des Ruhrgebiets zeigt sich heute in einer Vielzahl von Andenken und Souvenirs. Ob Kaffeebecher, T-Shirt oder Pantoffeln – viele Objekte zeigen Symbole des Bergbaus und der Region. „Die Bandbreite reicht von der nostalgischen Verklärung des Bergbaus bis hin zur künstlerischen Bearbeitung der Skyline des neuen Ruhrgebiets als Ruhrpott mit Industriedenkmalen und Landmarken“, erläutert Lisa Weißmann.

 

Ausstellung "Revierfolklore" in Maschinenhaus und Malakowturm der Zeche Hannover - Galerie mit Förderwagen-Fotos von Martin Holtappels im Malakowturm. Foto: LWL/Holtappels

Ausstellung „Revierfolklore“ in Maschinenhaus und Malakowturm der Zeche Hannover – Galerie mit Förderwagen-Fotos von Martin Holtappels im Malakowturm.
Foto: LWL/Holtappels

 

Glückauf Zukunft

Die Ausstellung „Revierfolklore“ gehört zu einer Reihe von Ausstellungen, die das LWL-Industriemuseum 2018 unter dem Dach der Initiative „Glückauf Zukunft!“ zum Ende des Steinkohlenbergbaus an seinen fünf Standorten im Ruhrgebiet präsentiert. „Wir greifen diese Zäsur in Ausstellungen unter ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf“, erklärt Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums. Die bereits eröffnete Schau „RevierGestalten“‚ auf der Zeche Zollern in Dortmund richtet den Blick auf Orte und Menschen des Reviers und zeigt, wie sie den Strukturwandel mitgestaltet haben. Frauen im Bergbau hat Dariusz Kantor in Oberschlesien fotografiert. Seine Bilder sind zur Zeit auf der Zeche Nachtigall zu sehen.

Unter dem Titel „Laden und Löschen“ präsentiert das Schiffshebewerk Henrichenburg ab dem 25. März auf dem Schleppkahn „Ostara“ historische und aktuelle Fotos aus den Häfen im Ruhrgebiet. „Schließlich zeigen wir ab Oktober mit eindrucksvollen Luftbildaufnahmen des international renommierten Fotografen J. Henry Fair die Narben der Industrie, die Zerstörung der Natur durch die Suche nach Rohstoffen oder die Produktion von Industrie- und Massengütern“, kündigt Zache an.

Eröffnung
Bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag (23.3.) um 19 Uhr begrüßt Michael Pavlicic, stellvertretender Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung, die Gäste. Eine Einführung geben die Kuratoren Dietmar Osses und Lisa Weißmann. Für die musikalische Begleitung sorgen Thomas Döller (Kohle-Titan-Bassflöte) und Jürgen Schwalk (Gitarre). Der Eintritt ist frei.

 

Erinnerung an den Bergbau: die Stahlskulptur ist das Titelmotiv der Ausstellung "Revierfolklore" auf der Zeche Hannover. Foto: LWL/Holtappels

Erinnerung an den Bergbau: die Stahlskulptur ist das Titelmotiv der Ausstellung „Revierfolklore“ auf der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Holtappels

 

Begleitprogramm zur Ausstellung  Revierfolklore

Fr, 6.4. – So, 8.4. 2018
Heimat und Fremde im Revier. Theater-Workshop für Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Jungen Schauspielhaus Bochum. Anmeldung bis 26.3. unter Tel. 0231 6961-236. Abschlusspräsentation So (8.4.), 17 Uhr

So, 22.4.2018 | 16 Uhr
Der sagenhafte Bergbau. Bergbausagen erzählt mit Klang und Musik für jung und alt. Mit Jessica Burri, Sopran und Dulcimer. Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Revierfolklore“. Eintritt frei

So, 29.4. | 16 Uhr
„Kohle, Bier und Fußball“. Die Traditionsgeschichte des Ruhrgebiets. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Do, 3.5. | 18.30 Uhr
Schlägel und Eisen, Steigerlied, Knappenvereine: Bergmännische Symbole und Traditionen im Ruhrrevier. Vortrag und Gespräch mit Kuratorin Lisa Weißmann

So, 27.5. | 16 Uhr
„Glückauf, der Steiger kommt“. Traditionen und Folklore im Ruhrgebiet. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Do, 14.6. | 18.30 Uhr
Vom Kohlenpott zur Metropole Ruhr. Struktur, Image und Selbstverständnis des Ruhrgebiets im Wandel. Vortrag und Gespräch mit Kurator Dietmar Osses

So, 24.6. | 16 Uhr
„Schicht im Schacht“. Was war, was ist, was bleibt vom Revier in der Zukunft? Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

So, 29.7. | 16 Uhr
„Bade-Ente mit Schlägel und Eisen“. Ruhrgebietssymbole in der populären Alltagskultur. Offene Führung durch die Sonderausstellung „Revierfolklore“

Katalog
Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz. Das Ruhrgebiet am Ende des Bergbaus in der Populärkultur. Hg. LWL-Industriemuseum, Dietmar Osses und Lisa Weißmann. 272 Seiten, Essen 2018, ISBN 978-3-8375-1957-0. 19,95 Euro

 

 

 

Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz
Das Ruhrgebiet am Ende des Bergbaus in der Populärkultur

24. März bis 28. Oktober 2018

24.3–28.10.2018
Mittwoch-Samstag 14-18 Uhr
An Sonn- und Feiertagen 11-18 Uhr

 

 

 

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: [email protected]
http://www.lwl-industriemuseum.de

 

Beitragsbild: LWL/ Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Quelle Ausstellung Revierfolklore: LWL

 

Weitere Museen NRW und Veranstaltungstipps für Bochum

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Günnigfelder Str. 251

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Posted by on September 21st, 2017  •  0 Comments  • 

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Kreis Ennepe-Ruhr) Foto: LWL/Industriemuseum Zeche Nachtigall Witten

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten

Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten – Bommern erleben Sie 300 Jahre Inustriegeschichte zum Anfassen. In mehreren Gebäuden des ehemaligen Steinkohlebergwerks verfolgen Sie den Weg der Kohle im Ruhrgebiet. Das am Eingang des Muttentals gelegene Museum ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Erwachsene. Von 1714 bis 1892 wurde hier Steinkohle abgebaut. Anschließend wurde auf dem Gelände eine Ziegelei errichtet, welche noch bis 1964 in Betrieb war. Nicht umsonst ist die Zeche Nachtigall Ankerpunkt der Route der Industriekultur und Informationszentrum des GeoPark Ruhrgebiet.

 

Besucherbergwerk

Highlight des Museumsbesuchs ist die Besichtigung des Besucherbergwerks. Ausgestattet mit Helm und Grubenlampe geht es durch niedrige Gänge durch den waagerechten Stollen bis hin zu einem echten Steinkohlenflöz. Wie mühsam der damalige Kohlenabbau gewesen war, wird den kleinen und großen Besuchern hier schnell deutlich.

Das Besucherbergwerk kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Diese finden je nach Saison 4-7 x täglich statt und sind auf eine Teilnehmerzahl von 15 Personen beschränkt.

Bitte beachten Sie, dass das Besucherbergwerk nicht barrierefrei ist und dementsprechend nicht für Menschen mit Behinderungen geeignet ist. Des Weiteren dürfen Kinder unter 5 Jahren und Hunde nicht mit in den Stollen. Bei Teilnahme an der Stollenführung ist auf festes Schuhwerk sowie auf wärmende Kleidung zu achten. Die Temperatur im Stollen beträgt Jahreszeiten- und wetterunabhängig das ganze Jahr über 12 Grad Celsius.

 

Weitere Ausstellungsbereiche des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall

 

Unter Dampf

Doch nicht nur das Besucherbergwerk macht einen Ausflug ins LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall lohnenswert. Auch in den dazugehörigen Gebäuden können Groß und Klein allerlei Interessantes entdecken wie zum Beispiel die historische Dampfmaschine im Fördermaschinenhaus aus dem 19. Jahrhundert. An ausgewählten Terminen am Wochenende findet sogar eine Vorführung der historischen Fördermaschine von 1887 statt. Diese finden Sie im Veranstaltungskalender unter dem Titel „Unter Dampf“.

Der Schacht Hercules zeigt eindrucksvoll die schweren Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute.

Der Weg in die Tiefe – Schacht Hercules

Die Dauerausstellung „Der Weg in die Tiefe„demonstriert anschaulich, mit welchen Problemen die Bergleute damals zu kämpfen hatten. Denn um an die wertvolle Kohle zu gelangen, musste der Schacht mit ausreichend Luft und Licht versorgt werden. Auch Wasser erschwerte die Arbeit und musste fortlaufend abgepumpt werden. Am Beispiel des Schachtes Hercules wir der Übergang vom Stollen- zum Tiefbau markiert, denn um an die wertvolle Kohle zu gelangen, musste immer tiefer gefördert werden. Heute findet man über dem Schacht das Gewölbe des Ringofens der ehemaligen Ziegelei Dünkelberg, welche nach der Stilllegung der Zeche auf dem Gelände errichtet wurde.

In der Doppel-Ringofenanlage der ehemaligen Ziegelei Dünkelberg wird die Arbeit der Ziegler anschaulich dargestellt. Der unterhalb der Kohlenflöze lagernde Schieferton wurde damals im Ruhrtal abgebaut, verarbeitet, gebrannt und anschließend verladen.

Zeche Eimerweise

Die Ausstellung „Zeche Eimerweise“ erinnert an die zahlreichen Zechen im Ruhrgebiet, welche insbesondere in der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs aus der Not heraus entstanden.

Kohlenschifffahrt auf der Ruhr

Ein 35 Meter langes Segelschiff lässt die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr und den damaligen Schiffsbau wieder lebendig werden. Der Fluss, dem das Ruhrgebiet seinen Namen verdankt, wurde zum wichtigsten Transportweg für das „schwarze Gold“. Für Kinder und Erwachsene ist es gleichermaßen kaum vorstellbar, dass früher einmal Pferde die schwer beladenen Schiffe den Fluss hinauf zogen.

In den wärmeren Monaten verkehrt die Muttenthalbahn

 

Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)

 

bis zum 19. Februar 2018
Ansichten zum Alter – Fotografien von Andreas Vincke

Auch wenn sich das Bild des Alterns in der Gesellschaft langsam wandelt, sind die Ansichten zum Alter von zahlreichen Stereotypen geprägt. Als Fotokünstler und als Leiter eines Altenzentrums zeigt Andreas Vincke mit seinen Fotografien, wie facettenreich das Thema ist. Er porträtierte in der Öffentlichkeit stehende Personen von Wolfgang Niedecken über Margot Käßmann bis Franz Müntefering mit ihren ganz persönlichen „Ansichten zum Alter“. Die Ausstellung „Ansichten zum Alter“ ist noch bis zum 19. Februar 2018 zu sehen.

18. März bis November 2018
Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau

Unter dem Titel „Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau“ zeigen die Fotos von Dariusz Kantor die Arbeit von Frauen im Bergbau zu Beginn des 21. Jahrhunderts in künstlerischer Perspektive. Es handelt sich einerseits um Portrait-Fotografien, andererseits lassen die Bilder die Arbeitsbedingungen im oberschlesisch-polnischen Steinkohlenrevier ebenso erkennen wie die deutlich sichtbare „Endzeit“-Stimmung. Texte von Kantor schildern die Begegnung des Fotografen mit den porträtierten Frauen in der Männerbranche Bergbau. Die Ausstellung bezieht, ausgehend vom Ende des Ruhrbergbaus 2018, den Niedergang der beiden anderen großen Steinkohle-Reviere Europas ein. Kantors Fotos sind in der Zeit vom 18. März bis November 2018 in Witten zu sehen.

 

Eintritt in das Museum Zeche Nachtigall

ohne Stollenführung:
Erwachsene: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €
Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre): 1,50 €
Familientageskarte: 7,50 €
Schüler im Klassenverband: 1,10 €

mit Stollenführung:

Bei Teilnahme an einer Stollenbesichtigung erhöhen sich die oben genannten Preise um 3,- € pro erwachsener Person und 1,50€ pro Kind ab 5 Jahre.

Mehrmals im Jahr bietet das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall eintrittsfreie Tage an.

Im Jahr 2018 finden diese an folgenden Tagen statt:

Eintritt frei am:

05. Januar 2018
02. März 2018
25. März 2018
04. Mai 2018
13. Mai 2018
17. Juni 2018
06. Juli 2018
07. September 2018
09. September 2018
16. September 2018
03. Oktober 2018
02. November 2018

 

Öffnungszeiten LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall:

dienstags – sonntags sowie an Feiertagen geöffnet von 10–18 Uhr
Der letzte Einlass erfolgt um 17.30 Uhr

Geschlossen: montags (außer an Feiertagen)

Außerdem bleibt das Museum vom 23.12.2017 bis zum 2.1.2018 geschlossen.

 

LWL-Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten

Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: zeche-nachtigall(at)lwl.org
http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall

 

Weitere Museen im Ruhrgebiet

 

Beitragsbild: Maschinenhaus Zeche Nachtigall Witten Foto: LWL-Industriemuseum / Annette Hudemann

Quelle Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis): LWL-Industriemuseum

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Nachtigallstraße 35

Römermuseum Haltern am See

Posted by on September 12th, 2017  •  0 Comments  • 

Immer sonntags zwischen 14 und 16 Uhr stehen Fachleute direkt in der Ausstellung als "Live Speaker" für Fragen zur Verfügung. Foto: LWL/ T. Arendt

LWL-Römermuseum Haltern am See – Ein Museum für die ganze Familie in dem sich das Leben der Römer vor 2000 Jahren lebhaft entdecken lässt

Auf den Spuren römischer Legionäre

Das Römermuseum Haltern am See eignet sich perfekt als Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Denn anders als in vielen anderen Museen NRW ist hier anfassen und mitmachen ausdrücklich erwünscht. Hier kann man lebendig erfahren, wie die Legionäre damals lebten. Was ein Legionär damals so zu buckeln hatte, spürt man merklich, wenn man mit schwerem Marschgepäck auf dem Rücken durch das Museum stiefelt. Auch das Einritzen von Wörtern in das Wachs der originalgetreuen Schreibtafeln wird insbesondere bei Kindern große Augen ins Gesicht zaubern.

Sind das wirklich 15.000 Minilegionäre auf ihrem Weg in die Varusschlacht? Foto: LWL-Römermuseum

Sind das wirklich 15.000 Minilegionäre auf ihrem Weg in die Varusschlacht? Foto: LWL-Römermuseum

Das heutige Römermuseum steht an der Stelle in Haltern am See, an der die Römer vor circa 2000 Jahren ihr Feldlager errichtet hatten. Circa 28 Jahre lang lagerten die Römer hier in Westfalen und nutzten die Lippe als Transportweg zur Versorgung der Legionen sowie als Handelsweg, denn damals konnte auf der Lippe noch Schiffe fahren. Das Römerlager Haltern war damals einer der wichtigsten Stützpunkte des mächtigen Römischen Reiches. Von hier aus planten und organisierten die Römer ihre Feldzüge.

Das Römermuseum Haltern am See zeigt den Besuchern die Resultate von über 100 Jahren archäologischer Forschungsarbeiten. Die Ausgrabungen von römischen Militärstandorten an der Lippe und des Römerlagers in Haltern am See bilden die Basis für das heutige Museum, das Geschichte zum Anfassen präsentiert. Im Jahr 1993 wurde durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe das Römermuseum in Haltern am See eröffnet. Ehemalige Befestigungsanlagen geben dem Standort ein authentisches Gesicht. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmetern wird die römisch-germanische Geschichte mithilfe vieler Exponate den Besuchern sehr lebendig vermittelt.

 

Das Römermuseum ist barrierefrei und bietet für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zudem museumspädagogische Angebote. In einem regelmäßigen Turnus werden auch Führungen für gehörlose Menschen angeboten.

 

LWL-Römerbaustelle Aliso

Auf der Römerbaustelle ist der Eintritt am Tag des offenen Denkmals kostenlos. Foto: LWL/Brentführer

Auf der Römerbaustelle ist der Eintritt am Tag des offenen Denkmals kostenlos.
Foto: LWL/Brentführer

Bei dem Römerlager Aliso handelt es sich um eine Römerbaustelle, auf der Überreste einer römischen Militäranlage sowie originalgetreu rekonstruierte Bauten besichtigt werden können. Dazu gehören Spitzgraben, Holz-Erdemauer und Westtor. Das Römerlager Aliso erstreckt sich direkt hinter dem LWL-Römermuseum in einem Archäologischen Park auf einer Fläche von rund 5 Hektar. Anhand von zahlreichen Modellen, Markierungen und Rekonstruktionen, lässt sich ein realistischer Eindruck gewinnen, unter welchen Bedingungen die Legionäre in der Zeit um Christi Geburt gelebt und gearbeitet haben. Das Besondere an dieser Baustelle ist, dass diese nicht nur die Bauten der damalige Zeit widerspiegelt, sondern dass diese auch mit den damals gängigen Materialien, Werkzeugen und Handwerkstechniken errichtet wurde.

 

 

Eintrittspreise der Sonderausstellung inklusive der Römerbaustelle Aliso

Erwachsene: 8,- €, ermäßigt 4,- €

Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren: 3,- €

Kinder unter 6 Jahre: Eintritt frei

Familientageskarte: 18,- €

Gruppenermäßigung für erwachsene Besucher ab 16 Personen: 7,-€

Gruppenermäßigung für Schüler im Klassenverbund: 2,50 €

Ein Audioguide ist kann zum Preis von 2,- € entliehen werden.

Einblicke in den römischen Alltag – im LWL-Römermuseum. Foto: LWL-Römermuseum/J. Hähnel

Einblicke in den römischen Alltag – im LWL-Römermuseum.
Foto: LWL-Römermuseum/J. Hähnel

Öffnungszeiten LWL-Römermuseum Haltern am See:

dienstags bis freitags 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr, donnerstags bis 19:00 Uhr

samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 


Aktuelle Veranstaltungen LWL-Römermuseum Haltern am See:

Von Workshops für Kinder und Jugendliche in den Ferien über interessante Themenführungen für Erwachsene bis hin zu informativen Schulprogrammen und Sonderveranstaltungen reicht die Angebotspalette in diesem Museum im Ruhrgebiet. Ein absolutes Highlight sind die leider nur circa alle 2 Jahre stattfindenden Römertage.

Seit dem 02. Juni 2017 ist die Sonderausstellung „Triumph ohne Sieg – Roms Ende in Germanien“ zu begutachten. Noch bis zum 05. November 2017 widmet sich die Ausstellung der Niederlage gegen die Germanen bei der Schlacht im Teutoburger Wald – der Varusschlacht.

 

Weseler Straße 100
Haltern am See,Nordrhein-Westfalen45721Deutschland
Keine anstehenden Veranstaltungen. Zeige alle Veranstaltungen an diesem Veranstaltungsort

 

Beitragsbild:Immer sonntags zwischen 14 und 16 Uhr stehen Fachleute direkt in der Ausstellung als „Live Speaker“ für Fragen zur Verfügung.
Foto: LWL/ T. Arendt

Weitere interessante Museen, die sich als Ausflugsziel für die gesamte Familie eignen finden Sie unter Museen im Ruhrgebiet und NRW

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Weseler Str. 100

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Posted by on September 11th, 2017  •  0 Comments  • 

Der obere Museumsplatz. Foto: LWL/Nielinger

LWL-Freilichtmuseum Hagen – Traditionelles Handwerk live erleben

Ein Ausflug in die Vergangenheit des Ruhrgebiets – Das ideale Ausflugsziel für Familien und Schulklassen

Das Freilichtmuseum Hagen, auch Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik genannt, befindet sich im südöstlichen Ruhrgebiet im Hagener Stadtteil Selbecke. Das LWL-Freilichtmuseum Hagen eignet sich besonders für einen Familienausflug mit Kindern im Schulalter. Betritt man das Museumsgelände, fühlt man sich sogleich in die Vergangenheit zurückversetzt. In zahlreichen Fachwerkhäusern und Werkstätten arbeiten verschiedene Handwerker gemäß traditioneller Handwerkskunst noch wie vor zweihundert Jahren. Träger des Museums ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Unter den interessierten Blicken der Museumsbesucher, fertigen diese ohne Einsatz von moderner Technik und Computern Textilien, Lederwaren, Keramikprodukte, Nägel und sogar Papier. Auch Lebensmittel werden in diesem Freiluftmuseum traditionell weiterverarbeitet. Hier wird Brot aus Sauerteig gebacken, Mehl gemahlen und Kaffe geröstet. Ja sogar Bier wird in diesem Museumsdorf gebraut. Wie Zigarren gerollt werden, interessiert vor allem die erwachsenen Besucher. Natürlich können im LWL-Freiluftmuseum Hagen auch zahlreiche Produkte erstanden oder gleich vor Ort gegessen werden.

 

Kleinschmieden am Sensenhammerteich im LWL-Freilichtmuseum. Foto: LWL

Kleinschmieden am Sensenhammerteich im LWL-Freilichtmuseum. Foto: LWL

 

Durch die Besonderheit, Handwerkern hier live bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen zu können und traditionelle Herstellungsweisen und teils sogar bereits fast in Vergessenheit geratene Techniken zu erleben, ist dieses Museum Hagen auch als Ausflugsziel für Schulklassen äußerst beliebt. Kann man hier doch die in der Schule über alte Handwerkskunst erlernte Theorie praktisch zum anfassen erleben. In dem Museum werden das ganze Jahr über interessante Workshops angeboten.

Doch nicht nur die museumspädagogischen Angebote locken Familien zu diesem Ausflugsziel Hagen. Die idyllische Lage im grünen Mäckingerbachtal lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Hier kann man der Großstadt entfliehen und die Landschaft und die Natur der Region Westfalen-Lippe genießen.

 

Ausstellungen im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Neben den Darbietungen in den Handwerkerhäusern sorgen auch interessante Dauerausstellungen sowie wechselnde Sonderausstellung für Staunen bei den Besuchern des Museums. Noch bis zum 31. Oktober 2017 ist die Sonderausstellung „NEUE KIRCHEN NEUES SILBER Aufgaben für Silberschmiede nach 1945“ zu besichtigen. Die Präsentation im Goldschmiedehaus im LWL-Freilichtmuseum Hagen rückt hier den Beruf des Silberschmieds in den Fokus, dessen Aufgaben sich deutlich von denen eines Goldschmieds unterscheiden, obwohl die beiden Berufe eng miteinander verwandt sind. Ebenso bis zum 31. Oktober 2017 ist die Sonderausstellung „Läuft wieder!“ in Hagen zu sehen. In dieser Ausstellung zur Geschichte des Kfz-Handwerks können Besucher durch eine KFZ-Werkstatt der 1960er Jahre gehen.

 

Der Röster prüft den Röstgrad der Kaffeebohnen. Foto: LWL

Der Röster prüft den Röstgrad der Kaffeebohnen.
Foto: LWL

 

Veranstaltungen im Freilichtmuseum Hagen

Die Events im LWL-Freilichtmuseum Hagen dürfen im Veranstaltungskalender Hagen nicht unerwähnt bleiben. Insbesondere Familien mit Kindern finden hier interessante Führungen, Workshops und Mitmach-Angebote. Wie wird Papier hergestellt? Und wie wird eigentlich Mehl gemahlen? Wie röstet  man Kaffee? Viele solcher Fragen können bei den Angeboten im Freilichtmuseum Hagen nicht nur theoretisch beantwortet werden, nein sie werden praktisch erfahrbar gemacht. Hier darf nicht nur zugeguckt sondern teilweise auch kräftig mit angepackt werden. Jeden Sonntag erwartet die Besucher in diesem Museum Hagen eine kostenfreie Führung sowie kostenfreie Mitmach-Aktionen. In den Ferien NRW wartet auf die Museumsbesucher außerdem eine Vielzahl von besonderen Angeboten und Ferienaktionen.

 

Workshop in der Blaudruckerei des LWL-Museums. Foto: LWL/Walter

Workshop in der Blaudruckerei des LWL-Museums.
Foto: LWL/Walter

 

Öffnungszeiten LWL-Freilichtmuseum Hagen

Da es sich beim Westfälischen Landesmuseum für Handwerk und Technik um ein Freiluftmuseum handelt, hat dieses in den Wintermonaten November bis einschließlich März geschlossen.

Vom 1. April bis 31. Oktober hat das Museum dienstags bis sonntags sowie an allen Feiertagen
(feiertags auch montags) ab 9 Uhr für Besucher geöffnet.

Die Häuserbesichtigung ist dienstags bis samstags bis 17:30, sonntags bis 18 Uhr möglich.  Der letzte Einlass erfolgt um 17:00 Uhr.

 

Eintrittspreise LWL-Freilichtmuseum Hagen

Kinder bis zum 6. Lebensjahr: Eintritt frei
Kinder, Jugendliche (bis einschl. 17 Jahre) sowie Schüler 2,00 Euro, im Klassenverband 1,60 €
Erwachsene 7,00 Euro, ermäßigt 3,50 €
Familientageskarte 15,00 €

 

Anfahrt und Adresse LWL-Freilichtmuseum Hagen:

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen

 

Wenn Sie auf der Suche nach weiteren interessanten Museen für Kinder, Familien und Erwachsene sind, dann schauen Sie doch einmal auf unserer Seite Ausflugsziele – Museen im Ruhrgebiet vorbei.

Beitragsbild: Der obere Museumsplatz.
Foto: LWL/Nielinger

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Mäckingerbach

Das Grafschafter Museum Moers im Moerser Schloss

Posted by on November 15th, 2016  •  0 Comments  • 

Der Eingang am Grafschafter Museum in Moers © VIP Ruhrgebiet

Das Grafschafter Museum im Schlosspark Moers

Neben der attraktiven Dauerausstellung zu 800 Jahren Schloss- und Stadtgeschichte, begeistert das Grafschafter Museum mit wechselnden Sonderausstellungen, interaktiven Führungen und einem abwechslungsreichem Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Ein Highlight im Veranstaltungskalender Moers ist der traditionelle Adventsbasar am 2. Advent.

Für das Grafschafter Museum im Moerser Schloss, hätte man sich keinen besseren Sitz aussuchen können, denn das Museum ist eng mit der Geschichte des Ortes verbunden. Die ehemalige Wasserburg der Grafen von Moers, ist nicht nur Ort des Geschehens sondern zugleich Mittelpunkt der Dauerausstellung, welche Überblick über 800 Jahre Schloss- und Stadtgeschichte Moers gibt.

Dazu führt die ehemalige Burgherrin Gräfin Walburgis von Neuenahr-Moers höchstpersönlich in Form einer Projektion durch verschiedene Räumlichkeiten im Schloss. Wie ein freundlich gesinnter Geist geleitet die Gräfin die Museumsbesucher durch die verschiedenen Räume der Dauerausstellung und gibt allerlei spannende Informationen zu Räumlichkeiten, Ausstellungsstücken, Historie sowie auch zu ihrer eigenen Lebensgeschichte.

Insbesondere diese eigene Lebensgeschichte wird so manchen Besucher in den Bann ziehen, hatte die Gräfin, die vor rund 400 Jahren im Moerser Schloss lebte, doch einige harte Schicksalsschläge zu verbuchen. Ihr erster Mann, der Graf von Horn, wurde 1568 von den Spaniern enthauptet, ihr zweiter Ehemann kam 1589 bei einer Pulverexplosion ums Leben.

Zahlreiche Exponate, darunter Kanonenkugeln, Schwerter, Rüstungen, sowie zahlreiche Gegenstände aus Glas und Keramik zeugen von den Lebensumständen der Menschen in der damaligen Zeit. Auch die Bedeutung der Stadt Moers im Mittelalter wird in dieser Ausstellung deutlich. Besonders sehenswert ist auch das Rokoko-Zimmer mit seiner Stuckdecke und kunstvollen Wandvitrinen. Trachten- und Aussteuerteile aus dem 18. und 19. Jahrhundert ergänzen die Ausstellung.

Die Dauerausstellung umfasst auch einen Ausgrabungsbereich, in dem man mittelalterliche Verteidigungsmauern und andere Überreste der mittelalterlichen Ringburganlage entdecken kann. Ein besonderes Ausstellungsstück ist der bei Ausgrabungsarbeiten entdeckte Lehmkuppelofen, welcher aus der Zeit um 1200 n. Chr. stammt.

 

Schloss Moers - Die Wasserburg beherbergt das Grafschafter Museum

Schloss Moers – Die Wasserburg beherbergt das Grafschafter Museum © VIP Ruhrgebiet

 

Das Grafschafter Museum für Kinder und Familien – ein Ausflugsziel NRW für alle Generationen

Doch nicht nur für Erwachsene ist dieses Museum in Moers äußerst interessant. Obwohl das Grafschafter Museum nicht offiziell als Kindermuseum bezeichnet wird, eignet es sich hervorragend als Ausflugsziel für die gesamte Familie. Das Grafschafter Museum ist kein reines Kindermuseum,  kann aber ohne Zweifel als kinderfreundliches Familienmuseum bezeichnet werden, bietet es doch zahlreiche interaktive Mitmachstationen zum anfassen, hören und ausprobieren. Überall in der Ausstellung gibt es Hörstationen an denen die Kinder spannenden Geschichten lauschen können, Klappen öffnen können, ein Möhren-Quiz lösen können und vieles mehr. Begleitet werden die Kinder dabei von dem kleinen Hasen Moritz.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt die, in der obersten Etage beheimatete, historische Puppenstubensammlung. Außerdem findet man dort einen großen Einkaufsladen, mit dem die Kinder spielen dürfen.

Ein weiteres Highlight der Ausstellung im Schlossmuseum ist der aus dem 19. Jahrhundert stammende Kaufladen im Erdgeschoss. In diesem darf zwar nicht gespielt werden, aber dort können heutzutage heiße Getränke zum Aufwärmen erstanden werden.

Im Schlosspark Moers, direkt hinter dem Grafschafter Museum gelegen, befindet sich ein wunderschöner Spielplatz. Auch dieser ist im Stil einer Ritterburg gestaltet und lädt zum Toben, Schaukeln und Rutschen ein.

 

Spielplatz am Schloss Moers am Grafschafter Musenhof

Spielplatz am Schloss Moers am Grafschafter Musenhof © VIP Ruhrgebiet

 

Ein weiterer Ausflugstipp Moers – Das Moerser Schlosstheater

Direkt am Grafschafter Museum, in den Gewölben des Moerser Schlosses, befindet sich übrigens dass Moerser Schlosstheater, welches seit 1975 sein Publikum mit modernen Theaterfassungen begeistert.

 

Der Grafschafter Musenhof bietet ein einzigartiges Spiel- und Betreuungsangebot

Durch das Museum betreut wird auch der in unmittelbarer Nähe befindliche Grafschafter Musenhof im Schlosspark. Als mittelalterliche Spiel- und Lernstadt einzigartig im Ruhrgebiet, können Kinder ein kostenfreies Betreuungsangebot nutzen und in Rollenspielen erfahren, wie die Menschen im Mittelalter gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Weitere Ausflugsziele für Kinder und Familien finden Sie in unserem Kinderprogramm.

 


 Veranstaltungen im Grafschafter Museum Moers


 

Wer das Grafschafter Museum nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch an einer der regelmäßigen Führungen im Schloss teilnehmen.

Um die ausgestellten Ausstellungsstücke besser deuten zu lernen und die Geschichten und Mythen zu erfahren, welche sich um die Fundstücke ranken, finden im Grafschafter Museum regelmäßig Führungen für Kinder und Erwachsene  statt. Auch zahlreiche Workshops stehen auf dem Veranstaltungsprogramm des Museums.

 

Führungen für Kinder

Öffentliche Führungen für Kinder und Familien finden regelmäßig am Wochenende statt. Unter dem Namen „Eine Kugel erzählt Geschichte“ erfahren die Teilnehmer auf kindgerechte Art und Weise einiges über die Vergangenheit des Schlosses und der Stadt Moers. Sie richtet sich vor allem an junge Museumsbesucher ab einem Alter von 6 Jahren.

Bei den Familienführungen häufig mit dabei, ist der Hase Moritz in Form einer Handpuppe. Während der Familienführung dürfen die Kinder auch aktiv werden und bestimmte Exponate in die Hand nehmen. Zum Beispiel kann man hier (versuchen) eine Kanonenkugel zu heben. Auch wie schwer ein Schwert damals war oder wie es ist, durch das Visier eines Ritterhelms zu schauen, dürfen die Kinder hier ausprobieren.

Im Anschluss an die Familienführung kann das Grafschafter Museum noch auf eigene Faust erkundet werden. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Puppenstubensammlung mit Kaufladen im Obergeschoss. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei – es muss lediglich der normale Museumseintritt entrichtet werden.

Führungen für Kindergruppen und Schulklassen können separat gebucht werden.

 

Führungen für Erwachsene

Die Herren von Moers und ihre Burg“ steht als öffentliche Führung regelmäßig auf dem Veranstaltungskalender des Grafschafter Museums. In der etwa einstündigen Führung durch die Dauerausstellung des Museums wird die etwa 800 jährige Geschichte des Schlosses vom ersten Wohnturm bis hin zur heutigen Museumsnutzung erläutert. Termine finden Sie in unserer Terminübersicht. Bei der öffentlichen Führung wird lediglich der normale Eintrittspreis für das Grafschafter Museum entrichtet. Private Führungen sind separat buchbar (kostenpflichtig). Speziell im Lutherjahr 2017 findet die Führung Eine Gefährliche Liebschaft – Reformation in Moers und die spanische Besatzung an ausgewählten Terminen statt. Diese öffentliche Führung dauert ebenfalls circa 90 Minuten und ist kostenfrei. Sie zahlen lediglich den normalen Museumseintritt.

 

Sonderausstellungen:

Neben der Dauerausstellung finden im Moerser Schloss auch wechselnde Sonderausstellungen statt. Noch bis zum 22. Oktober 2017 ist im Grafschafter Museum die Sonderausstellung: Völker. Wanderung. Menschen unterwegs zu bestaunen.

 

Museumssonntag

Aktuelle Angaben für den Adventsbasar 2017 liegen uns noch nicht vor. Im Folgenden finden Sie Infos zum Adventsbasar 2016.
Am 2. Advent, dem 04.12.2016 wird es im Moerser Schloss weihnachtlich. Von 11 bis 18 Uhr findet im Schloss der traditionelle Adventsbasar statt. Angeboten wird allerlei liebevoll gefertigtes Kunsthandwerk aus Holz, Stoff, Filz, Keramik und anderen Materialien ebenso wie Schmuck und Lichtertüten. Doch auch einige „historische“ Leckereien warten auf diesem Schlossmarkt im Advent u.a. Liköre, Marmeladen, Bonbons und Gebäck.

Weiterhin wird auch auf dem Adventsbasar ein interessantes Programm für Jung und Alt geboten. Auf die Kinder wartet ein kreatives Bastelprogramm und stündlich werden Kurzführungen zu den aktuellen Ausgrabungen im Schlosshof geboten.

Eröffnet wird der Adventsbasar um 10:45 Uhr durch den Bläserchor des CVJM Moers welche vom Schlossturm aus für musikalische Untermalung sorgen.

Der Eintritt zum Adventsbasar beträgt 2,- €.

 

Kastell 9
Moers,Nordrhein-Westfalen47441Deutschland
Keine anstehenden Veranstaltungen. Zeige alle Veranstaltungen an diesem Veranstaltungsort
Schlossgarten Moerser Schloss mit Grafschafter Museum im Hintergrund

Schlossgarten Moerser Schloss mit Grafschafter Museum im Hintergrund © VIP Ruhrgebiet

 

Eintrittspreise Grafschafter Museum im Schloss Moers:

Erwachsene 3,- €, Kinder ab 6 Jahren 1,- €, Familien 4,50 €
Kinder unter 6 erhalten freien Eintritt

An den Museumssonntagen gelten ermäßigte Eintrittspreise für Erwachsene ( Eintrittspreis 2,-€). Kindereintrittspreise weichen nicht ab.

Für Gruppen gilt eine Ermäßigung ab 10 Personen (Eintritt 2,- € pro Person)

Schulklassen erhalten freien Eintritt.

 

Der VIP-Ruhrgebiet Spartipp:

An jedem ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

 

Öffnungszeiten Grafschafter Museum:

dienstags bis freitags von 10 – 18 Uhr
am Wochenende und an Feiertagen  von 11 – 18 Uhr
Das Museum bleibt geschlossen am Nelkensamstag, am Samstag vor dem 2. Advent sowie am 24., 25. und 31. Dezember

 

Adresse Grafschafter Museum:

Grafschafter Museum im Moerser Schloss

Kastell 9
47441 Moers
Telefon: 0 28 41 / 88 15-10
E-Mail: grafschafter-museum(at)moers.de

 

Weitere interessante Museen und Ausstellungen finden Sie unter Museen im Ruhrgebiet und NRW

 

 

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Kastell 9

Hellweg – Museum

Posted by on November 5th, 2016  •  0 Comments  • 

Foto: LWL/ Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Das Hellweg – Museum  Unna präsentiert nun die Goldschätze vergangener Jahrhunderte

In dem Unnaer Hellweg – Museum werden jetzt 230 im vergangenen Jahrhundert gefundene Münzen ausgestellt.

Das Hellweg – Museum in Unna hat einige vielseitige Ausstellungen für seine Besucher parat. Dazu zählt die Galerie „Die Hellweg – Linie im Wandel der Zeit“, welche den geschichtlichen Aspekt des Hellwegs behandelt sowie auch der Themenbereich „Unna  – eine Stadt am Hellweg“. Hier wird auf das Leben in der damaligen Zeit eingegangen und von welchen Begebenheiten und Ereignissen es geprägt war.

Das absolute Highlight des Museums ist allerdings die Ausstellung „Der Goldschatz von Unna„. Hinter diesem Teil des Ausstellungsrepertoires steckt eine faszinierende Geschichte:

Der spektakuläre Goldfund

Im Jahr 1952 stießen Bauarbeiter in der Unbare Altstadt auf etwas sehr ungewöhnliches. Tief unter der Erde waren unzählige, verdreckte Goldmünzen vergraben. Natürlich meldeten sie den Fund augenblicklich und es wurden Nachforschungen von Experten angestellt. Man fand heraus, dass die rund 255 Münzen von einem Unbekannten 1378 vergraben worden sein müssen. In der Zwischenzeit wurden nahezu alle Prägungen der Fundstücke identifiziert und werden ausgestellt, nur einige wenige dürfen noch im Forschungslabor auf ihre Zuordnung warten.

Neben den Münzen selbst, welche in den Glasvitrinen des Museums ausgestellt sind, wurde eine Übersicht mit allen Münzen zusammengestellt, welche für Sie kostenlos einsichtbar ist. Auch werden Vermutungen zu der Bedeutung Unnas in diesem Zeitalter angestellt und der Versuch gewagt, das Geschehene zu rekonstruieren. Ebenso ist der größte mittelalterliche Münzfund in der Geschichte des Ruhrgebiets zu finden. Seit 2007 ist die Ausstellung nun im Hellweg – Museum Unna zu bewundern, inzwischen wurde sie schon mehrere 10.000 male besucht.  Die Besucher erwartet die Faszination der Vergangenheit und das Eintauchen in längst vergessene, mystische Welten.

Öffnungszeiten Hellweg-Museum Unna:

Mittwoch und Freitag
10:00 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr

Donnerstag
15:00 bis 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag
und Feiertag
14:00 bis 17:00 Uhr

geschlossen:
Montag und Dienstag (auch an Feiertagen)
Karfreitag und Ostersonntag;
Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag, Silvester

Beitragsbild: Hellweg Museum Unna

 

Weitere  Museen finden Sie hier.

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Kunstmuseum Bochum

Posted by on Oktober 17th, 2016  •  0 Comments  • 

Das Kunstmuseum Bochum

Kunstmuseum Bochum

Als eines der 20 Ruhr Kunst Museen präsentiert das Kunstmuseum Bochum internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in seiner ständigen Sammlung sowie in wechselnden Ausstellungen

Im 1960 eröffneten Kunstmuseum Bochum werden Sie mit internationaler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vertraut gemacht. Zu den Schwerpunkten der Sammlungen gehören dabei der tschechische Symbolismus und Kubismus, die osteuropäische Avantgarde und auch der deutsche Expressionismus. Die in Deutschland einzigartige Ausstellung der osteuropäischen Kunst zeigt Werke wichtiger Künstler aus diesen Ländern. Neben der Malerei, der Skulptur, der Graphik und der Zeichnung kommen auch zunehmend die neuen Medien Fotografie und Video im Kunstmuseum Bochum zur Geltung.

Die Sammlung des Kunstmuseums – europäische Kunst im Fokus

Die Sammlung des Kunstmuseums umfasst Graphiken und Gemälde, die sich dem Kubismus und dem Tschechischen Kubismus zuordnen lassen. Aber auch Werke aller wichtigen deutschen Expressionisten sind im Kunstmuseum Bochum zu bewundern. Ebenso spielt die Kunst des Surrealismus eine tragende Rolle in der Sammlung des Bochumer Museums.

Werke folgender Künstler sind ein der eigenen Sammlung des Kunstmuseums Bochum ausgestellt:

  • Otto Gutfreund
  • Lovis Corinth
  • Kasimir Malevic
  • Wilhelm Morgner
  • Josef Albers
  • Francis Bacon
  • Frank Stella
  • CY Twombly
  • June Paik
  • Reinhard Schmidhagen
  • Josef Sudek
  • Fred Deux
  • Gerhard Richter
  • Douglas Swan
  • Kurt Rehm
  • u.v.m.

 


 

Veranstaltungen im Kunstmuseum Bochum

Neben der eigenen Sammlung erweitern wechselnde Ausstellungen das Kulturangebot im Museum.

Aktuelle Ausstellungen

25. November 2017 – 04. Februar 2018

doing identity. Die Sammlung Reydan Weiss

06. Mai 2018 – 16. September 2018

Kunst & Kohle. Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung

 

Führungen Kunstmuseum Bochum:

Immer sonntags um 15:00 Uhr finden kostenfreie öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung statt.

An jedem ersten Mittwoch im Monat besteht außerdem die Möglichkeit um 17:00 Uhr an einer öffentlichen Führung teilzunehmen.

Beide Führungen sind bereits im Museumseintritt inbegriffen.

Sonderführungen für Gruppen können individuell in deutscher, englischer, polnischer oder niederländischer Sprache gebucht werden. Bitte wenden Sie sich dazu an die Kunstvermittlung unter 0234-9104225 oder über die Mail Adresse [email protected]

 

Angebote für Kinder im Kunstmuseum Bochum

 

Familienzeit im Kunstmuseum

An jedem ersten Sonntag im Monat wartet das Kunstmuseum Bochum mit einem Familienprogramm der besonderen Art auf. Bei der Familienzeit im Kunstmuseum können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern auf künstlerische Entdeckungsreise gehen. Neben dem Besuch der Ausstellung geht es an diesem Familienprogramm auch darum die eigenen künstlerischen Fähigkeiten und Kreativität zu entdecken.  Eltern und Kinder können gemeinsam im museumseigenen Atelier viel ausprobieren und voneinander lernen. Das Angebot für Familien beginnt um 11:00 Uhr und dauert circa 2 Stunden. Für die Teilnahme an diesem Familienevent ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 02034-9104230 oder direkt an der Museumskasse erforderlich.

Außerdem finden im Kunstmuseum Bochum regelmäßig Workshops für Kinder statt. Die Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche liegt den Betreibern des Museums dabei besonders am Herzen.
In den Ferien NRW wartet des Weiteren ein besonderes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche.

 

Öffnungszeiten Kunstmuseum Bochum:

dienstags bis sonntags von 10:00 – 17:00 Uhr, mittwochs bis 20:00 Uhr geöffnet
montags geschlossen
Bezüglich der Öffnungszeiten an Feiertagen informieren Sie sich bitte vor Ihrem Besuch direkt im Kunstmuseum Bochum (Tel. 0234-9104230)

 

Eintrittspreise Kunstmuseum Bochum:

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre, sowie Schüler: Eintritt frei

Erwachsene: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Familienkarte: 10,00 €

An jedem ersten Mittwoch im Monat lädt das Kunstmuseum alle Museumsbesucher ein, das Museum kostenfrei zu besichtigen.

 

Adresse Kunstmuseum Bochum:

Kunstmuseum Bochum
Kortumstraße 147
44787 Bochum

Tel. 0234-9104230

http://www.kunstmuseumbochum.de/

 

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href=“https://www.ruhrgebietaktuell.de/veranstaltungen-bochum/“ target=““_blank““>Weitere Veranstaltungen in Bochum

 

Beitragsbild: Das Kunstmuseum Bochum, aufgenommen am Abend des 23.03.2011. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

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Eisenbahnmuseum Bochum

Posted by on September 14th, 2016  •  0 Comments  • 

Das Eisenbahnmuseum in Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Ein Ausflug ins Eisenbahnmuseum Bochum lässt Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen

Das Eisenbahnmuseum Bochum gehört sicherlich zu den attraktivsten Ausflugszielen in Bochum. Als größtes privates Eisenbahnmuseum Deutschlands verbindet das Eisenbahnmuseum Bochum die Ausstellung ihrer Exponate mit der historischen Geschichte der Industriekultur im Ruhrgebiet. Auf rund 46.000 Quadratmetern können hier über 120 verschiedene Schienenfahrzeuge bewundert werden. Doch in diesem Museum kann man nicht nur stehende Lokomotiven und Wagen bewundern. Riesige Dampfloks und Schienenbusse laden auch regelmäßig zum mitfahren ein. Ein Besuch im Eisenbahnmuseum Bochum ist zugleich immer eine Reise in die Vergangenheit, denn viele der Exponate können liebevoll als Oldtimer bezeichnet werden. Neben zahlreichen Informationen zu den Ausstellungsstücken erfährt man hier auch allerlei Wissenswertes rund um die Geschichte des Ruhrgebiets.

Rund 50.000 bis 70.000 Besucher strömen jährlich in das Museum um ein wenig Nostalgie zu schnuppern. Großeltern plaudern bei dem Museumsbesuch gerne aus dem Nähkästchen, werden sie beim Anblick der riesigen Dampfloks doch an ihre Kindheit erinnert. Doch auch für die Generationen, die bisher nicht in Berührung mit diesen beeindruckenden Fortbewegungsmitteln gekommen sind, werden beim Anblick der riesigen Züge nur so staunen können.

 

40 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum

Das Eisenbahnmuseum Bochum, welches 2017 übrigens sein 40-jähriges Bestehen feiern konnte, gewährt durch zahlreiche Exponate und Einrichtungen wie Bekohlungsanlagen und Wasserturm einen tiefen Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Das beliebte Museum öffnete seine Pforten im Jahr 1977. Mit über 150 Fahrzeugen ab dem Jahr 1853 bis zur Gegenwart zählt das Eisenbahnmuseum Bochum  zu den bedeutenden Museen dieser Art in Deutschland. Einige der Exponate gelten heute als absolute Rarität. Sogar ein Abteilwagen des legendären Orient-Express ist hier zu sehen. Ein ganz besonderes Highlight ist hierbei der Lokschuppen mit Drehscheibe. Die funktionierende Drehscheibe stammt vom letzten komplett erhaltenen Dampflok-Bahnbetriebswerk. Aber auch Ausstellungsstücke aus den Bereichen Signaltechnik und Fahrkartendrucker werden präsentiert.

 

Das Eisenbahnmuseum Bochum bietet als Ausflugsziel NRW viele überwältigende Eindrücke und ermöglicht Eisenbahngeschichte zum anfassen Foto: Eisenbahnmuseum Bochum

Das Eisenbahnmuseum Bochum bietet als Ausflugsziel NRW viele überwältigende Eindrücke und ermöglicht Eisenbahngeschichte zum anfassen
Foto: Eisenbahnmuseum Bochum

 

Die sowohl geschichtliche als auch aktuelle Bedeutung des Eisenbahnmuseums für die Region Ruhrgebiet hat nun auch der Bund erkannt und fördert dieses jetzt gemeinsam mit der Stadt Bochum und dem Regionalverband Ruhr (RVR). Am 30. August 2017 fiel der erste Spatenstich zum Bau des neuen Eingangsgebäudes, in welcher neben dem Kassenbereich, dem Empfang und sanitären Anlagen auch ein Museumsshop und neue Ausstellungsflächen entstehen sollen. Selbst ein neuer Museumsbahnsteig soll hier in den nächsten 12 Monaten entstehen.

Während der Museumssaison (März – Mitte November) werden neben dem normalen Museumsbetrieb ausgewählte Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene angeboten.  Zu diesen zählen beispielsweise spezielle Kinder- und Museumstage, Führungen, Themen- und Sonderfahrten sowie ein besonderes Veranstaltungsprogramm zur ExtraSchicht, welche einmal im Jahr an verschiedenen Industriedenkmälern im Ruhrgebiet stattfindet. Ausgewählte Workshops runden das Freizeitprogramm im Museum Bochum ab.

 

Öffnungszeiten Eisenbahnmuseum Bochum:

Wichtig: Das Eisenbahnmuseum ist im Winter geschlossen. Die aktuelle Museumssaison läuft noch bis zum 19. November 2017. 2018 kann das Museum wieder ab März besichtigt werden.

dienstags bis freitags, sonntags sowie an Feiertagen:

10:00 -17:00 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr)

Montags und samstags bleibt das Museum geschlossen.

 

Eintrittspreise Eisenbahnmuseum Bochum:

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8,- €. Kinder von 6-14 Jahren zahlen 4,- € Eintritt. Für jüngere Kinder ist der Eintritt frei. Für Familien mit mehr als einem zahlungspflichtigen Kind lohnt sich bereits der Kauf einer Familienkarte zum Preis von 20,-€.  Gruppenermäßigungen sind ab 10 Personen möglich.

Bitte beachten Sie, dass an den Museumstagen sowie am Fototag andere Eintrittspreise gelten. Diese lauten wie folgt:

Museumstage: Erwachsene 12,- €, Kinder von 6-14 Jahren 6,- €, Familien 30,- €

Fototag: 18,- € pro Person (Kinder und Erwachsene)

 

Fahrten

Für Pendelfahrten zwischen dem Eisenbahnmuseum und dem Bahnhof Dahlhausen fallen Fahrpreise in einer Höhe von 2,50 € pro Erwachsenem sowie 1,50 € pro Kind an (einfache Fahrt). Familien können eine einfache Fahrt zum Preis von 5,00 € pro Strecke buchen.

Feldbahnfahrten kosten 1,50 € pro Person, Draisinenfahrten 1,00 € pro Person.

 

Weitere Informationen für Ihren Besuch im Eisenbahnmuseum:

Info für Hundehalter: Hunde dürfen in das Museum mitgebracht werden, wenn Sie an der Leine geführt werden.

Infos zur Barrierefreiheit: Das Museum ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität weitestgehend barrierefrei. Viele Exponate sind ebenerdig zu erreichen. Im Freigelände befinden sich jedoch Schotterflächen, teils mit geringer Steigung, welche schwierig zu befahren sind. Auch die Besichtigungstribünen an Reisewagen sowie die geöffneten Führerstände sind nicht durch eine Rampe befahrbar. Die Toiletten sind mit Haltegriffen versehen, jedoch nicht mit dem Rollstuhl zu befahren. Weitere Infos zur Barrierefreiheit erhalten Sie beim Museumspersonal.

 

Anfahrt und Adresse Eisenbahnmuseum Bochum :

Eisenbahnmuseum Bochum
Dr.-C.-Otto- Straße 191
44879 Bochum

Telefon: 0234 / 492516 (Di-Fr 10-17 Uhr)
Fax: 0234 / 94428730
E-Mail info(at)eisenbahnmuseum-bochum.de

 

An Sonn- und Feiertagen besteht die Möglichkeit, das Eisenbahnmuseum über einen Zubringerverkehr vom S-Bahnhof Bochum-Dahlhausen aus zu erreichen. Kombitickets (Zubringerfahrt plus Eintrittskarten für das Museum) gibt es direkt im Zug. Bitte sprechen Sie den Schaffner an.

Außerdem besteht an Freitagen und Sonntagen die Möglichkeit der Anreise mit dem Schienenbus VT 98 der RuhrtalBahn über Witten und Hattingen.

 


Aktuelle Veranstaltungen im Eisenbahnmuseum Bochum

Im Eisenbahnmuseum Bochum finden regelmäßig ganz besondere Veranstaltungen statt. Großer Beliebtheit erfreut sich beispielsweise die Ostereiersuche im Museum. Überall im Ringlokschuppen werden dazu am Ostersonntag bunte Eier versteckt. Die Eiersuche zwischen riesigen Lokomotiven und Wagen sorgt nicht nur bei den teilnehmenden Kindern für viel Spaß. Am im Sommer stattfindenden Kindertag, warten zahlreiche Spiele, Aktionen und Mitmach-Angebote auf Kinder und Familien.

Bei den älteren Besuchern ganz hoch im Kurs steht das Traktortreffen im Eisenbahnmuseum. Hier präsentieren sich Landwirtschaftsmaschinen verschiedener Hersteller. Jedes Jahr im Juni finden im Museum anlässlich des im Ruhrgebiet groß gefeierten Festivals ExtraSchicht ein fulminantes Abendprogramm in spektakulärer Kulisse statt.

Bei den mehrmals im Jahr stattfindenden Workshops „Mitmachen statt betrachten“ darf einmal hinter die Kulissen geschaut und sogar kräftig mit angepackt werden. Neben der Fahrzeugrestaurierung stehen hier auch weitere technische Arbeiten an Gleisanlagen und Gebäuden an.

An Sonn- und Feiertagen werden außerdem kostenfreie Führungen angeboten.

Dr.-C.-Otto-Straße 191
Bochum,Nordrhein-Westfalen44879
Keine anstehenden Veranstaltungen. Zeige alle Veranstaltungen an diesem Veranstaltungsort

Quelle der Veranstaltungsmeldungen: Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum

Die große und kleine Dampfmaschine im Vergleich - Modell und Orieginal

©Eisenbahnmuseum Bochum
Dampfmaschienentag 2016


 

Weitere Veranstaltungen in Bochum

 

 

Weitere Museen im Ruhrgebiet

 

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